Kay Scheller

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Kay Scheller (* 28. Januar 1960 in Kiel) ist seit 1. Juli 2014 Präsident des Bundesrechnungshofes.[1][2]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kay Scheller studierte von 1981 bis 1986 Rechtswissenschaften und legte 1991 das zweite juristische Staatsexamen ab. Er war nach einer kurzen Zeit in der Staatskanzlei von Mecklenburg-Vorpommern von 1991 bis 1994 im Bundesministerium für Frauen und Jugend und von 1994 bis 1997 im Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig. Von 1997 bis 1999 arbeitete er im Bundeskanzleramt, bevor er 1999 zur CDU/CSU-Bundestagsfraktion wechselte, für die er von 2005 bis 2014 als Fraktionsdirektor tätig war.

Anfang April 2014 verständigten sich die Fraktionsspitzen von Union und SPD auf Scheller als Nachfolger von Dieter Engels im Amt des Präsidenten des Bundesrechnungshofes.[3]

Weitere Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In seiner Funktion als Präsident des Bundesrechnungshofes ist Scheller auch Vorsitzender des Bundespersonalausschusses.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Albert Oeckl: Taschenbuch des öffentlichen Lebens 1996, S. 20.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ritter ohne Schwert. In: general-anzeiger-bonn.de, abgerufen am 3. Juli 2014.
  2. bundesrechnungshof.de
  3. Neuer Präsident: Unionspolitiker soll Bundesrechnungshof leiten. In: Der Spiegel, 4. April 2014