Kurt Emmerich

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Dieser Artikel beschreibt den Sportreporter, zum Oberreichsanwalt siehe Kurt Emmerich (Oberreichsanwalt), zum Fußballspieler siehe Kurt Emmerich (Fußballspieler).

Kurt „Emme“ Emmerich (* 31. Januar 1930 in Hamburg; † 3. Februar 2006 ebenda) war ein deutscher Sportreporter.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1955 war Emmerich freiberuflich, ab 1963 dann festangestellt als Redakteur und Reporter für den Norddeutschen Rundfunk in Hamburg tätig, bis er 1993 in den Ruhestand ging. Danach war er drei Jahre lang Pressesprecher des Hamburger SV.

Emmerich, der sein journalistisches Handwerkszeug beim Sportreporter Herbert Zimmermann lernte, hat die damals noch sachlich-orientierte Fußball-Bundesliga-Berichterstattung am Sonnabendnachmittag auf NDR 2 mitgeprägt. Er berichtete von großen Sportereignissen aus der ganzen Welt; sein Markenzeichen war seine Stimme. 1982 wurde „Emme“ zum besten Radioreporter bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Spanien gewählt. Am 25. Mai 1983 war er Reporter beim legendären Erfolg des Hamburger SV im Europapokal der Landesmeister in Athen. Den HSV-Sieg im Europapokal der Pokalsieger am 18. Mai 1977 kommentierte er ebenfalls.

Als Ausdruck seiner Hochachtung vor der Person Kurt Emmerich trat der Hamburger SV am 4. Februar 2006 im Bundesligaspiel gegen Arminia Bielefeld mit Trauerflor an.

Sieben Jahre nach seinem Tod wurde am 6. März 2013 im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg der Kurt-Emmerich-Platz, eine ca. 140 m lange Zuwegung zur Schwimmhalle Inselpark, eingeweiht.[1]

Hörproben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1967 - Deutsche Bundesliga:

1983 - Hamburger SV gegen Juventus Turin:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hamburg bekommt einen Kurt-Emmerich-Platz shz.de vom 6. März 2013, abgerufen am 3. März 2015