Kleinerdlingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kleinerdlingen
Wappen von Kleinerdlingen
Koordinaten: 48° 50′ 13″ N, 10° 28′ 36″ O
Höhe: 443 m ü. NN
Einwohner: 653 (1. Jul. 2020)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 86720
Vorwahl: 09081
Blick von Süden auf Kleinerdlingen

Kleinerdlingen (Rieser Schwäbisch Kloierle) ist ein Stadtteil von Nördlingen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries in Bayern.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Pfarrdorf hat 610 Einwohner (Stand: 1. Januar 2018) und liegt auf einer Höhe von 443 m ü. NN am Rand des Nördlinger Ries. Das Siedlungsgebiet grenzt beinahe an das der Stadt Nördlingen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich hieß der Ort Erningen, nach einem Alemannen Erin. Später wurde es zu Erlingen, dann zu Erdlingen, bis es seinen heutigen Namen Kleinerdlingen erhielt. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts taucht der Ort auf Karten und in Kirchenbüchern auch mit dem Namen Klein-Nördlingen auf. Im Jahre 1271 wurde es erstmals im Kaufbrief an das Kloster Zimmern erwähnt. Kleinerdlingen wird bereits im 13. Jahrhundert als Kommende des Johanniterordens erwähnt.[1]

Am 1. Juli 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde in die Stadt Nördlingen eingegliedert.[2]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche wurde 1824 von König Max Joseph I. im klassizistischen Stil errichtet, mit einem halbrunden Chor mit Halbkuppel als Chorabschluss.

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Kleinerdlingen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kleinerdlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stiftung der Kommende Kleinerdlingen im Historischen Lexikon, abgerufen am 23. Oktober 2020
  2. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 602.
  3. Johannes A. Mol, Klaus Militzer, Helen J. Nicholson: The Military Orders and the Reformation: Choices, State Building, and the Weight of Tradition, 2006, ISBN 9065509135, S. 107; (Digitalscan)