Präsident des Ministerrats

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Dieser Artikel erläutert den Regierungschef Italiens, zum Amt der Europäischen Union („EU-Ratspräsident“) siehe Vorsitz im Rat der Europäischen Union.
Präsident des Ministerrats der Italienischen Republik
Standarte des Ministerpräsidenten
Standarte des Ministerpräsidenten
Ministerpräsident Matteo Renzi
Amtierender Ministerpräsident
Matteo Renzi
seit dem 22. Februar 2014
Amtssitz Palazzo Chigi
Amtszeit 5 Jahre
(weitere Amtszeiten möglich)
Schaffung des Amtes 16. März 1848[1]
(in Sardinien-Piemont; am 17. März 1861 von Italien übernommen)
Letzte Ernennung 22. Februar 2014
Bestätigung 25. Februar 2014[2]
Webseite www.governo.it
Der Palazzo Chigi – Amtssitz des Ministerpräsidenten

Der Präsident des Ministerrats (italienisch Presidente del Consiglio dei Ministri) ist der Regierungschef Italiens. Im Deutschen wird er meist als Ministerpräsident bezeichnet, seltener und unzutreffender als Premierminister. Eine alternative korrekte Bezeichnung ist Ministerratspräsident, da er dem Ministerrat vorsitzt.

Der Ministerpräsident wird zunächst vom Staatspräsidenten ernannt und danach vom Parlament mittels Vertrauensvotum bestätigt. Er bleibt mit der Regierung vom Vertrauen beider Parlamentskammern abhängig.

In der protokollarischen Rangordnung steht der Ministerpräsident nach dem Staatspräsidenten und den Präsidenten der beiden Parlamentskammern an vierter Stelle im politischen System Italiens. Als Regierungschef spielt er eine zentrale politische Rolle, in Koalitionsregierungen hängt seine tatsächliche politische Stellung jedoch von den in Italien oft sehr instabilen politischen Mehrheitsverhältnissen ab.

Der Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten ist der Palazzo Chigi in Rom. Dort unterstützt ihn das Ministerratspräsidium.

Geschichte[Bearbeiten]

Da der italienische Nationalstaat im Jahr 1861 aus dem Königreich Sardinien-Piemont hervorging und dessen Verfassung von 1848 (Statuto Albertino) auch nach der italienischen Einigung in Kraft blieb, hat das Amt des italienischen Ministerpräsidenten eine piemontesische Vorgeschichte. Es läßt sich zurückführen auf Amt des Ersten Staatssekretärs, das Herzog Karl III. von Savoyen 1521 offiziell etablierte, sowie auf das noch ältere Amt des Kanzlers von Savoyen. Der Verfassung von 1848 zufolge lag die Exekutive beim König und bei den Ministern, die zusammen die Regierung bildeten. Einen Ministerpräsidenten sah die Verfassung nicht vor, auch keine vom Vertrauen des Parlaments abhängige Regierung. Dennoch ließen die Savoyer als konstitutionelle Monarchen beides im so genannten „Liberalen Italien“ bis 1925 zu.

Mangels Verfassungsrang und eigenem administrativem Unterbau und wegen der Abhängigkeit von König und Parlament hatten die Ministerpräsidenten seinerzeit eine sehr schwache Stellung. Daher übten sie ihr Amt normalerweise in Personalunion mit dem eines Fachministers aus, meist mit dem des Innenministers, der damals wegen des zentralistischen Staatsaufbaus eine sehr starke Stellung hatte. Wegen der politischen Verhältnisse wechselten die Ministerpräsidenten und die Regierungen seinerzeit sehr häufig. Zu den bedeutendsten Ministerpräsidenten dieser Epoche zählen Camillo Benso von Cavour, der mit seinem dritten Kabinett die letzte piemontesische und die erste italienische Regierung bildete, sowie Giovanni Lanza, Agostino Depretis und Giovanni Giolitti, der zwischen 1900 und 1914 bedeutende wirtschaftliche und soziale Impulse geben konnte.

