Kosbrunn

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Kosbrunn
Teil von Kosbrunn mit dem Wartberg im Hintergrund

Kosbrunn ist ein Ort in der Fränkischen Schweiz und gehört zur Stadt Pegnitz. 1987 hatte der Ort 44 Einwohner.[1]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf ist jeweils etwa fünf Kilometer von Pegnitz und Pottenstein entfernt und liegt am Fuße des höchsten Berges der Fränkischen Schweiz, des Kleinen Kulms (624 m).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemalige Burg Wartberg stand etwa 160 Meter über dem Ort Kosbrunn auf 608 Meter Höhe auf einer bewaldeten Dolomitfelskuppe des Warenberges. 1829 hatte der Ort 57 Einwohner.[2] Die Geographische Beschreibung des Erzbisthums Bamberg von 1833 nennt Kosbrunn als „Weiler am Fuße eines Berges, auf welchem die Ruinen des Schlosses Wernberg zu sehen sind, mit 11 H(äusern) und 68 S(eelen)“[3] Der Weiler gehörte zur Gemeinde Büchenbach und wurde mit ihr zusammen am 1. Juli 1972 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.[4] 2010 wurde der Ortskern für etwa 500.000 Euro saniert, der Spielplatz neu modelliert und das alte Gefrierhaus durch ein Dorfgemeinschaftshaus ersetzt. Das Dorfkreuz wurde umgesetzt und die Kapelle renoviert.[5]

Liste der Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kosbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://gov.genealogy.net/item/show/KOSUNNJN59RS
  2. Joseph Heller: Muggendorf und seine Umgebungen oder die fränkische Schweiz: Ein Handbuch für Wanderer in diese Gegend, mit den Reiserouten und nothwendigen Notizen für Reisende, nebst Folge der Ortschaften und Merkwürdigkeiten in alphabetischer Ordnung, Verlag Dresch, 1829, Seite 190
  3. Geographische Beschreibung des Erzbistums Bamberg, Joseph Anton Eisenmann, Verlag Humann, 1833, Seite 161
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 675.
  5. http://www.nordbayern.de/region/pegnitz/ortsteil-kosbrunn-strahlt-in-neuem-gewand-1.325896

Koordinaten: 49° 47′ N, 11° 29′ O