Lazarus-Orden

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Das grüne Amalfikreuz - das Symbol des Lazarus-Ordens
Großmeisterwappen des Lazarusordens

Der Lazarus-Orden oder Orden des Heiligen Lazarus (voller Name: Militärischer und Hospitalischer Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem) war eine christliche ritterliche Ordensgemeinschaft, die im 12. Jahrhundert als geistlicher Ritterorden in Jerusalem gegründet wurde und ihre Ursprünge in einem dem Heiligen Lazarus von Bethanien geweihten Leprahaus (Leprosorium) hat, das sich außerhalb der Stadtmauer, in der Nähe des Neuen Tores befunden hatte und damals schon seit Alters von armenischen Mönchen betrieben worden war. Der Sitz des Großmagisteriums war Jerusalem. In den Jahrhunderten seines Wirkens ist er über Jerusalem hinaus als Krankenpflegeorden bekanntgeworden. Seine hospitalischen Tätigkeiten haben in der Entstehung des Begriffes „Lazarett“ ihre geschichtliche Würdigung erhalten. Der Orden war über Jahrhunderte hinweg in der hospitalischen Betreuung von hauptsächlich Leprakranken engagiert. Der Orden führte ein grünes achtspitziges Kreuz als Symbol.

Die letzte Zunge des Ordens wurde 1830 aufgelöst. Einige neuzeitliche Gruppierungen führen Namen und Tradition des Ordens fort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ordensgemeinschaft entwickelte sich im 12. Jahrhundert aus einer monastischen Spitalbruderschaft, die ein Leprosorium betrieb, das außerhalb der Stadtmauern von Jerusalem gelegen war, und Leprakranke aufnahm und pflegte. Der Orden folgte der Ordensregel des Augustinus von Hippo. Aus dem umfangreichen hospitalischen Wirken des Lazarus-Ordens über Jahrhunderte entstand letztendlich der Begriff „Lazarett“ als Synonym für Hospital und Hospiz. Ein einfaches, getatztes grünes Stoffkreuz auf der Brust des schwarzen Habits beziehungsweise an der linken Schulter ihres Mantels war – wohl seit dem 12. Jahrhundert als Raymond du Puy gleichzeitig Großmeister der Johanniter und Lazariter war – Symbol des Lazarus-Ordens. Ursprünglich war der Lazarus-Orden rein hospitalisch ausgerichtet, übernahm aber noch zur Zeit der Kreuzzüge zunehmend militärische Aufgaben im Heiligen Land. Im 12. Jahrhundert breitete sich der Orden auf die Herkunftsländer der Kreuzfahrer aus. Nach dem Verlust des Heiligen Landes verlegte der Orden seinen Sitz nach Europa. Seit 1308 stand der Orden unter dem erblichen Protektorat der französischen Könige, das bis 1830 andauerte.

Lazariterkirche Gfenn in Dübendorf, Schweiz, 13. Jh.

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste dokumentarische Erwähnung des Lazarus-Ordens findet sich im Jahre 1043 in einer päpstlichen Bulle von Papst Benedikt IX., worin er dem Orden bestimmte Privilegien bewilligte. Aber bereits seit dem 4. Jahrhundert ist ein Hospital vor den Stadtmauern Jerusalems bekannt, das durch armenische Mönche geführt wurde. Ab dem 9. Jahrhundert existierten dann zwei weitere Hospitäler in Jerusalem, das Marienhospital und das Hospital des Heiligen Johannes, aus dem später der Hospitaliter- bzw. Johanniter-Orden hervorging. Diese drei Hospitäler wurden gemeinhin als „Hospital von Jerusalem“ bekannt.

Vor 1099 stand der Orden unter der Jurisdiktion des griechischen Patriarchen von Jerusalem. Nach der Eroberung Jerusalems im Ersten Kreuzzug kam der Orden unter die Jurisdiktion des lateinischen Patriarchen von Jerusalem.

