Marie-Christine Friedrich

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Marie-Christine Friedrich (* 30. August 1979 in Wien[1]) ist eine österreichische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marie-Christine Friedrich, die bereits mit fünf Jahren Ballettunterricht hatte, studierte nach der Matura Theaterwissenschaften und Romanistik an der Universität Wien. Von 1999 bis 2001 studierte sie am Konservatorium der Stadt Wien und von 2001 bis 2003 an der Schauspielschule Krauss, wo sie die Bühnenreifeprüfung ablegte.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre ersten Bühnenerfahrungen konnte sie in Wien machen - im Rabenhof Theater, im Theater der Jugend sowie am Theater in der Josefstadt und im Studio 22 Wien. Später spielte sie auch an den Vereinigten Bühnen Bozen, dem Augenspieltheater Hall in Tirol und KosmosTheater Wien, sowie Performances für das Tanzquartier Wien und das Künstlerhaus Wien.

Sie spielte mehrere Hauptrollen, darunter in dem Märchenfilm „Rumpelstilzchen“ als Müllerstochter Marie, in der Anfang 2010 anlaufenden deutschen Produktion „Weitertanzen“ von Friederike Jehn mit Ingrid Caven, Stipe Erceq und Barnaby Metschurat, in dem französischen Film „Tout est pardonné“ von Mia Hansen-Løve (2009), im österreichischen Heimatfilm „Nur die Sterne schauten zu“ von Käthe Niemeyer, „Blatt und Blüte“ von Michael Kreindl, „11er-Haus“ von Harald Sicheritz sowie „Karo und der liebe Gott“ von Danielle Proskar.

Am Theater war sie unter anderem in „a house full of music, ein musikphilosophisches Ereignis auf den Spuren von John Cage“ im Dschungl Wien, „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ nach R.W. Fassbinder in der „Freien Motorenfabrik“ und im Kosmostheater Wien zu sehen.

Bei der Viennale im Jahr 2009 war sie als Jurorin für den Wiener Filmpreis eingesetzt.[2]

Sie nahm an der 5. Staffel der ORF-Show Dancing Stars teil, schied jedoch bereits in Runde 2 mit ihrem Partner, dem Tanzlehrer Alexander Zaglmaier, aus.[3]

Film und Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2004 den Romy Publikumspreis als beliebtester weiblicher Shootingstar
  • 2007 Preis als beste Schauspielerin beim internationalen Filmfestival in Gijón für die Darstellung in „Tout est pardonné“[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ORF Dancing Stars
  2. a b Homepage Marie-Christine Friedrich (Memento vom 13. Januar 2010 im Internet Archive)
  3. Kronen-Zeitung vom 14. März 2009
  4. Informationen zu fauner consulting
  5. "Konrad Mautsch": "Schnell ermittelt" wieder. programm.ORF.at. ORF. 14. Februar 2012. Abgerufen am 14. Februar 2012.