Konrad Meister

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Konrad Meister (* 30. Juli 1930; † 27. Juni 2002 in Hannover) war ein deutscher Pianist und Professor für Klavierspiel.

Meister war der Sohn eines Schriftstellers und Verlegers sowie einer Pianistin. Nach seiner Schulzeit absolvierte er 1951 die buchhändlerische Gehilfenprüfung, 1956 übernahm er vorübergehend das Verlags- und Druckereiunternehmen seines Vaters. Zugleich war er ab 1945 Jungstudent für Klavier an der ehemaligen Musikhochschule Heidelberg, die heute fusioniert ist mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Anschließend war er von 1953 bis 1956 Student an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold. 1956 legte er bei Conrad Hansen die künstlerische Reifeprüfung ab. Bereits im Jahr 1973 hatte er 500 Konzerte gegeben. Ab 1975 wurde er Lehrer für Klaviermethodik und wurde in Heidelberg stellvertretender Direktor der Musikhochschule. Hauptamtlich war er von 1975 bis 1995 als Pianist, Pädagoge und Methodikforscher in Hannover tätig, zuletzt als Professor für Klavier an der dortigen Musikhochschule. Meister studierte als einer der ersten Forscher auf Grund von Videoaufnahmen äußerlich erkennbare Bewegungsabläufe berühmter Pianisten.

Seine Söhne sind Cornelius Meister, Pianist und Generalmusikdirektor in Heidelberg und Stuttgart sowie Rudolf Meister, Pianist und Rektor der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.