Die Aktivitäten des Ordens waren ursprünglich rein hospitalischer Art. Wann genau die Umwandlung in einen ritterlichen Orden erfolgte, ist nicht mit Jahreszahl überliefert; den frühesten gesicherten Beleg stellt die Schlacht von La Forbie 1244 dar (s. u.). Seine militärischen Funktionen ergaben sich aus dem Umstand, dass die geistlichen Ritterorden im Heiligen Land (Templer, Johanniter, Deutschritter) ihre an Lepra erkrankten Mitbrüder an den Lazarus-Orden überstellten. Als Mythos zu werten ist, dass bereits in der Schlacht von Montgisard im Jahre 1177 ein Kontingent des Lazarus-Ordens entscheidend zum Sieg über das Heer Saladins beigetragen habe – König Balduin IV., selbst Aussätziger, wahrte aus politischen Gründen sogar eher Distanz zum Orden; so ergingen durch ihn unterdurchschnittlich viele Schenkungen an die Lazariten[1].

Ähnlich wie die anderen Ritterorden war auch der Lazarusorden fest in die Gesellschaft der Kreuzfahrerstaaten integriert: Der als Le Livre au Roi bekannte Rechtstext aus der Zeit des späten 12. Jahrhunderts forderte Lehnsmannen des Königreichs Jerusalem dazu auf, bei voraussichtlich unheilbarem Ausbruch der Krankheit dem Orden beizutreten[2]. Im fortschreitenden 13. Jahrhundert wurde auch Gesunden der Beitritt zum Orden gestattet, womit der Orden auch für Ritterorden typische Pflichten wahrnahm, wie die Bewachung eines Abschnitts der Stadtmauer von Akkon[3].

Bereits im 12. Jahrhundert breitete sich der Orden auf die Herkunftsländer der Kreuzfahrer aus. König Ludwig VII. von Frankreich verlieh 1154 dem Orden den königlichen Status und wies ihm das Schloss Boigny in der Nähe von Orléans als Sitz zu.

Patriarch Robert von Nantes berichtete an den Papst, dass in der Schlacht von La Forbie am 18. Oktober 1244 alle anwesenden Lazarusritter den Tod fanden.[4] Der Orden nahm unter hohen Verlusten von 1248 bis 1250 am sechsten Kreuzzug teil und erhielt von König Ludwig IX. von Frankreich ein Haus in Damiette geschenkt, das nach der Aufgabe der Stadt im Mai 1250 aber wieder geräumt werden musste.[5] Im Jahr 1252 griff der Orden in der Nähe von Ramla eine arabische Karawane an um eine große Vieherde zu erbeuten, allerdings wurden die Lazarusritter nach einem Gefecht mit Sarazenenkriegern geschlagen. Laut Joinville hatten nur vier Ordensritter den Kampf überlebt.[6]

1253 erteilte Papst Innozenz IV. dem Orden die Erlaubnis, auch Großmeister zu ernennen, die nicht an Lepra leiden.[7] 1291 beteiligten sich fünfundzwanzig Ordensritter bei der Verteidigung von Akkon, die alle während des Kampfes getötet wurden.[8] Der Orden war danach gezwungen, das Heilige Land zu verlassen, und Boigny wurde der Sitz des Großmagisteriums. Neun Jahre später stellte Urban IV. die Lazariter unter den direkten Schutz des Heiligen Stuhls und bezeichnet den Orden als „ordo militia“ und stellte ihn damit auf eine Stufe mit den großen Ritterorden der Zeit.[9]

14. bis 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1308 stellte König Philipp IV. von Frankreich den Lazarus-Orden unter das erbliche Protektorat der französischen Krone, das bis 1830 andauern sollte. Im Laufe des 14. und 15. Jahrhundert entfaltete der Orden neben dem hospitalischen Dienst an den Leprakranken auch wieder vereinzelt militärischen Aktivitäten.

Mit der Bulle Nos igitur vom 28. März 1489 verfügte Papst Innozenz VIII. die Inkorporation des Lazarus-Ordens und des Kanonikerordens vom Heiligen Grab in den Orden der Johanniter. Eine Umsetzung der Bulle blieb jedoch auf wenige Gebiete beschränkt, wo die Besitztümer tatsächlich an den Johanniterorden fielen. Aufgrund des Widerstands diverser Herrscher erwies sich die Umsetzung der Bulle als undurchführbar. Der französische König sah in der Bulle die Pragmatische Sanktion von Bourges verletzt und damit seine königlichen Hoheitsrechte. Er negierte die Bulle kurzerhand und bestätigte dem Orden gleichzeitig seine Privilegien. Damit bestand der Lazarus-Orden an seinem Hauptsitz in Boigny ungehindert weiter fort - wie auch an allen anderen Gebieten die Boigny unterstanden und außerhalb Frankreichs lagen. In den folgenden Jahren erfolgte eine schleichende Rücknahme der Bulle. Aufgrund der Intervention Kaiser Karls V. restituierte Papst Leo X. den sizilianischen Zweig des Ordens, exakter das Priorat von Capua, welches sich in Folge 1517 vom französischen Zweig in Boigny spaltete. Papst Pius IV. versuchte in der Folge, mit der Bulle Inter assiduas vom 9. Februar 1562, eine Restauration aller Privilegien nur und ausschließlich für das Priorat Capua des Lazarus-Ordens auszustellen.

