United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in the Central African Republic

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von MINUSCA)
Wechseln zu: Navigation, Suche
MINUSCA
Einsatzgebiet Zentralafrikanische Republik
Deutsche Bezeichnung Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in der Zentralafrikanischen Republik
Englische Bezeichnung United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in the Central African Republic
Französische Bezeichnung Mission multidimensionnelle intégrée des Nations Unies pour la stabilisation de la République centrafricaine
Basierend auf UN-Resolution 2149 (2014)
Weitere UN-Resolutionen 2217 (2015)

2262 (2016)
2281 (2016)
2301 (2016)
2339 (2017)
2387 (2017)

Art der Mission Friedensmission
Beginn April 2014
Status andauernd
Leitung Parfait Onanga-Anyanga
Einsatzstärke (max.) 11.650 Soldaten, 2.080 Polizisten[1]
Militär aus AgyptenÄgypten BangladeschBangladesch BhutanBhutan BolivienBolivien Burkina FasoBurkina Faso BurundiBurundi FrankreichFrankreich GabunGabun GhanaGhana IndonesienIndonesien JemenJemen JordanienJordanien KamerunKamerun KeniaKenia Kongo RepublikRepublik Kongo Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo MadagaskarMadagaskar MaliMali MauretanienMauretanien MarokkoMarokko NepalNepal NigerNiger PakistanPakistan Palastina AutonomiegebietePalästinensische Autonomiegebiete ParaguayParaguay RuandaRuanda SambiaSambia SenegalSenegal SerbienSerbien Sri LankaSri Lanka TschechienTschechien ThailandThailand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten
Polizei aus BeninBenin Burkina FasoBurkina Faso BurundiBurundi DschibutiDschibuti ElfenbeinküsteElfenbeinküste KamerunKamerun Kongo RepublikRepublik Kongo Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo MadagaskarMadagaskar NigerNiger RuandaRuanda SenegalSenegal
Todesfälle 44[2]
Kosten 920,73 Mio. USD (2016)
Lage des Einsatzgebietes Central African Republic (orthographic projection).svg
Sambische UN-Soldaten der MINUSCA im April 2015

Die Multidimensionale Integrierte Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in der Zentralafrikanischen Republik (französisch: Mission multidimensionnelle intégrée des Nations Unies pour la stabilisation de la République centrafricaine; MINUSCA) ist eine Friedensmission der Vereinten Nationen, in die das Bureau Intégré de l'Organisation des Nations Unies en Centrafrique BINUCA eingegliedert wird. Am 15. September 2014 übernahm MINUSCA die Führung der von der Afrikanischen Union geleiteten Stabilisierungsmission MISCA. Sie wurde mit der Resolution 2149 des UN-Sicherheitsrats vom 10. April 2014 gegründet. Ziel ist die Stabilisierung der Zentralafrikanischen Republik. Dies geschieht durch den Schutz von Zivilpersonen sowie der UN-Mitarbeiter, die Unterstützung des Übergangsprozesses, die Absicherung von humanitärer Hilfe, dem Schutz von Menschenrechten, der Unterstützung der nationalen Justiz sowie Entwaffnung und Reintegration ehemaliger Soldaten.[3]

Nach wiederholten Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs und der Ausbeutung ordnete Präsident Denis Sassou-Nguesso am 21. Juni 2017 den Abzug der rund 600 kongolesischen Soldaten an, die sich an MINUSCA beteiligten.[4]

Am 15. November 2017 stimmte der UNO-Sicherheitsrat für eine neuerliche Verlängerung und Aufstockung der Mission um 900 Mann und ein weiteres Jahr (bis 15. November 2018).[5] Der Maximal-Umfang der Mission beträgt nun über 13.000 Sicherheitskräfte, davon 11.650 Soldaten (inkl. 480 Militärbeobachter und Stabsoffiziere) und 2.080 Polizisten.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b MINUSCA - Facts and Figures (abgerufen am 16. November 2017)
  2. United Nations Peacekeeping Operations. Abgerufen am 29. Juli 2017 (PDF).
  3. MINUSCA Mandate. UN, abgerufen am 14. Mai 2017 (englisch).
  4. Kongos Blauhelme verlassen Zentralafrikanische Republik. In: Deutsche Welle. 21. Juni 2017, abgerufen am 21. Juni 2017.
  5. Neue Zürcher Zeitung: Die UNO stockt Blauhelm-Mission in zentralafrikanischer Republik auf, 15. November 2017 (abgerufen am 16. November 2017)