Die liberale Epoche beendete Benito Mussolini, der ab 1925 mit seinen Faschisten ein diktatorisches Einparteiensystem erzwang. Er ließ sich per Gesetz das Amt des „Regierungschefs, Premierministers und Staatssekretärs“ schaffen, das mit einer großzügigen Richtlinienkompetenz ausgestattet war. Darüber hinaus war er Vorsitzender des Großen Faschistischen Rates, der ihm am 25. Juli 1943 das Misstrauen aussprach. Nach dem Ende des Faschismus konnte man wegen der militärischen Besetzung des Landes und mangels gewähltem Parlament zunächst nicht zur alten, liberalen Verfassungsordnung zurückkehren, auch weil mit der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung am 2. und 3. Juni 1946 zugleich über die künftige Staatsform abgestimmt wurde und Italien zur Republik wurde. In dieser Übergangszeit von September 1943 bis Juli 1946 regierten die Ministerpräsidenten unter der Aufsicht der Alliierten zunächst ohne Parlament, ab April 1945 dann mit dem parlamentsähnlichen Beratungsgremium Consulta nazionale.

Mit der am 1. Januar 1948 in Kraft getretenen republikanischen Verfassung entstand das Amt des italienischen Ministerpräsidenten verfassungsrechtlich. Obwohl die Verfassung dieses Amt nicht dezidiert schwach auslegt, blieb es wegen der instabilen parteipolitischen Verhältnisse und der daraus resultierenden häufigen Regierungswechsel augenscheinlich schwach. Tatsächlich blieb jedoch die Christdemokratische Partei mit ihren kleinen Koalitionspartnern bis Anfang der 1990er Jahre ohne Unterbrechung an der Macht, auch weil eine Regierungsübernahme durch die Kommunistische Partei als nicht hinnehmbar erschien. Die Regierungswechsel waren meist auf Auseinandersetzungen innerhalb dieser Koalitionen zurückzuführen, es kam jedoch zu keinen wesentlichen Veränderungen der politischen Grundkonstellation. Die Regierungsämter blieben somit über einen langen Zeitraum bei einem relativ kleinen Personenkreis, dessen Mitglieder trotz der Regierungswechsel oft nur von einem Amt zum anderen wechselten. So bildete Ministerpräsident Alcide De Gasperi von 1945 bis 1953 acht Kabinette, Giulio Andreotti führte insgesamt sieben Regierungen an, Amintore Fanfani sechs. In außergewöhnlich schwierigen Zeiten übernahmen parteilose Fachleute das Amt des Ministerpräsidenten, so Carlo Azeglio Ciampi, Lamberto Dini und Mario Monti. Der langjährige Ministerpräsident Silvio Berlusconi wurde auch wegen seiner Interessenkonflikte und Skandale bekannt.

Verfassungsrechtliche Stellung[Bearbeiten]

Ernennung, Bestätigung und Ende der Amtszeit[Bearbeiten]

Unter Berücksichtigung der Mehrheitsverhältnisse im Parlament und nach Konsultationen mit den Führern der im Parlament vertretenen politischen Parteien ernennt der Staatspräsident den Ministerpräsidenten und auf dessen Vorschlag die Minister. Auf Vorschlag der einzelnen Minister ernennt der Ministerpräsident die Staatssekretäre in den verschiedenen Ministerien.

Mit der Vereidigung des Ministerpräsidenten und der Minister durch den Staatspräsidenten ist die Regierung im Amt. Sie muss jedoch von beiden Kammern des Parlaments mittels Vertrauensvotum bestätigt werden. Sie bleibt vom Vertrauen beider Parlamentskammern abhängig. Der Ministerpräsident hat nicht die Befugnis, selbständig Minister zu ernennen oder zu entlassen. Er kann jedoch zurücktreten, was das Ende der gesamten Regierung bedeutet, und mit einem umgebildeten, vom Staatspräsidenten ernannten Kabinett wiederum zur Vertrauensabstimmung vor das Parlament treten. Das Parlament kann den Ministerpräsidenten und damit seine Regierung als Ganzes durch ein Misstrauensvotum jederzeit stürzen oder durch ein individuelles Misstrauensvotum einzelne Minister aus der Regierung entfernen. Nach einem freiwilligen Rücktritt des Ministerpräsidenten, einem Misstrauensvotum oder nach Parlamentsauflösung und Neuwahlen bleibt er mit der Regierung normalerweise geschäftsführend bis zur Vereidigung einer neuen Regierung im Amt. Der Staatspräsident kann jedoch in diesen Fällen auch eine andere Person mit der geschäftsführenden Regierung beauftragen. Wird während der Amtszeit des Ministerpräsidenten vom Parlament ein neuer Staatspräsident gewählt, wird vom Ministerpräsidenten der Rücktritt erwartet; normalerweise bittet der Staatspräsident dann den Ministerpräsidenten, sein Rücktrittsgesuch zurückzunehmen.

