Konrad Elfers

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Konrad Elfers (* 25. Oktober 1919 in Essen; † 22. September 1996 in Bremerhaven) war ein deutscher Pianist und Komponist. Bekannt wurde er vor allem durch seine Kompositionen für Spielfilme und Fernsehproduktionen.

Leben[Bearbeiten]

Der Pianist Konrad Elfers schrieb in der Nachkriegszeit zunächst Vertonungen für alte Stummfilmklassiker wie Fritz Langs Dr. Mabuse, der Spieler oder Langs zweiteiliges Nibelungen-Epos (1922–1924). Später schrieb er als Filmkomponist die Musik zu Jürgen Roland (Vier Schlüssel), dem Abenteuerfilm Inside Out – Ein genialer Bluff (mit Telly Savalas und James Mason) sowie den Thriller Finale in Berlin (nach Len Deightons gleichnamiger Romanvorlage) mit Michael Caine in der Rolle des britischen Geheimagenten Harry Palmer. 1987 ließ Rosa von Praunheim mit Elfers' Musik sein Drama Anita – Tänze des Lasters über die in den 1920er Jahren populäre Nackttänzerin Anita Berber untermalen.

Von Elfers' Werken ist vor allem „Hej, Pippi Langstrumpf!“, das Titellied der Pippi-Langstrumpf-Filme bekannt, das ab 1969 in allen Pippi-Langstrumpf-Filmen mit Inger Nilsson zu hören war.

Einem breiten Publikum wurde Elfers auch durch die Sendereihe Es darf gelacht werden bekannt. Zwischen 1961 und 1965 präsentierte darin Werner Schwier zahlreiche komödiantische Kurzfilme der Stummfilmzeit (z.B. mit Buster Keaton), die er in einem dieser Zeit nachempfundenen Kinosaal für den Zuschauer kommentierte, während Konrad Elfers neben ihm an einem alten Klavier die Hintergrundmusik live einspielte.

Konrad Elfers starb am 22. September 1996 in Bremerhaven.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Norbert Aping: Das Dick-und-Doof-Buch. Die Geschichte von Laurel und Hardy in Deutschland. Schüren, Marburg 2004, ISBN 3-89472-356-4.

Weblinks[Bearbeiten]