Mariusz Lewandowski

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Mariusz Lewandowski
Spielerinformationen
Geburtstag 18. Mai 1979
Geburtsort LegnicaPolen
Größe 185 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1988–1997 Zagłębie Lubin
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1997–2000
2000–2001
2001–2010
2010–2013
Zagłębie Lubin
Dyskobolia Grodzisk
Schachtar Donezk
PFK Sewastopol
36 0(0)
40 0(2)
93 (10)
76 (14)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2000–2001
2002–2013
Polen U-21
Polen
18 0(2)
66 0(6)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Mariusz Lewandowski [ˈmarʲuʃ lɛvanˈdɔfsci] (* 18. Mai 1979 in Legnica) ist ein ehemaliger polnischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mariusz Lewandowski begann mit neun Jahren, Fußball zu spielen. Er spielte für die Jugendmannschaft von Zagłębie Lubin, wo auch sein Vater der Jugend- und Mannschaftstrainer war. Trainer Mirosław Dragan berief ihn mit 18 Jahren in den Profikader von Zaglebie Lubin. Am 15. März 1997 debütierte er in der Ekstraklasa, als er in der 46. Minute für Paweł Piotrowski eingewechselt wurde. Das blieb das einzige Spiel für Lewandowski in der Saison 1996/97. Er spielte bis 2000 für Zaglebie Lubin. In dreieinhalb Jahren spielte er 36-mal für Zaglebie Lubin und blieb dabei ohne Torerfolg.

In der Winterpause 2000 wechselte Lewandowski zum Konkurrenten Dyskobolia Grodzisk und debütierte am 5. März 2000 gegen Pogoń Szczecin. Eine Woche später wurde er erstmals des Feldes verwiesen. In der nächsten Saison erzielte er sein erstes Tor in der Ekstraklasa; er traf am 11. November 2000 im Spiel gegen Śląsk Wrocław, das 1:1 endete. Im Laufe der Saison stand er immer in der Startformation und spielte jedes Spiel durch.

Im Sommer 2001 wechselte Lewandowski in die Ukraine zu Schachtar Donezk. Er war der erste polnische Spieler, der in der Ukrainischen Liga spielte. In Donezk bekam er die Rückennummer 18 und machte sein erstes Spiel am 20. Juli 2001. Am 12. Mai 2002 erzielte er im Spiel gegen Illitschiwez Mariupol sein erstes Tor. In der Saison 2001/02 wurde Lewandowski mit seinem Club erstmals ukrainischer Meister und auch Pokalsieger. Im Pokalfinale spielte Lewandowski volle 120 Minuten; Schachtar Donezk gewann gegen Dynamo Kiew mit 3:2. Im Herbst des Jahres 2002 debütierte er in der UEFA Champions League, jedoch nur als Reservist. In dieser Saison wurde er Vizemeister und Vizepokalsieger.

Am 30. Mai 2004 gewann Lewandowski das zweite Mal den ukrainischen Pokal und verlor mit Donezk zwei Monate später das Finale um den ukrainischen Supercup gegen Dynamo Kiew mit 5:6 n.E. In der Saison 2004/05 spielte er wieder mit Schachtar Donezk in der UEFA Champions League und wurde nach drei titellosen Jahren erneut ukrainischer Meister.

Mariusz Lewandowski und Olexandr Kutscher, 2009

Im Verlauf der Saison 2008/09 spielte er in der Startformation und wurde am Ende der Saison Vizemeister. Er gewann am 20. Mai 2009 den UEFA Cup gegen Werder Bremen (2:1) und spielte dabei die gesamten 120. Minuten durch.[1]

Im Sommer 2010[2] unterschrieb Lewandowski einen Dreijahresvertrag beim Zweitligisten PFK Sewastopol. In der gleichen Saison stieg er mit seinem Team in die erste Liga auf[3] und eine Saison später wieder ab. In der Saison 2012/13 wurde er mit seinem Club Meister der zweiten Liga und stieg erneut auf. Dort spielte er drei Jahre, bestritt 81 Spiele und erzielte 14 Tore. Seit dem 27. November 2013 ist er vereinslos.[4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lewandowski spielte von 2000 bis 2001 für die polnische U 21, für die er 18 Spiele bestritt und zwei Tore erzielte. Der polnische Nationaltrainer Jerzy Engel setzte ihn am 10. Februar 2002 im Spiel gegen die färöische Fußballnationalmannschaft erstmals in der A-Elf ein. Erst nach der WM 2002 wurde er vom neuen Trainer Zbigniew Boniek wieder nominiert und er spielte vier Spiele in den Qualifikationen zur Euro 2004.

Mariusz Lewandowski im polnischen Trikot, 2006

Sein erstes Tor erzielte Lewandowski am 16. November 2005 gegen Estland, Polen gewann das Spiel 3:1.

Er nahm an den Qualifikationsspielen zur WM 2006 teil und wurde in den Kader für das Turnier berufen. Er spielte im ersten Spiel der WM gegen Ecuador. Polen schied als Gruppendritter aus dem Turnier aus. Nach der missglückten Weltmeisterschaft übernahm Leo Beenhakker die polnische Fußballnationalmannschaft. Nach der erfolgreichen Qualifikation zur Euro 2008 wurde Lewandowski für das Turnier in Österreich und in der Schweiz nominiert. Polen schied in der Vorrunde als Gruppenletzter aus.

Nach einer vierjährigen Pause wurde Lewandowski am 27. September 2013 von Trainer Waldemar Fornalik wieder in den Nationalmannschaftskader berufen.[5]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge im Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge in der Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auszeichnung für den Mutigsten Spieler in Ukraine, 3 Klasse: 2009
  • Polnischer Fußballer des Jahres : 2009

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lewandowski heiratete im Jahre 2002 und hat mit seiner Frau zwei Söhne (geboren 2005 und 2008).

Lewandowski schloss eine Lehre als Kfz-Mechaniker ab und brach eine anschließende Schullaufbahn im Wirtschaftsbereich wegen seiner Fußballkarriere ab. Er spricht fließend Polnisch, Ukrainisch und Russisch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schachtjor Donezk geht in die Geschichte ein, kicker.de, vom 20. Mai 2009
  2. Mariusz Lewandowski opuszcza Szachtar Donieck, sportall.pl vom 20. Juli 2010 (auf polnisch)
  3. Mariusz Lewandowski po dwóch latach gry w drugiej lidze ukraińskiej wrócił do Premier Ligi, futbolnews.pl vom 22. Juli 2013
  4. Lewandowski ist seit dem 27. November 2013 Vereinslos
  5. Mariusz Lewandowski wraca do kadry, sport.pl vom 27. September 2013 (polnisch)