Eine volle Amtszeit des Ministerpräsidenten entspricht einer vollen fünfjährigen Legislaturperiode des Parlaments. Die Verfassung enthält keine ausdrückliche Begrenzung auf eine oder mehrere Antszeiten oder Legislaturperioden. In der Regel bleiben italienische Regierungen nicht eine volle Legislaturperiode im Amt.

Kompetenzen[Bearbeiten]

Der Artikel 95 der italienischen Verfassung hat folgenden Wortlaut:[3]

«Il Presidente del Consiglio dei ministri dirige la politica generale del Governo e ne è responsabile. Mantiene l'unità di indirizzo politico ed amministrativo, promovendo e coordinando l'attività dei ministri. I Ministri sono responsabili collegialmente degli atti del Consiglio dei ministri, e individualmente degli atti dei loro dicasteri. La legge provvede all'ordinamento della Presidenza del Consiglio e determina il numero, le attribuzioni e l'organizzazione dei ministeri.»

„Der Präsident des Ministerrates bestimmt die allgemeine Politik der Regierung und übernimmt dafür die Verantwortung. Er wahrt die Einheitlichkeit der Ausrichtung in Politik und Verwaltung, indem er die Tätigkeit der Minister fördert und koordiniert. Die Minister sind gemeinsam für die Handlungen des Ministerrates und einzeln für die Handlungen ihres Geschäftsbereiches verantwortlich. Das Gesetz regelt den Aufbau des Präsidiums des Ministerrates und setzt die Anzahl, den Aufgabenbereich und die Organisation der Ministerien fest.“

Lange Zeit wurde die Stellung des italienischen Ministerpräsidenten innerhalb des Ministerrats oder Kabinetts als primus inter pares interpretiert, der keine politische Richtlinienkompetenz wie der deutschen Bundeskanzler habe, sondern eher mit dem österreichischen Bundeskanzler vergleichbar sei. Diese Interpretation bürgerte sich wegen der Verfassungswirklichkeit mit den schwierigen parteipolitischen Verhältnissen und instabilen Koalitionsregierungen ein. Ein wesentlicher Faktor für die tatsächliche politische Machtstellung des Ministerpräsidenten ist das Wahlsystem, wobei ein reines Verhältniswahlsystem die Stellung des Ministerpräsidenten tendenziell eher schwächt, während ein Mehrheitswahlsystem oder eine Mehrheitsprämie ihn stärken können. Ist der Ministerpräsident mit seiner Partei auf keinen Koalitionspartner angewiesen, so kann er Artikel 95 der Verfassung wirklich voll ausschöpfen.

Im Jahr 2007 brachte die Reform der Nachrichtendienste Italiens dem Ministerpräsidenten einen Machtzuwachs. Bis zur Reform unterstanden die Nachrichtendienste respektive dem Verteidigungs- und dem Innenminister. Beim Ministerratspräsidium war ein Koordinierungsorgan angesiedelt. Seit 2007 unterstehen sowohl der Auslandsnachrichtendienst AISE als auch der Inlandsdienst AISI dem Ministerpräsidenten. Koordiniert werden die beiden Dienste von einer Abteilung des Ministerratspräsidiums. Der Ministerpräsident ist auf nationaler Ebene auch für den Katastrophenschutz verantwortlich.

Liste der Amtsinhaber[Bearbeiten]

Königreich Sardinien-Piemont (1848–1861)[Bearbeiten]

Königreich Italien (1861–1946)[Bearbeiten]