Der 1572 von Papst Gregor XVI. gegründete Mauritiusorden war der Grund, weshalb dem Priorat Capua nur eine kurze Existenz beschieden war. Im November gleichen Jahres wurde dieser mit dem Priorat Capua zum „Orden des Heiligen Mauritius und Lazarus“ vereint.

In Frankreich wurde der Großmeister des Lazarus-Ordens, Philibert Marquis de Nérestang (1604–1620) in Personalunion ebenfalls zum Großmeister des Ordens unserer lieben Frau vom Berge Karmel ernannt. Die Orden wurden nicht vereinigt, sondern sie bestehen als zwei Orden in Personalunion fort. Korrekterweise wurde seither die offizielle Bezeichnung in Frankreich stets in der Mehrzahl gehalten („Ordres Royaux, Militaires et Hospitaliers de Notre-Dame du Mont-Carmel et de Saint-Lazare de Jérusalem“), um die aufrechte Eigenständigkeit darzustellen.[10]

Im 17. und 18. Jahrhundert avancierte der Lazarus-Orden zu einem der bedeutendsten Orden Frankreichs und erlebte eine prosperierende Zeit, die mit der Revolution endete.

Der Almanach Royal der Regierungszeit Ludwigs XVIII. von Frankreich (reg. 1814–1824) listet den Lazarus-Orden weiterhin als bestehenden Orden auf und nennt 1824 Ludwigs Nachfolger Karl X. als Protektor des Ordens. Bei der Julirevolution und der Abdankung Karls 1830 verlor der Orden endgültig die Protektion der französischen Könige und der Orden wurde durch die französische Regierung unter König Louis-Philippe I. abgeschafft und erlosch spätestens beim Tod der damals noch lebenden Ordensmitglieder.[11][12]

Neuzeitlicher Orden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Ansicht des Heraldikers Peter Bander van Buren hätten 1830 – einige Offiziere den Orden weiter geführt.[13] Jedenfalls seit 1841 ist der Orden wieder aktiv, zahlreiche Neuaufnahmen sind bis in die 1930er Jahre belegt.[14] Die Rückkehr zu den überlieferten Strukturen des Ordens erfolge 1930. Francisco de Borbón y de La Torre, Herzog von Sevilla, wurde in diesem Jahr zum Generalleutnant des Ordens ernannt und fünf Jahre später zum Großmeister gewählt.[15] Im Jahre 1968 spaltete sich der Orden in die „Obedienz von Malta - MO“ und die „Obedienz von Paris - PO“ und in den Folgejahren in weitere Gruppierungen.

Im Jahr 2014 haben diese Gruppen (unbestätigt) weltweit ca. 4.500 Mitglieder. Die Aufnahme in den Orden steht getauften Christen aller Kirchen (Frauen und Männern) offen, die sich auf dem Nicäno-Konstantinopolitanum begründen. Die Mitglieder sind in der hospitalischen und karitativen Hilfe für Bedürftige und Behinderte, Gesundheitssorge, und im Bereich der Alten- und Krankenpflege tätig. Das Lazarus Hilfswerk unterhält Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten.

Die modernen Lazarus-Orden sehen sich unter geistlichen Protektorat des unierten melkitisch griechisch-katholischen Patriarchen, derzeit Gregorios III. Laham. Das Amt des Großmeisters des Ordens ist seit dem Tod des letzten Großmeisters Don Carlos Gereda y de Borbón im August 2017 vakant. Sitz des Ordens ist das Castello Lanzun in San Ġwann auf der Insel Malta.

Weitere Organisationen mit Lazarus-Bezug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Organisationen benutzen das grüne achtspitzige Kreuz und stehen durch Namensgebung und Ideale in Bezug zum historischen Orden.

