Martin Bundi

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Martin Bundi (* 19. Oktober 1932 in Sagogn, heimatberechtigt in Sagogn) ist ein Schweizer Politiker (SP).

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundi schloss 1952 das Lehrerpatent in Chur ab und begann dann das Sekundarlehrer- und Geschichtsstudium an der Universität Zürich. 1963 wurde er in Zürich promoviert (Dr. phil.). Von 1965 bis 1997 war er Hauptlehrer am Lehrerseminar in Chur und von 1966 bis 1976 dessen Vizedirektor.

Politische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein erstes politisches Amt war von 1972 bis 1975 im Gemeinderat von Chur. Am 1. Dezember 1975 wurde er für den Kanton Graubünden in den Nationalrat gewählt. Er hatte dort in mehreren Kommissionen Einsitz und war Präsident der Kommission für Wissenschaft und Forschung (1980–1981), der Militärkommission (1984–1985), der aussenpolitischen Kommission (1990–1991) und der parlamentarischen OSZE-Gruppe (1993–1995). Vom 2. Dezember 1985 bis 1. Dezember 1986 war er Nationalratspräsident. Am 3. Dezember 1995 schied er aus der Grossen Kammer aus.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Präsident der Renania (rätoromanische Sprachvereinigung der reformierten Surselva) von 1965 bis 1971, der Pro Senectute Graubünden (1983–1989) und der Eidgenössischen Nationalparkkommission (1991–2000) war Bundi kulturell sowie sozial engagiert. Weiter war er auch Mitglied des leitenden Ausschusses des Forum Helveticum und des Vorstands der Schweizerischen Helsinki-Vereinigung. Nach zahlreichen Forschungsarbeiten zur Geschichte des Kantons Graubünden und des anliegenden Auslands, war er von 1988 bis 1991 als Redaktor des Lexicon istoric retic (LIR) tätig.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]