Amtszeit von bis Ministerpräsident
(17. März 1861) 23. März 1861 Camillo Benso, Conte di Cavour (3. Amtszeit)
23. März 1861 6. Juni 1861 Camillo Benso, Conte di Cavour (4. Amtszeit)
12. Juni 1861 3. März 1862 Bettino Ricasoli
3. März 1862 8. Dezember 1862 Urbano Rattazzi
8. Dezember 1862 24. März 1863 Luigi Carlo Farini
24. März 1863 28. September 1864 Marco Minghetti
28. September 1864 31. Dezember 1865 Alfonso Ferrero La Marmora
31. Dezember 1865 17. Juni 1866 Alfonso Ferrero La Marmora (2. Amtszeit)
17. Juni 1866 11. April 1867 Bettino Ricasoli (2. Amtszeit)
11. April 1867 27. Oktober 1867 Urbano Rattazzi (2. Amtszeit)
27. Oktober 1867 5. Januar 1868 Federico Luigi, Conte Menabrea
5. Januar 1868 13. Mai 1869 Federico Luigi, Conte Menabrea (2. Amtszeit)
13. Mai 1869 14. Dezember 1869 Federico Luigi, Conte Menabrea (3. Amtszeit)
14. Dezember 1869 9. Juli 1873 Giovanni Lanza
10. Juli 1873 18. März 1876 Marco Minghetti (2. Amtszeit)
25. März 1876 26. Dezember 1877 Agostino Depretis
26. Dezember 1877 23. März 1878 Agostino Depretis (2. Amtszeit)
24. März 1878 19. Dezember 1878 Benedetto Cairoli
19. Dezember 1878 14. Juli 1879 Agostino Depretis (3. Amtszeit)
14. Juli 1879 25. November 1879 Benedetto Cairoli (2. Amtszeit)
25. November 1879 29. Mai 1881 Benedetto Cairoli (3. Amtszeit)
29. Mai 1881 25. Mai 1883 Agostino Depretis (4. Amtszeit)
25. Mai 1883 30. März 1884 Agostino Depretis (5. Amtszeit)
30. März 1884 29. Juni 1885 Agostino Depretis (6. Amtszeit)
29. Juni 1885 30. Mai 1886 Agostino Depretis (7. Amtszeit)
30. Mai 1886 4. April 1887 Agostino Depretis (8. Amtszeit)
4. April 1887 29. Juli 1887 Agostino Depretis (9. Amtszeit)
29. Juli 1887 9. März 1889 Francesco Crispi
9. März 1889 6. Februar 1891 Francesco Crispi (2. Amtszeit)
6. Februar 1891 15. Mai 1892 Antonio Starabba, Marchese di Rudinì
15. Mai 1892 15. Dezember 1893 Giovanni Giolitti
15. Dezember 1893 10. März 1896 Francesco Crispi (3. Amtszeit)
10. März 1896 11. Juli 1896 Antonio Starabba, Marchese di Rudinì (2. Amtszeit)
11. Juli 1896 14. Dezember 1897 Antonio Starabba, Marchese di Rudinì (3. Amtszeit)
14. Dezember 1897 1. Juni 1898 Antonio Starabba, Marchese di Rudinì (4. Amtszeit)
1. Juni 1898 29. Juni 1898 Antonio Starabba, Marchese di Rudinì (5. Amtszeit)
29. Juni 1898 14. Mai 1899 Luigi Pelloux
14. Mai 1899 24. Juni 1900 Luigi Pelloux (2. Amtszeit)
24. Juni 1900 15. Februar 1901 Giuseppe Saracco
15. Februar 1901 3. September 1903 Giuseppe Zanardelli
3. September 1903 12. März 1905 Giovanni Giolitti (2. Amtszeit)
12. März 1905 27. März 1905 Tommaso Tittoni
28. März 1905 24. Dezember 1905 Alessandro Fortis
24. Dezember 1905 8. Februar 1906 Alessandro Fortis (2. Amtszeit)
8. Februar 1906 29. Mai 1906 Sidney Sonnino
29. Mai 1906 10. Dezember 1909 Giovanni Giolitti (3. Amtszeit)
11. Dezember 1909 31. März 1910 Sidney Sonnino (2. Amtszeit)
31. März 1910 29. März 1911 Luigi Luzzatti
30. März 1911 19. März 1914 Giovanni Giolitti (4. Amtszeit)
21. März 1914 31. Oktober 1914 Antonio Salandra
5. November 1914 18. Juni 1916 Antonio Salandra (2. Amtszeit)
18. Juni 1916 30. Oktober 1917 Paolo Boselli
30. Oktober 1917 23. Juni 1919 Vittorio Emanuele Orlando
23. Juni 1919 21. Mai 1920 Francesco Saverio Nitti
21. Mai 1920 15. Juni 1920 Francesco Saverio Nitti (2. Amtszeit)
15. Juni 1920 4. Juli 1921 Giovanni Giolitti (5. Amtszeit)
4. Juli 1921 26. Februar 1922 Ivanoe Bonomi
26. Februar 1922 1. August 1922 Luigi Facta
1. August 1922 28. Oktober 1922 Luigi Facta (2. Amtszeit)
30. Oktober 1922 25. Juli 1943 Benito Mussolini (Duce)
25. Juli 1943 17. April 1944 Pietro Badoglio (provisorische Militärregierung)
22. April 1944 8. Juni 1944 Pietro Badoglio (provisorische Militärregierung, 2. Amtszeit)
18. Juni 1944 10. Dezember 1944 Ivanoe Bonomi (2. Amtszeit)
12. Dezember 1944 19. Juni 1945 Ivanoe Bonomi (3. Amtszeit)
21. Juni 1945 8. Dezember 1945 Ferruccio Parri
10. Dezember 1945 1. Juli 1946 Alcide De Gasperi

