Klaus Vitt

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Klaus Vitt (* 1952 in Hagen) ist ein deutscher Ministerialbeamter und beamteter Staatssekretär des Bundesministeriums des Innern (BMI).[1] Er ist neben Emily Haber und Hans-Georg Engelke seit dem 1. Oktober 2015 der dritte beamtete Staatssekretär. Er hat ebenfalls das Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Informationstechnik inne, welches wenige Wochen zuvor Hans-Georg Engelke von Cornelia Rogall-Grothe übernommen hatte.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vitt studierte Nachrichtentechnik an der Fachhochschule der Deutschen Bundespost und schloss sein Studium der Mathematik und Informatik an der Universität Dortmund ab. Im Anschluss arbeitete er als Fachlehrer für Betriebssysteme und Programmiersprachen beim Computerhersteller Sperry Univac sowie als Systemingenieur bei der Softwarefirma Applied Data Research. Danach war er vierzehn Jahre lang bei der Bertelsmann AG tätig, unter anderem als Leiter der zentralen Datenverarbeitung bei Gruner + Jahr, als Rechenzentrumsleiter in der zentralen Datenverarbeitung sowie als internationaler IT-Koordinator für den Bertelsmann-Club.

Nach der zweiten Postreform wechselte Vitt zur Deutschen Telekom AG. Er wurde 1996 Geschäftsführer für den Bereich Informationstechnologie und Kundenbetreuung bei der T-Mobile Deutschland, übernahm 1999 die gleiche Funktion beim Mutterkonzern und bekleidete dort von 2001 bis 2005 die Position des Bereichsvorstandes für Informationsmanagement und Prozesse.

Von Januar 2006 bis Juni 2014 war Vitt Geschäftsführer der zentralen Informationstechnologie der Bundesagentur für Arbeit (BA) und Leiter deren IT-Systemhauses. Im Juli 2014 wurde er Generalbevollmächtigter für Informationstechnologie und Prozessmanagement in der Zentrale der BA.

Am 1. Oktober 2015 wurde er zum Staatssekretär im Bundesministerium des Innern und Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik ernannt.

Im Februar 2016 setzte sich Vitt dafür ein, die Vorratsdatenspeicherung von Nutzungsdaten im Web auszuweiten.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesministerium des Innern: Pressemitteilung Amtsantritt von Staatssekretär Vitt
  2. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Neuer-Vorstoss-zur-Vorratsdatenspeicherung-gegen-Hacker-und-Cyberangriffe-geplant-3097480.html