Leukoplast

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erklärt Leukoplast als Material zur Wundversorgung. Für den Artikel zur Zellorganelle siehe Leukoplasten.
Dieser Artikel bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Disk.-Seite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
Eine Rolle Leukoplast aus Plastik

Leukoplast (von altgriechisch λευκός leukós „weiß“ und lat. emplastrum „Verband“) ist ein Markenname für medizinisches Klebeband. Es ist ein Rollenpflaster aus Viskosefasergewebe (früher auch als Zellwollgewebe bezeichnet), das mit Zinkoxid-Kautschuk-Harz-Kleber beschichtet ist. Leukoplast wird seit 1921 von der Beiersdorf AG vertrieben.

Leukoplast als Eigenname gehört seit ca. 2003 der Firma BSN medical GmbH Hamburg. Zu den Produktrechten gehören auch die Verpackungsfarbe Rot und der Überstülpring. Beiersdorf vertreibt das Produkt unter dem Namen Hansaplast Classic Fixierpflaster. Der Spulenring ist blau und hat keinen Ring.

Anfänglich wurde es in den Darreichungsformen Rollenware zu 1 m in den Breiten 1, 2, 3 und 5 cm angeboten. Um 1964 wurden dann die einzelnen Breiten zusammengezogen (1,25 cm, 2,5 cm). Die Breite 3 cm gab es nur noch bis 1964 und die Breite 5 cm wahrscheinlich nur noch bis 1940.

Als zweite Verpackungsart gab es (wie heute noch) die Spulenware mit 5 m Länge in drei Breiten (1,25 cm, 2,5 cm und 5 cm). Als Verpackungsmaterial wurden Blechdosen, Pappfaltschachteln und Kunststoffspulen eingesetzt.

Als frühe Form des Gewebebandes fand Leukoplast als Gattungsname auch außerhalb der Medizin Verwendung. Der Kleinwagen Lloyd LP 300, dessen Karosserie aus Sperrholz und Kunstleder bestand, wurde scherzhaft Leukoplastbomber genannt.

Weblinks[Bearbeiten]