Kabinett Prodi I

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Das Kabinett Prodi regierte Italien vom 17. Mai 1996 bis zum 20. Oktober 1998. Davor regierte das Kabinett Dini, danach das Kabinett D’Alema I. Die Regierung von Ministerpräsident Romano Prodi wurde von dem Mitte-links-Bündnis L’Ulivo und einigen kleineren Parteien getragen.

Nach dem Zusammenbruch des alten Parteiensystems und der gegen Berlusconi im Frühjahr 1996 gewonnenen Parlamentswahl setzte Romano Prodi die Reformen verschiedener Vorgängerregierungen fort und gab verstärkt eigene Reformimpulse. Wichtiges Ziel war der Beitritt Italiens zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Das Ausscheren der linksradikalen Rifondazione Comunista, die neoliberale Tendenzen kritisierte, führte 1998 zum Rücktritt der Regierung Prodi.

Minister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romano Prodi
Ministerien Name Partei
Ministerpräsident Romano Prodi Ulivo
Äußeres Lamberto Dini RI
Inneres Giorgio Napolitano PDS
Justiz Giovanni Maria Flick parteilos
Verteidigung Beniamino Andreatta PPI
Haushalt und Schatz Carlo Azeglio Ciampi parteilos
Finanzen Vincenzo Visco PDS
Landwirtschaft Michele Pinto PPI
Öffentliche Arbeiten Antonio Di Pietro (bis 20. November 1996)
Paolo Costa (ab 20. November 1996)
parteilos
parteilos
Verkehr Claudio Burlando PDS
Industrie Pier Luigi Bersani PDS
Außenhandel Augusto Fantozzi RI
Post Antonio Maccanico UD
Gesundheit Rosy Bindi PPI
Arbeit und Soziales Tiziano Treu RI
Kulturgüter Walter Veltroni PDS
Umwelt Edoardo Ronchi FdV
Bildung und Forschung Luigi Berlinguer PDS
Minister ohne Geschäftsbereich Name Partei
Soziales Livia Turco PDS
Verwaltungsreformen Franco Bassanini PDS
Beziehungen zum Parlament Giorgio Bogi SR
Gleichberechtigung Anna Finocchiaro PDS

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]