Kolja Kleeberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kolja Kleeberg (links), daneben Horst Lichter, Sarah Wiener, Ralf Zacherl, Stefan Marquard

Kolja Kleeberg (* 12. Mai 1964 in Köln; bürgerlich Gerhard Nikolaus Kleeberg) ist ein deutscher Koch und Fernsehkoch.

Leben und Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleeberg, Sohn eines Juristen und einer Lehrerin, nahm nach dem 1983 abgelegten Abitur zunächst Schauspiel- und Gesangsunterricht und war beim Stadttheater Koblenz als Regieassistent, Inspizient und Nebendarsteller tätig. Sein Vater nannte ihn bereits „Kolja“, eine alte russische Abkürzung von Nikolaj (= Nikolaus). Ein Schulfreund, der in der Lehre zum Koch war, gab ihm die Anregung, diesen Beruf zu ergreifen und vermittelte ihm auch seine Lehrstelle im Restaurant Le Marron in Bonn, in dem sich später Susanne Vössing als jüngste Küchenchefin einen Stern im Guide Michelin erkochte. Nach der Gesellenprüfung war er unter anderem bei Eduard Hitzberger tätig, bis er sich mit Partnern erstmals im Jahr 1993 im Raum Berlin mit den Lokalen Gut Sarnow und Am Karlsbad selbstständig machte.

Das Haus Jägerstraße 54/55 in Berlin, ehemaliger Standort des VAU

Im Jahr 1996 machte ihn Josef Viehhauser zum Küchenchef im Restaurant VAU in Berlin, das im Februar 1997 eröffnete. Zunächst in angestellter Position, übernahm er das Lokal im Sommer 2002 als Inhaber, als der bisherige Betreiber in finanzielle Probleme geriet.

Mitarbeiter eines Fernsehsenders, die im VAU wiederholt zu Gast waren, verschafften ihm ein erstes Engagement als Fernsehkoch. Bekannt wurde er insbesondere durch seine Auftritte in Kochshows zum Beispiel Leas KochLUST mit Léa Linster im Saarländischen Rundfunk, Kerner kocht bzw. Lanz kocht! und der Küchenschlacht im ZDF sowie in der Sendung Kocharena auf dem Privatsender VOX. Außerdem sah man ihn jahrelang beim Sat.1-Frühstücksfernsehen mit K3 – Kolja Kleeberg kocht.

Im September 2016 schloss Kleeberg infolge Insolvenz das VAU und teilte mit, er plane einen Neuanfang an anderer Stelle.[1] Im Januar 2017 nahm er an dem Sängerwettstreit It Takes 2 (RTL) teil. Seit 15. Oktober 2017 moderiert er Die Kolja Kleeberg Show auf Radio Berlin 88,8.[2]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kolja Kleeberg hat drei Kinder aus erster Ehe.[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleeberg ist ehemaliges Mitglied der Köchevereinigung der Jungen Wilden, einer Initiative von Otto Koch.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kleeberg schließt VAU am Berliner Gendarmenmarkt
  2. „Die Kolja Kleeberg Show“ startet am 15. Oktober auf radioBerlin 88,8. Abgerufen am 26. November 2017.
  3. Harff trifft: Kolja Kleeberg ist Chef des Berliner Nobelrestaurants „VAU“. In: genussmaenner.de. 18. Juni 2010. Abgerufen am 26. November 2017.
  4. Vau. In: gaultmillau.de. Abgerufen am 27. September 2016.