Leo Gottesleben

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Kandidatenplakat Leo Gotteslebens zur Bundestagswahl 1969

Leo Gottesleben (* 15. April 1909 in Spiesen; † 9. Juli 1983 in St. Wendel) war ein deutscher Politiker der CDU.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur auf dem Humanistischen Gymnasium in Sankt Wendel besuchte Gottesleben, der römisch-katholischen Glaubens war, die Pädagogische Akademie in Bonn. Nach dem Studium wurde er Lehrer und Schulrektor im Saargebiet. Im Zweiten Weltkrieg war er Infanterieoffizier und geriet in Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde.

Nach dem Krieg wurde Gottesleben zunächst Kultur- und Jugendreferent im Saarländischen Kultusministerium und 1956 Schulrat im Bezirk Eppelborn. Er war verheiratet und hatte drei Kinder. Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung KStV Ketteler Mainz.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gottesleben gehörte dem Deutschen Bundestag von 1957 bis 1972 an. Er vertrat den Bundestagswahlkreis Ottweiler im Parlament.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gottesleben wurde am 19. Januar 1976 mit dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bekanntmachung von Verleihungen des Saarländischen Verdienstordens. In: Chef der Staatskanzlei (Hrsg.): Amtsblatt des Saarlandes. Nr. 4. Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH, Saarbrücken 28. Januar 1976, S. 67 (uni-saarland.de [PDF; abgerufen am 25. Mai 2017]).