Italienische Republik (ab 1946)[Bearbeiten]

Zeitleiste der Ministerpräsidenten
# Bild Name Amtsantritt Amtsaustritt Partei Anmerkungen
Verfassunggebende Versammlung (1946-1948)
1 Alcide De Gasperi Alcide De Gasperi 13. Juli 1946 28. Januar 1947 DC 2. Amtszeit
2. Februar 1947 31. Mai 1947 3. Amtszeit
31. Mai 1947 23. Mai 1948 4. Amtszeit
1. Legislaturperiode (1948-1953)
(1) Alcide De Gasperi Alcide De Gasperi 23. Mai 1948 14. Januar 1950 DC 5. Amtszeit
27. Januar 1950 19. Juli 1951 6. Amtszeit
26. Juli 1951 7. Juli 1953 7. Amtszeit
2. Legislaturperiode (1953-1958)
(1) Alcide De Gasperi Alcide De Gasperi 16. Juli 1953 2. August 1953 DC 8. Amtszeit
2 Image of none.svg Giuseppe Pella 17. August 1953 12. Januar 1954 DC
3 Amintore Fanfani Amintore Fanfani 18. Januar 1954 8. Februar 1954 DC
4 Mario Scelba Mario Scelba 10. Februar 1954 2. Juli 1955 DC
5 Antonio Segni Antonio Segni 6. Juli 1955 15. Mai 1957 DC
6 Adone Zoli Adone Zoli 19. Mai 1957 1. Juli 1958 DC
3. Legislaturperiode (1958-1963)
(3) Amintore Fanfani Amintore Fanfani 1. Juli 1958 15. Februar 1959 DC 2. Amtszeit
(5) Antonio Segni Antonio Segni 15. Februar 1959 23. März 1960 DC 2. Amtszeit
7 Fernando Tambroni Fernando Tambroni 25. März 1960 26. Juli 1960 DC
(3) Amintore Fanfani Amintore Fanfani 26. Juli 1960 21. Februar 1962 DC 3. Amtszeit
21. Februar 1962 21. Juni 1963 4. Amtszeit
4. Legislaturperiode (1963-1968)
8 Giovanni Leone Giovanni Leone 21. Juni 1963 4. Dezember 1963 DC
9 Aldo Moro Aldo Moro 4. Dezember 1963 22. Juli 1964 DC
22. Juli 1964 23. Februar 1966 2. Amtszeit
23. Februar 1966 24. Juni 1968 3. Amtszeit
5. Legislaturperiode (1968-1972)
(8) Giovanni Leone Giovanni Leone 24. Juni 1968 12. Dezember 1968 DC 2. Amtszeit
10 Mariano Rumor Mariano Rumor 12. Dezember 1968 5. August 1969 DC
5. August 1969 23. März 1970 2. Amtszeit
27. März 1970 6. August 1970 3. Amtszeit
11 Image of none.svg Emilio Colombo 6. August 1970 17. Februar 1972 DC
12 Giulio Andreotti Giulio Andreotti 17. Februar 1972 26. Juni 1972 DC
6. Legislaturperiode (1972-1976)
(12) Giulio Andreotti Giulio Andreotti 26. Juni 1972 7. Juli 1973 DC 2. Amtszeit
(10) Mariano Rumor Mariano Rumor 7. Juli 1973 14. März 1974 DC 4. Amtszeit
14. März 1974 23. November 1974 5. Amtszeit
(9) Aldo Moro Aldo Moro 23. November 1974 12. Februar 1976 DC 4. Amtszeit
12. Februar 1976 29. Juli 1976 5. Amtszeit
7. Legislaturperiode (1976-1979)
(12) Giulio Andreotti Giulio Andreotti 29. Juli 1976 11. März 1978 DC 3. Amtszeit
11. März 1978 20. März 1979 4. Amtszeit
20. März 1979 4. August 1979 5. Amtszeit
8. Legislaturperiode (1979-1983)
13 Francesco Cossiga Francesco Cossiga 4. August 1979 4. April 1980 DC
