Möll

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum deutschen Sportlehrer und Sportfunktionär siehe Richard Möll.
Möll
Die Möll bei Penk, gesehen vom Zwenberg

Die Möll bei Penk, gesehen vom Zwenberg

Daten
Lage Kärnten, Österreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Drau → Donau → Schwarzes Meer
Quelle Nähe Großglockner
47° 4′ 39″ N, 12° 44′ 4″ O
Quellhöhe 2500 m ü. A.
Mündung bei Möllbrücke in die DrauKoordinaten: 46° 49′ 38″ N, 13° 22′ 48″ O
46° 49′ 38″ N, 13° 22′ 48″ O
Mündungshöhe 549 m ü. A.[1]
Höhenunterschied 1951 m
Länge 84 km
Einzugsgebiet 1100,8 km²[2]
Abfluss am Pegel Kolbnitz a. d. Tauernbahn AHP[3]
AEo: 927,7 km²
Lage: 8,55 km oberhalb der Mündung
NNQ (27.12.1981)
MNQ 1976–2011
MQ 1976–2011
Mq 1976–2011
MHQ 1976–2011
HHQ (12.06.1972)
2,97 m³/s
6,83 m³/s
24,9 m³/s
26,8 l/(s km²)
172 m³/s
340 m³/s
Linke Nebenflüsse Mallnitzbach
Rechte Nebenflüsse Leiter
Schiffbar Rafting

Die Möll (vermutlich von slow. Mel: Schutt) ist ein linker Nebenfluss der Drau in Oberkärnten. Sie entspringt am Fuß des Großglockners, des höchsten Bergs Österreichs, und mündet nach 80 km bei Möllbrücke in die Drau.

Am Beginn ihres Laufes wird sie am Südostende der Pasterze im Margaritzenstausee aufgestaut, von wo ein Teil des Wassers zu den Stauseen des Kraftwerks Kaprun übergeleitet wird. Im weiteren Verlauf wird die Möll bei Gößnitz im Gößnitzerstausee und bei Rottau im Ausgleichsbecken Rottau aufgestaut. Vom Ausgleichsbecken Rottau fließt ein Teil des Wassers zum Kraftwerk Malta-Unterstufe in Möllbrücke.

Touristisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Möll ist ein beliebter Kajakwildwasserfluss und einer der genehmigten Rafting-Flüsse in Kärnten. Bei Flattach wurde eine anspruchsvolle Wildwasserstrecke in das natürliche Flussbett der Möll eingebaut, die unter anderem als Wettkampfstrecke für Kanuslalom genutzt wird.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In den Jahren 2009 und 2015 kam es nach Kraftwerksspülungen zu Fischsterben in der Möll.[4][5]
  • In Wien-Floridsdorf ist seit 1953 der Möllplatz nach dem Fluss benannt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Möll – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. KAGIS – Kärnten Atlas
  2. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete: Draugebiet. Beiträge zur Hydrographie Österreichs, Heft Nr. 59, Wien 2011, S. 31 (PDF; 3,7 MB)
  3. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Hydrographisches Jahrbuch von Österreich 2011. 119. Band, Wien 2013, S. OG 333 (PDF; 14,5 MB)
  4. Tausende Fische in Möll verendet orf.at, abgerufen am 10. Oktober 2015
  5. Nach Fischsterben an der Möll prüft die Behörde kleinezeitung.at