Militärischer und Hospitalischer Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem (Orléans-Gruppe)

Bei dieser Gruppierung handelt es sich um eine Abspaltung von der ehemaligen französischen Obedienz des Ordens, die sich 2004 ereignete. Diese sogenannte Orléans-Gruppe wählte Charles-Philippe d'Orléans, Herzog von Anjou, zu ihrem Großmeister und László Kardinal Paskai zu ihrem spirituellen Schirmherrn. Kurz darauf wurde der Onkel des Herzogs, der Graf von Paris gebeten, die säkulare Schirmherrschaft zu übernehmen. Nach dem unerwarteten Rücktritt des Herzogs von seiner Position als Großmeister im Jahre 2010 wird die Orléans-Gruppe nach ihrer eigenen Verfassung von dem anglikanischen Bischof Richard Garrard als General-Administrator geführt.

Militärischer und Hospitalischer Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem (Malta)

2004 schloss der 48. Großmeister, Francisco de Paula de Borbón y Escasany, Herzog von Sevilla, 10 Würdenträger aus dem Orden der Malta-Obedienz, darunter den damaligen Großprior von Italien, aus dem Orden aus. Diese gründeten darauf mit Gleichgesinnten einen abgetrennten sogenannten neuen Malta-Zweig, den „Militärischen und Hospitalischen Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem (Malta)“. Großvikar ist Basilio Viola.

Vereinigte Großpriorate des Hospitalischen Orden des Heiligen Lazarus von Jerusalem (Malta)

Die Vereinigten Großpriorate sind ein Zusammenschluss von Organisationen, die sich an die Geschichte des Lazarus-Ordens sehr lose anlehnt. Teile nennen sich Großpriorate, andere sind Hilfsvereine, die ihre internationale karitative Arbeit koordinieren. Diese Gruppierung ist nicht zum Lazarus-Orden zu zählen, da sie den ursprünglichen Orden als aufgelöst betrachtet und keinen der gewählten Großmeister anerkennt. Im deutschsprachigen Raum wurden die Delegation Deutschland und ein vereinsrechtlich konstituiertes sogenanntes „Großpriorat Österreich“ gegründet.

Lazarus Union (Union Corps Saint Lazarus International – CSLI)