4. April 1980 18. Oktober 1980 2. Amtszeit
14 Image of none.svg Arnaldo Forlani 18. Oktober 1980 26. Juni 1981 DC
15 Giovanni Spadolini Giovanni Spadolini 28. Juni 1981 23. August 1982 PRI
23. August 1982 1. Dezember 1982 2. Amtszeit
(3) Amintore Fanfani Amintore Fanfani 1. Dezember 1982 4. August 1983 DC 5. Amtszeit
9. Legislaturperiode (1983-1987)
16 Bettino Craxi Bettino Craxi 4. August 1983 1. August 1986 PSI
1. August 1986 17. April 1987 2. Amtszeit
(3) Amintore Fanfani Amintore Fanfani 17. April 1987 28. Juli 1987 DC 6. Amtszeit
10. Legislaturperiode (1987-1992)
17 Image of none.svg Giovanni Goria 28. Juli 1987 13. April 1988 DC
18 Ciriaco De Mita Ciriaco De Mita 13. April 1988 22. Juli 1989 DC
(12) Giulio Andreotti Giulio Andreotti 22. Juli 1989 12. April 1991 DC 6. Amtszeit
12. April 1991 28. Juni 1992 7. Amtszeit
11. Legislaturperiode (1992-1994)
19 Giuliano Amato Giuliano Amato 28. Juni 1992 28. April 1993 PSI
20 Carlo Azeglio Ciampi Carlo Azeglio Ciampi 28. April 1993 10. Mai 1994 Parteilos
12. Legislaturperiode (1994-1996)
21 Silvio Berlusconi Silvio Berlusconi 10. Mai 1994 17. Januar 1995 FI
22 Lamberto Dini Lamberto Dini 17. Januar 1995 17. Mai 1996 Parteilos
13. Legislaturperiode (1996-2001)
23 Romano Prodi Romano Prodi 18. Mai 1996 21. Oktober 1998 L’Ulivo
24 Massimo D’Alema Massimo D’Alema 21. Oktober 1998 22. Dezember 1999 DS
22. Dezember 1999 25. April 2000 2. Amtszeit
(19) Giuliano Amato Giuliano Amato 25. April 2000 11. Juni 2001 L’Ulivo 2. Amtszeit
14. Legislaturperiode (2001-2006)
(21) Silvio Berlusconi Silvio Berlusconi 11. Juni 2001 23. April 2005 FI 2. Amtszeit
23. April 2005 17. Mai 2006 3. Amtszeit
15. Legislaturperiode (2006-2008)
(23) Romano Prodi Romano Prodi 17. Mai 2006 8. Mai 2008 L’Ulivo 2. Amtszeit
16. Legislaturperiode (2008-2013)
(21) Silvio Berlusconi Silvio Berlusconi 8. Mai 2008 12. November 2011 PdL 4. Amtszeit
25 Mario Monti Mario Monti 16. November 2011 28. April 2013 Parteilos
17. Legislaturperiode (2013)
26 Enrico Letta Enrico Letta 28. April 2013 22. Februar 2014 PD
27 Matteo Renzi Matteo Renzi 22. Februar 2014 amtierend PD

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Statuto Albertino, Verfassung Sardinien-Piemonts und ab 1861 Italiens, trat am 4. März 1848 in Kraft; sah keinen Ministerpräsidenten vor. Amt de facto am 16. März 1848 mit Kabinett Balbo geschaffen, 1861 nahtlos (Kabinett Cavour III/IV) übernommen. Details auf camera.it
  2. Der Präsident des Ministerrats wird zunächst vom Präsidenten ernannt und danach vom Parlament mittels Vertrauensvotum bestätigt.
  3. Italienische Verfassung in italienischem und deutschem Wortlaut, Internetseite der Region Trentino-Südtirol