Katja Kassin

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Katja Kassin bei der AVN Adult Entertainment Expo 2005
Katja Kassin im Januar 2007

Katja Kassin (* 24. September 1979 in Leipzig) ist eine deutsche Erotik- und Pornodarstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katja Kassin wuchs in Leipzig auf. Nach dem Abitur studierte sie an der Universität Leipzig einige Semester Politikwissenschaft und Germanistik. Im Alter von 20 Jahren begann Kassin als Nacktmodel zu arbeiten. Ihre erste Rolle in einem Pornofilm hatte sie 2002 im Film Der Schuh im Arsch der Mona Q. aus der Reihe Die Macht der Füße. Seit Oktober 2004 lebt sie in Kalifornien, wo sie anfangs eng mit der deutschen Pornodarstellerin Dru Berrymore zusammenarbeitete. Nach ersten Kontakten zur Pornoindustrie im San Fernando Valley wurden Kassin Buchungen für Gonzo-Pornofilme von dem Agenten Mark Spiegler vermittelt. In der Erotiksendung Wa(h)re Liebe des Fernsehsenders VOX wurde wiederholt über Kassin berichtet. Dadurch wurde sie auch in Deutschland bekannt.

Im Januar 2005 heiratete Kassin ihren US-amerikanischen Darstellerkollegen Sledge Hammer,[1] von dem sie sich im April 2006 trennte und im Oktober 2006 scheiden ließ.

Seitdem Katja Kassin die geschäftliche Zusammenarbeit mit Spiegler beendet hatte, tourte sie in Eigenregie durch die USA und bot Escort-Dienstleistungen an. 2009 war sie in der Dokumentation 9to5 – Days in Porn zu sehen und begann, zugunsten ihres Bachelor-Studiums der Psychologie seltener aufzutreten. Parallel zu ihrem Studium dreht sie vor allem in ihren Semesterferien Filme, mit denen sie sich finanziert. Seit 2011 wird sie von der 101 Modeling Agency vertreten.[2]

Kassin hat mit Stand September 2016 in mindestens 535 Pornofilmen und weiteren Videoclips für Websites, wie das Brazzers-Netzwerk mitgewirkt. Sie ist mit mehr als 300 sog. Facials die produktivste Darstellerin der amerikanischen Pornoindustrie.[3]

Erwähnungen in nichtpornografischen Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die österreichische Punk-Band 3 Feet Smaller veröffentlichte auf ihrem Album 3FS im Jahr 2011 den Song The Death of Katja Kassin, dessen englisch-deutscher Text auf einem offenen Brief Kassins zu ihrem damaligen Ausstieg aus der Pornobranche basiert.[4]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katja Kassin mit ihrem XRCO Award von 2005

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Katja Kassin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Troy Michael: Good things come in small packages: An interview with German anal princess Katja Kassin. In: Genesis, IWAdult, 2006. Archiviert vom Original am 30. August 2009. 
  2. Katja Kassin Back to Porn
  3. Facial Fanatics Top 50 All Time | prnoholic.com. prnoholic.com, 28. April 2017, abgerufen am 30. April 2017 (englisch).
  4. Review von 3FS, Kritik von Andreas Schiffmann auf www.musikreviews.de, 9. September 2011
  5. XRCO 2005 Award Categories & Winners. XRCO. 20. April 2006. Abgerufen am 19. Mai 2007.
  6. 2006 AVN Awards Winners!!!. AVN. 13. Januar 2007. Abgerufen am 19. Mai 2007.
  7. David Sullivan: 2009 AVN Award-Winners Announced. AVN.com. 11. Januar 2009. Abgerufen am 7. Mai 2009.