Die „Lazarus Union“ (Union Corps Saint Lazarus International – CSLI)[16] ist eine 2014 unter der Nr. 632158 registrierte NGO mit Special Consultativ Status („Sonderberaterstatus“) beim ECOSOC (Economic and Social Council) der Vereinten Nationen. CSLI ist eine Hilfsorganisation im Geiste des Heiligen Lazarus, die mit dem Lazarus-Orden keine Verbindung hat.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pierre E. Gautier de Sibert: Histoire de l’ordre Militaire et Hospitalier de Saint-Lazare de Jerusalem. 1772. Slatkine, Genf 1983, ISBN 2-05-100505-2 (Repr. d. Ausg. Paris 1772).
  • Ein Tafelgemälde aus dem schwarzen Orden. Als Memento für die Schüler des heiligen Lazarus aus Bethanien. Schreiner, Düsseldorf 1795. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf
  • Walter G. Rödel: Werden und Wirken des Lazarus-Ordens. Ein Überblick mit besonderer Berücksichtigung der Ordenshäuser in Deutschland und der Schweiz. Lazarus-Orden / Lazarus-Hilfswerk, Herausgeber: Werner Eickenberg u. Klaus-Peter Pokolm, Köln 1974.
  • Guy Coutant de Saisseval: Les Chevaliers et Hospitaliers de Saint Lazare de Jérusalem de 1789 à 1930. Paris 1984.
  • Peter Bander van Duren: Orders of Knighthood and Merit. The Pontifical, Religious and Secularised Catholic-founded Orders and their relationship to the Apostolic See. C. Smythe, Gerrads Cross 1995, ISBN 0-86140-371-1.
  • Kay Peter Jankrift: Leprose als Streiter Gottes. Institutionalisierung und Organisation des Ordens vom Heiligen Lazarus zu Jerusalem von seinen Anfängen bis zum Jahre 1350 (Vita Regularis; Bd. 4). Lit Verlag, Münster 1996, ISBN 3-8258-2589-2 (zugl. Dissertation, Universität Münster 1995).
  • Massimo J. Ellul: The Green Eight Pointed Cross. The order of Saint Lazarus of Jerusalem throughout the ages. Watermelon Books, Valletta 2004, ISBN 99-9320-317-3.
  • Wolfgang Schöne: Atavis et Armis. Überlegungen zum Ordenswahlspruch. Lazarus-Orden, Mainz 2005.
  • Oliver M. Gruber-Lavin: Lazarus 2012 - Ein Kompendium. Norderstedt BoD, 2012, ISBN 978-3-8482-2151-6.
  • Johannes M. Mühllechner: Atavis et Armis. Die Ritter des Heiligen Lazarus zu Jerusalem (Großpriorat Österreich). Graben 31/3, Linz 2009, ISBN 3-200-00672-2.
  • Johannes M. Mühllechner: Das Kloster Sankt Lazarus Seedorf und die Lazariterregeln von 1314: ein Beitrag zum 450 Jahr Jubiläum.Graben 31/3, Linz 2009, ISBN 978-3-200-01620-0.
  • Johannes M. Mühllechner: Die St.Vincent Church zu Edinburgh und der Lazarus-Orden in Schottland.Graben 31/3, Linz 2010.[17]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lazarus-Orden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Siehe Kay Peter Jankrift: Leprose als Streiter Gottes. Institutionalisierung und Organisation des Ordens vom Heiligen Lazarus zu Jerusalem von seinen Anfängen bis zum Jahre 1350, Münster 1996, S. 73-85, bes. S. 56 f. (= Vita regularis, Band 4).
  2. Der Text lautet wie folgt: S‘il avient que (...) un home lige devient mesel si que mais ne puisses garir de sele meselerie qui fort s‘est prise sur luy, le dreit juge et coumande que il deit estre rendus en l‘Ordre de Saint Lasre, la ou est estably que les gens de tel maniere de maladie se deivent rendre (...) („Ereignet es sich, dass (...) ein Lehnsmann derart krank wird, dass er niemals wird gesunden können von jener Krankheit, die ihn ergriffen hat, findet und befiehlt das Recht, dass er dem Orden des Heiligen Lazarus übergeben werden solle, der da eingerichtet ist, dass Volk von jener Art Krankheit (befallen) sich dort einfinden muss (...)“). Myriam Greilsammer (Hrsg.): Le Livre au Roi. Introduction, notes et édition critique, Paris 1995, S. 256 f. (= Documents Relatifs à l‘Histoire des Croisades, hrsg. von der Académie des Inscriptions et Belles-Lettres, Bd. 17).
  3. Bernard Hamilton: The Leper King and his Heirs. Baldwin IV. and the Crusader Kingdom of Jerusalem, Cambridge 2000, S. 257.
  4. Der Brief des Patriarchen wurde von Salimbene von Parma in dessen Chronica transkribiert. Siehe dazu, G. Scalia: Scrittori d'Italia. Bari 1966.
  5. Matthäus Paris: Chronica Majora, hrsg. von Henry R. Luard in: Rolls Series 57.5, London 1880, S. 196; Jean Richard: La fondation d'une église latine par saint Louis. Damietta., In: Bibliothèque de l'École des Chartes, CXX (1262)
  6. Joinville, III, §8, hrsg. von Ethel Wedgewood (1906)
  7. Registres d'Innocent IV, hrsg. Berger, Nr. 6204
  8. Desmond Seward: The Monks of War. The Military Religious Orders. Penguin Books, London 1995, ISBN 0-14-019501-7.
  9. Kay Peter Jankrift: Leprose als Streiter Gottes.
  10. Die Unterscheidung wird in zwei französisch-königlichen Briefen an den Großmeister deutlich, z. B. vom 29. Mai 1612 und dem 29. Mai 1609, wo vom Großmeisteramt des Kamelordens als auch des Lazarus-Ordens gesprochen wird.
  11. Gustav Adolph Ackermann: Ordensbuch sämtlicher in Europa blühender und erloschener Orden und Ehrenzeichen. Rudolph & Dieterici, 1855, S. 207
  12. Lambert M. Surhone, Mariam T. Tennoe, Susan F. Henssonow (Hrsg.): World Orders of Knighthood and Merit. Betascript Publishing, 2011, ISBN 6133647175.
  13. Peter Bander van Duren: Orders of Knighthood and Merit.
  14. Guy Coutant de Saisseval: Les Chevaliers de Saint Lazare de 1789 à 1930.
  15. http://www.st-lazarus.net/international/index.html
  16. Website der CSLI
  17. Großballei Österreich