Bernd Schroeder

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Dieser Artikel behandelt den Schriftsteller Bernd Schroeder. Zu anderen Personen siehe Bernd Schröder.

Bernd Schroeder (* 6. Juni 1944 in Aussig, Reichsgau Sudetenland) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schroeder wurde während der Flucht seiner Eltern 1944 in Aussig, dem heutigen Ústí nad Labem, geboren. Er wuchs in Fürholzen (Oberbayern) auf und legte sein Abitur am Camerloher-Gymnasium Freising ab.[1] Er studierte in München Theatergeschichte, Germanistik und Volkskunde. Seit 1968 verfasste er als Drehbuchautor Fernsehspiele, unter anderem für Wolfgang Petersen. Bei eigenen und einigen fremden Hörspielen führte er Regie. 1986 erhielt er für Der eiserne Weg den Adolf-Grimme-Preis in Silber (zusammen mit Hans-Werner Schmidt). 1992 wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Seit 1993 hat er verschiedene Romane veröffentlicht. Er ist Mitglied des Deutschen PEN-Zentrums.

Bernd Schroeder ist verheiratet. Er lebt in Ahrenshoop und Rostock.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konstantin Wecker, Gesprächs-Collage, Bertelsmann 1982
  • Kopfball (Co-Autor: Paul Breitner) Ullstein 1982
  • Hanns Dieter Hüsch hat jetzt zugegeben… (Eine Collage) mit Hanns Dieter Hüsch, Arche Verlag 1985, ISBN 3-7160-2026-5.
  • Versunkenes Land : ein Roman, 1993
  • Unter Brüdern, 1995
  • Handwerken. Kleine Philosophie der Passionen, 1999
  • Die Madonnina, 2001
  • mit Elke Heidenreich Rudernde Hunde, 2002
  • Mutter & Sohn : Erzählung, 2004
  • mit Reinhard Mey Was ich noch zu sagen hätte, 2005
  • Hau, 2006
  • mit Dieter Hildebrandt Ich mußte immer lachen, 2006
  • mit Elke Heidenreich: Alte Liebe, Hanser, München 2009 ISBN 978-3-446-23393-5.
  • Auf Amerika, Roman. Hanser, München 2012, ISBN 978-3-446-23885-5; Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-596-19589-3.
  • Wir sind doch alle da. Hanser, München 2013
  • Warten auf Goebbels, Hanser, München 2017

Fernsehspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 8051 Grinning, 1972, Regie: Peter Beauvais
  • Sittengemälde, 1973, Regie: Eberhard Itzenplitz
  • Nestwärme, 1973, Regie: Eberhard Itzenplitz
  • Münchner Gschichtn, 1974, 2 Folgen, Regie: Herbert Vesely
  • Münchnerinnen, 1975, Regie: Eberhard Itzenplitz
  • Die Stadt im Tal, 1975 ARD
  • Hahnenkampf, 1975, Regie: Lutz Bücher
  • Die Herausforderung, 1975, Regie: Michael Verhoeven
  • Hans im Glück, 1976, Regie: Wolfgang Petersen
  • Gefundenes Fressen, 1976, Regie: Michael Verhoeven
  • Notwehr, 1977, Regie: Hartmut Griesmayr
  • Menschenfresser, 1977, Regie: Rainer Bolzt
  • Bier & Spiele, 1978, 14‑Teilige Serie, Regie: Michael Verhoeven
  • Qualverwandschaften, 1982, Regie: Ulrich Heisig
  • Fraulein, 1982, Regie: Michael Haneke
  • Kein schöner Land, 1982, 6‑teilige Serie, Regie: Klaus Emmerich
  • Glückspilze, 2 Folgen, 1984, Regie: Bernd Schroeder
  • Der eiserne Weg (Filmerzählung in fünf Teilen), 1985, Regie: Wolfgang Staudte und Hans‑Werner Schmidt
  • Preisausschreiben, 1985, Regie: Bernd Schroeder
  • Da Capo, 1986, Regie: Bernd Schroeder
  • Dreifacher Rittberger, 1987, 5‑teilige Serie, Buch: Elke Heidenreich, Regie: Bernd Schroeder
  • Pizza Colonia, 1990, TV‑Kino‑Co‑Produktion, Regie: Klaus Emmerich

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kreuzerlschreiber, 1969, Regie: Helmuth Kirchhammer
  • Zwischenbilanz, 1970, Regie: Edmund Steinberger
  • Miteinander-Füreinander, 1971, Regie: Alexander Malachowsky
  • Die Geburtstag der Gaby Hambacher, 1971, Regie: Wolf Euba
  • Hans, 1975, Regie: Bernd Schroeder
  • Rentenheirat, 1977, Regie: Bernd Schroeder
  • Alte Bäume, 1977-80, 12 Folgen einer Kurzhörspielreihe, Regie: Otto Düben u.a.
  • Versunkenes Land, 1995, Zweiteiler, Regie: Bernd Schroeder
  • Wasser für Bayern, 1996–2000, 14 Folgen, Regie: Bernd Schroeder
  • Unter Brüdern, 1999, Zweiteiler, Regie: Bernd Schroeder

Drehbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Madonnina, 2010
  • Alte Liebe, 2013

Theaterstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sennentuntschi, 1973, Theaterbearbeitung für Kammerspiele München
  • Kater Lampe; 1979, Theaterbearbeitung für Freie Volksbühne Berlin
  • General Mutter, 2013

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Camerloher-Gymnasium Freising: „Eine kurze Geschichte des Camerloher-Gymnasiums“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]