Liste der Stolpersteine in Detmold

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Die Liste der Stolpersteine in Detmold enthält Stolpersteine, die im Rahmen des gleichnamigen Kunst-Projekts von Gunter Demnig in Detmold verlegt wurden. Mit ihnen soll Opfern des Nationalsozialismus gedacht werden, die in Detmold lebten und wirkten. Zurzeit ist nur ein Stein verlegt, jedoch sind 162 jüdische Bürger aus Detmold, soweit heute bekannt ist, während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft umgebracht worden.[1]

Liste der Stolpersteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing

Nr. Person Adresse Inschrift Bild weitere Informationen Grund
Heiss, Irmgard Irmgard Heiss Hubertusstraße 10 Hier wohnte
Irmgard Heiss geb. Stellbrink
Jg. 1897
eingewiesen 1941 Heilanstalt Weilmünster
tot an Folgen
1944
Lindenhaus-Brake
Detmold - 2014-05-17 - Stolperstein Irmgard Heiss.jpg Irmgard Stellbrink wurde 1897 in Münster geboren und wohnte ab 1903 in Detmold im Haus Hubertusstraße 10. Auf Grund psychischer Erkrankung wurde sie 1925 im Lindenhaus in Brake aufgenommen. Später folgten Aufenthalte in Gütersloh und Lengerich. 1941 wurde sie von Lengerich in die Heilanstalt Weilmünster verlegt. Im Januar 1944 konnten ihre Schwestern sie aus dem Krankenhaus holen. Sie konnten Irmgard jedoch nicht angemessen pflegen und lieferten sie im April wieder in das Lindenhaus ein. Dort verstarb sie am 3. Oktober 1944 an Tuberkulose infolge mangelhafter Ernährung.[2] Euthanasie

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stolpersteine in Detmold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Kuhnke: Lippe Lexikon. Boken Verlag, Detmold 2000, ISBN 3-935454-00-7.
  2. Irmgard Heiss auf gedenkort-t4.eu