Mörshausen (Spangenberg)

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Mörshausen
Koordinaten: 51° 6′ 44″ N, 9° 36′ 23″ O
Höhe: 200 m ü. NHN
Fläche: 6,69 km²[1]
Einwohner: 421[2]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1971
Postleitzahl: 34286
Vorwahl: 05663

Mörshausen ist ein Stadtteil der Stadt Spangenberg im Schwalm-Eder-Kreis und liegt in Hessen (Deutschland).

Mörshausen liegt etwa 2 km westlich der Kernstadt an der B 487 und wird von der Pfieffe durchflossen. Die Gemarkung von Mörshausen grenzt an den Malsberg, eine Erhebung nahe Spangenberg. Ebenso grenzt die Gemarkung an die der Gemeinde Morschen und die der Stadt Melsungen (beide Schwalm-Eder-Kreis). Durch die Gemarkung führt auch die Pfieffetalbrücke der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Nachbardörfer sind Adelshausen (zu Melsungen) und die Kernstadt. Erstmals urkundlich erwähnt wird ein Ort namens „Meinbrateshusen“ im Jahre 920, wahrscheinlich handelt es sich um Mörshausen. Das heute bekannte Mörshausen wurde jedoch erst 1209 in einer Urkunde aus Fritzlar erwähnt. Mörshausen wurde am 1. April 1971 der Stadt Spangenberg angeschlossen[3], und heute leben dort ca. 420 Menschen. Der gut ausgebaute Radweg R 12 führt direkt durch den Ort.

Der Ortsbeirat besteht aus 5 Personen, davon gehören 3 der SPD und 2 der GL (Gemeinschaftsliste Mörshausen) an. 2011 lag die Wahlbeteiligung bei 58,8 %. Ortsvorsteherin ist Annelie Deist.[4]

Wie in jedem anderen Stadtteil gibt es auch in Mörshausen die Freiwillige Feuerwehr. Außerdem findet man in Mörshausen einen Landfrauenverein. Im Umland ist Mörshausen vor allem für das alljährlich stattfindende Lindenfest bekannt. Die Mörshäuser nennt man auch die „Rewwester“. Ein „Rewwester“ ist ein Tontopf mit zwei Griffen und einem Ausgießer, in dem man Milch aufbewahrt hat. Da um Mörshausen herum saftige Wiesen zu finden sind, benötigte man im Ort aufgrund der Viehbestände viele „Rewwester“.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Mörshausen (Spangenberg), Schwalm-Eder-Kreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. März 2016). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Der Ort im Internetauftritt der Stadt Spangenberg, abgerufen im März 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 405.
  4. Liste der Ortsvorsteher der Spangenberger Stadtteile

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]