Kettenheim (Vettweiß)

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Kettenheim ist ein Weiler in der Nähe von Vettweiß im Kreis Düren, aber kein eigener Ortsteil. Der Ort hat einige Bauernhöfe und liegt recht ländlich. Kettenheim hat 103 Einwohner.

Der Ort wurde in einer Urkunde von 23. Mai 1072 erstmals erwähnt, als Erzbischof Anno II. von Köln der Abtei Groß St. Martin den Zehnten seines Hofes zu Wisse (Vettweiß) und zu Kathinheim (Kettenheim) schenkte.[1]

1172 ist in Katinheim (Kettenheim) eine Burg genannt, die bis ins 14. Jahrhundert Lehen des Erzstifts Köln war.

Kettenheim war seit dem 19. Jahrhundert eine Gemeinde in der Bürgermeisterei Froitzheim des Kreises Düren.[2] Im Jahre 1910 hatte Kettenheim 104 Einwohner.[3] Am 1. Oktober 1932 wurde Kettenheim nach Vettweiß eingemeindet.[4]

In der Feldgemarkung liegt der jüdische Friedhof Kettenheim.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag beim Historischen Archiv Köln@1@2Vorlage:Toter Link/historischesarchivkoeln.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Gemeindelexikon für die Provinz Rheinland (PDF; 1,3 MB), Berlin: Verlag des Königlichen statistischen Bureaus, 1888, Seite 206 ff
  3. Gemeindeverzeichnis 1910
  4. Adressbuch Kreis Düren 1954, Kap. Amt Vettweiß

Koordinaten: 50° 45′ N, 6° 36′ O