Karl Friedrich Stephan von Otting, Fünfstetten und Schönfeld

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Carl Friedrich Stephan, Graf von Otting und Fünfstetten, Freiherr von Schönfeld (* 22. September 1767 in Pont-à-Mousson; † 18. September 1834 auf Schloss Fünfstetten) war königlich bayerischer Kämmerer, Generalleutnant und Generaladjutant, Halbbruder des bayerischen Königs Maximilian I., Besitzer der Rittergüter Otting und Fünfstetten und Stammvater der Grafen von Otting und Fünfstetten.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friedrich, so der Rufname, war ein außerehelicher posthum geborener Sohn des Pfalzgrafen Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld aus dessen Verbindung mit Louise Chaveau.

Standeserhebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 29. Juli 1813 wurde Friedrich als königlich bayerischer Kämmerer, Oberst und königlicher Flügeladjutant als Freiherr von Schönfeld in die bayerische Adelsmatrikel eingeschrieben unter Beilegung des Wappens der erloschenen Familie von Wemding.[1] Am 16. Juli 1817 erhielt Friedrich als bayerischer Generalmajor und Flügeladjutant für sich und alle seine Nachkommen den Namen und die Würde eines Grafen von Otting und Fünfstetten unter Beilegung des Wappens der erloschenen Familie von Otting.[1]

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Ehe mit Luise Magdalena Wilhelmine von Porubsky gingen folgende Kinder hervor:

  • Carl August (* 18. September 1793; † 21. Juni 1821)
  • Max Joseph (* 25. November 1794; † 7. Juli 1795)
  • Max Joseph (* 27. Juli 1796; † 17. September 1796)
  • Carolina Friederica Wilhelmina (* 9. April 1799; † 7. September 1860)

In zweiter Ehe war er mit Wilhelmine Louise Camilla von Montperny verheiratet und hatte folgende Kinder:

  • Louise Wilhelmine Camilla (* 24. Mai 1810; † 18. Mai 1876) ⚭ 15. November 1836 August Ludwig von Senarclens-Grancy (1794–1871)
  • Wilhelmine (Helmine) Caroline Friederike (* 24. August 1811; † 3. Februar 1894) ⚭ Ludwig VI. Riedesel Freiherr zu Eisenbach, Großherzoglich Hessischer Kammerherr, Präsident der 1. Kammer des Kurfürstentums Hessen
  • Therese Charlotte Louise Friederike Amalie (* 27. Februar 1813; † 29. August 1892)
  • Maximilian Joseph (* 1. Februar 1815; † 16. März 1901)
⚭ 1840 Sophie (* 28. Februar 1821; † 25. Dezember 1849), Tochter von Leo von Klenze
⚭ 1851 Athenaide Walburga Maria (1828–1924), ebenfalls eine Tochter von Leo von Klenze
  • Elisabetha Auguste Ludovica (* 28. Juli 1816; † 10. Januar 1899) ⚭ Friedrich von Werner, Kabinettsrat in Hohenzollern-Sigmaringen
  • Ludwig Carl August (* 1. März 1818; † 27. August 1894), bayerischer Oberst a. D.
  • Maria Carolina Camilla Ludovica (* 11. Juni 1819; † 23. März 1851)
  • Friedrich Camill (* 21. Oktober 1821; † 10. Februar 1900), Großherzoglich Hessischer Kammerherr und Major à la suite der Kavallerie ⚭ Rosamunde Maria Anna von Krane (1826–1895)[2]
  • Carl Theodor Friedrich Camill (* 2. Juni 1826; † 19. Februar 1886), K.K. Rittmeister
  • Augusta Friederica Camilla Wilhelmine (* 4. Oktober 1828; † 10. Januar 1874)
  • Maria Wilhelmina († 23. März 1851)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Heinrich Kneschke: Deutsche Grafen-Haeuser der Gegenwart in heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung. Band 2: L–Z. Leipzig 1853, S. 180f. Online
  • Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon: im Vereine mit mehreren Historikern. Band 7: Ossa–Ryssel. Leipzig 1867, S. 19 f. Online
  • Josef Krämer: Carl Friedrich Stephan, Graf von Otting und Fünfstetten, Freiherr von Schönfeld: mit je einem Anhang über die Familien von Montperny und Mägele; nebst einer Beschreibung der Schloßkirche von Otting (von Pfarrer Bernhard Eder in Otting). 1932.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ernst Heinrich Kneschke: Deutsche Grafen-Haeuser der Gegenwart in heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung. Band 2: L–Z. Leipzig 1853, S. 180f. Online
  2. Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser 1879. Neun und zwanzigster Jahrgang, S. 434.