Krim (2017)

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Filmdaten
OriginaltitelKrym
ProduktionslandRussland
OriginalspracheRussisch
Erscheinungsjahr2017
Stab
RegieAlexei Pimanow
DrehbuchWladimir Bragin, Alexei Pimanow
Besetzung

Krim ist ein russisches Filmdrama des Regisseurs Aleksei Pimanow aus dem Jahr 2017. Das Drehbuch stammt vom Regisseur unter Beteiligung von Wladimir Bragin.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film erzählt die Liebesgeschichte eines Paares während der Krimkrise, die es politisch spaltet

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film gehe zurück auf eine Idee des Verteidigungsministers und wurde zum Teil vom Verteidigungsministerium sowie von der staatlichen Filmstiftung finanziert. Der Regisseur Alexei Pimanow ist zugleich Vorstand der Medienholding „Roter Stern“ der russischen Streitkräfte. Vom Bildungsministerium wurde die „Empfehlung“ herausgegeben, in den Schulen dafür zu werben.[1]

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anleitung: Neutraler Standpunkt Die Neutralität dieses Artikels oder Abschnitts ist umstritten. Eine Begründung steht auf der Diskussionsseite. Weitere Informationen erhältst du hier.

Laut einer Kritik der Tageszeitung Die Welt handle es sich um „eine Fortsetzung der Propaganda bis in den Kinosaal“. In der Nowaja Gaseta nannten zwei Autoren den Film eine "Wiederholung der Propaganda-Klischees, die 2014 in Eile erfunden worden waren".[2]

Die Kinosäle in Sankt Petersburg blieben an bestimmten Tagen fast leer[3]. Zehntausende gefälschte Reviews zur Beeinflussung des Ratings mussten gelöscht werden[4].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pavel Lokshin: Propaganda-Film „Krim“ – die Liebesschnulze zur Annexion, Die Welt vom 18. September 2017.
  2. Altertümliche Legenden über die "Krim", Nowaja Gaseta, 30. September 2017
  3. Der Film "Krim" wird in St. Petersburg vor leeren Hallen gezeigt, rosbalt.ru, 3. Oktober 2017
  4. Blockbuster Or Flop? Russia's Flick About Crimea Takeover Gets Lackluster Reception