Linda Evans

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Linda Evans (2012)
Linda Evans (1995)

Linda Evans (* 18. November 1942 in Hartford, Connecticut, als Linda Evanstad) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekanntheit erlangte sie durch Rollen in der Westernserie Big Valley und der Glamour-Fernsehserie Der Denver-Clan (Dynasty).

Frühes Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linda Evans wurde 1942 als zweite von drei Töchtern des Ehepaars Arlene (geborene Dart; 1917–1969) und Alba Evanstad (1904–1958) in Hartford, Connecticut, geboren. Ihre Eltern waren beide professionelle Tänzer und sind norwegischer Abstammung. Als sie sechs Monate alt war, zog die Familie von Hartford nach North Hollywood.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die junge Linda Evanstad besuchte die Hollywood High School, wo sie Schauspielunterricht nahm, um sich von ihrer Schüchternheit zu heilen. Als sie ihre berufliche Karriere begann, änderte sie ihren Nachnamen in „Evans“.[1]

Bekannt wurde Linda Evans durch die Westernserie Big Valley. Danach folgten einige Fernsehfilme, bis für sie 1981 der Durchbruch als Krystle Carrington in der erfolgreichen Fernsehserie Der Denver-Clan kam. Ihre deutsche Synchronstimme war dabei Gisela Fritsch. In der Fernsehserie Fackeln im Sturm spielte sie 1985 die Rolle der Rose Sinclair.

Nach dem Ende des Denver-Clans wandte sich Evans weitgehend von der Schauspielerei ab und gründete im Jahr 1992 eine Firma für Fitnessstudios. Zu Spitzenzeiten gehörten ihr bis zu 15 Fitnessstudios.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evans war von 1968 bis 1974 mit dem Schauspieler und Regisseur John Derek, dem späteren Ehemann von Bo Derek, verheiratet; danach von 1976 bis 1981 mit Stan Hermann. Beide Ehen blieben kinderlos. Mit dem griechischen Komponisten Yanni war sie mehrere Jahre liiert. Mittlerweile lebt sie in Tacoma, Washington.

Linda Evans ist ebenso wie Shirley MacLaine Anhängerin der neureligiösen Bewegung um das sogenannte göttliche Geistwesen Ramtha, als dessen Medium JZ Knight seit 1978 auftritt.[2][3][4] Kritiker bezeichnen Knight als manipulative „Sektenführerin“ und Ramtha als betrügerisches Konstrukt zur Geldeinnahme.[5][6]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1960–1962: The Adventures of Ozzie and Harriet (5 Episoden)
  • 1963: Rufmord (Twilight of Honor)
  • 1965: Surf Beach Party (Beach Blanket Bingo)
  • 1965: Mein Onkel vom Mars (Episode: Martin's Favorite Martin)
  • 1965–1969: Big Valley (The Big Valley, 112 Episoden)
  • 1973: Ein Sheriff in New York (Episode: Butch Cassidy Rides Again)
  • 1974: Verflucht sind sie alle (The Klansman)
  • 1974: Mannix (Episode: The Ragged Edge)
  • 1975: Mitchell
  • 1976–1977: Hunter (13 Episoden)
  • 1976: Detektiv Rockford – Anruf genügt (Episoden: Ein Trick hoch zwei (The Farnsworth Stratagem und Claire ))
  • 1979: Lawinenexpress (Avalanche Express)
  • 1980: Ich, Tom Horn (Tom Horn)
  • 1981: Ein Colt für alle Fälle (The Fall Guy, Cameo Auftritt)
  • 1981–1989: Der Denver-Clan (208 Episoden)
  • 1985: Fackeln im Sturm (6 Episoden)
  • 1986: Der Ruf des Herzens (The Last Frontier)
  • 1991: Der beste Spieler weit und breit – Sein höchster Einsatz (The Gambler Returns: The Luck of the Draw; Fernsehfilm)
  • 1995: Die Verblendeten (Dazzle; Fernsehfilm)
  • 1997: Die Stiefschwester (The Step Sister; Fernsehfilm)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970 und 1983 erhielt sie den bronzenen Bravo Otto der deutschen Jugendzeitschrift Bravo.
  • Als eine der schönsten Frauen Amerikas war sie 1971 im Playboy zu sehen und ebenso als fast 40-Jährige 1982.
  • Sie hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, 6834 Hollywood Blvd.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Linda Evans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Scheuer, Steven H. (January 26, 1969). "TV Mailbag". Linda Evans The Bridgeport Post. Connecticut, Bridgeport. p. 57. Retrieved May 14, 2018
  2. The Seattle Times: Ramtha school opposes Yelm housing development. Artikel vom 22. Januar 2008, Abgerufen am 13. Mai 2011.
  3. Timothy Egan: Worldly and the Spiritual Clash in New Age Divorce. The New York Times, 25. September 1992.
  4. Stephen Rae: Yes, they’re still at it! Cosmopolitan, August 1991. Auf rickross.com.
  5. Joseph M. Khattab: Ramtha’s School of Enlightenment (Memento vom 6. November 2007 im Internet Archive). Artikel erschienen auf der Religious Movements Homepage der University of Virginia
  6. J. Gordon Melton: Religious Leaders of America. Gale Research, 1999. ISBN 0-8103-8878-2.