Mechthild von der Pfalz

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Mechthild von der Pfalz im Codex Ingeram
Mechthild von der Pfalz, Glasbild in der Stiftskirche Tübingen
Mechthild von der Pfalz, Detail vom Grab in der Stiftskirche Tübingen

Mechthild von der Pfalz (* 7. März 1419 im Heidelberger Schloss; † 22. August 1482 daselbst) war eine kurpfälzische Prinzessin sowie durch Ehe Gräfin von Württemberg und Erzherzogin von Österreich.

Sie war eine der herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Spätmittelalters, ohne jemals an vorderster Front in Erscheinung getreten zu sein.

Mechthilds Bedeutung für die deutsche Geschichte rührt nicht aus ihren dynastischen Verflechtungen, sondern vielmehr aus ihrem Wirken für das Hochschulwesen im deutschen Südwesten. Sie wuchs in Heidelberg auf, der Stadt, in der ihr Uhrahn Fürst Ruprecht von der Pfalz 1386 die älteste Universität Deutschlands, die „Ruprecht-Karls-Universität“ gegründet hatte.

Lebensgeschichte / bis zum Tod ihres 1. Mannes Ludwig I. von Württemberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie war das zweite Kind des Kurfürsten Ludwig III. von der Pfalz, genannt der Bärtige, das erste aus seiner (zweiten) Ehe mit der Gräfin Matilda Mafalda von Savoyen-Achaja und somit ältere Schwester des Kurfürsten Ludwig IV.

Bereits am 25. November ihres Geburtsjahres (also als Säugling im Alter von 8 Monaten) wurde sie mit dem damals siebenjährigen (* 1412) Grafen Ludwig I. von Württemberg verlobt, die Ehe wurde aber erst am 21. Oktober 1436 in Stuttgart geschlossen.

Ludwig von Württemberg, der 1419 seinem Vater im Landesteil Urach gefolgt war, und Mechthild von der Pfalz hatten fünf Kinder:

  1. Mechthild (* nach 1436; † 1495), verheiratet seit 1454 mit Ludwig II., Landgraf von Hessen (1438–1471)
  2. Ludwig II. (* 1439; † 1457), ab 1450 Graf von Württemberg, in Urach
  3. Andreas (* und † 1443)
  4. Eberhard V. im Bart (* 1445; † 1496), ab 1457 Graf, ab 1495 Herzog Eberhard I. von Württemberg, in Urach
  5. Elisabeth (* 1447; † 1505), verheiratet 1. seit 1470 mit Johann III., Graf von Nassau in Saarbrücken (1423–1472), und 2. ab 1474 mit Heinrich dem Älteren, Graf zu Stolberg (1436–1511)

Am 24. September 1450 verstarb jedoch ihr Ehemann an einer Seuche, so dass ihr Einfluss am Uracher Hof sehr geschwächt war. Als 31-jährige Witwe mit 5 Kindern im Alter zwischen 3 und 13 Jahren war dies eine heikle Situation für sie.

Lebensgeschichte / Der Witwensitz in Böblingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sofort versuchte jetzt ihr Schwager Graf Ulrich von Württemberg ("der Vielgeliebte"), die Vormundschaft über die vaterlosen Grafenkinder zu bekommen (dabei ist anzunehmen, dass seine väterliche Fürsorge vor allem den erbberechtigten Kindern galt). So bezog Mechthild noch im gleichen Jahr ihren Witwensitz im Böblinger Schloss, womit diese Stadt zu ihrer Residenzstadt wurde – denn genau das stand ihr gemäß dem Ehevertrag als "Wittum" zu.

Wie damals üblich waren nämlich im Verlobungsvertrag 1419 alle diesbezüglichen Einzelheiten festgelegt worden, so daß ihr dann ab Eheschließung – als Ausgleich für ihre dann sicher auch nicht geringe Mitgift – als "Morgengabe", also als späteres Witwengut im Todesfall ihres Mannes, die Städte Böblingen, Sindelfingen, Dagersheim und eine ganze Reihe weiterer Orte vertraglich zugesichert worden sind.

Dies bedeutete nicht nur, dass sie auf der Böblinger Burg residieren und über alle Einnahmen aus den Abgaben der zugeteilten Gebiete verfügen konnte, sondern ihr stand auch die tatsächliche, rechtsgültige Herrschaft über genau dieses Gebiet zu. So ist 1419 im oben erwähnten Vertrag auch festgelegt worden, dass ihr dort alle Bewohner zu huldigen haben, und diese ihr den Gehorsam auch zu beeiden haben. Zudem stand sie dort wie dann auch ihre spätere Schwiegertochter Barbara Gonzaga einem eigenen Hofgericht vor, welches die oberste Berufungsinstanz für das Böblinger Stadtgericht und die Dorfgerichte war.

Dabei war das damals noch recht kleine Böblingen für die schöne Grafenwitwe durchaus attraktiv, denn es gehörte ein beliebter Jagdbezirk dazu, so dass Mechthild dort vielleicht auch der standesgemäßen Jagdtätigkeit nachgegangen ist. Der Historiker Theodor Schön ging zu Anfang des 20. Jahrhunderts zumindest davon aus: „Stolz zu Roß, den Jagdfalken auf der schönen Hand, ging sie in der seenreichen Umgegend Böblingens auf die Reiherbeize.“

Lebensgeschichte / die 2. Ehe mit Erzherzog Albrecht VI.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Doch schon im Jahr 1452 heiratet sie in zweiter Ehe den Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (* 18. Dezember 1418; † 2. Dezember 1463). Dieser war ein Bruder des Kaisers Friedrich III.[1] – also sicher keine schlechte Wahl für eine Witwe mit 5 Kindern.

Der hohe Rang ihres Mannes zeigte sich schon bei der Hochzeit am 10. August 1452 – die „Böblinger Fürstenhochzeit“ war das prachtvollste Ereignis in der Geschichte der Stadt – schließlich wurde Mechthild durch die Hochzeit zur Schwägerin des Kaisers und somit nach dessen Frau zur ranghöchsten Dame des ganzen Reiches. Trotz ihrer Heirat behielt sie ihr Böblinger Witwengut bei und kam auch immer wieder nach Böblingen und in den Böblinger Raum.

Im Jahr 1457 bewog sie ihren zweiten Ehemann Erzherzog Albrecht dazu, auch im damals österreichischen Freiburg im Breisgau eine Hochschule zu gründen, die Albertina oder heutige „Albert-Ludwigs-Universität“. Für die geläufige Behauptung, dass Albrechts intellektuelle Fähigkeiten kaum zu diesem Schritt ausgereicht hätten, gibt keine seriösen Belege; auch kann seine Ausbildung dem für damalige Fürsten im HRR üblichen Standards entsprochen haben.[2] Weiter zeigt das älteste Zepter der Universität neben dem österreichischen Bindenschild als Hinweis auf Erzherzog Albrecht VI. auch das pfälzische Wappen, das sich auf die Pfalzgräfin Mechthild beziehen soll. Allerdings widerspricht dem Konstantin Moritz A. Langmaier in seiner jüngst erschienen Albrecht-Biographie: Langmaeier zufolge ging die Gründung der Universität allein auf Albrecht VI. zurück, der hoch verschuldeten Stadt Freiburg habe wirtschaftlich fördern wollen.[3][4]

Im Jahr 1477 wiederum überredete Mechthild ihren Sohn Eberhard zu einer Universitätsgründung in Tübingen, wobei auch hier der ausführende Teil (wenn auch Jahrhunderte später) der Namensgeber wurde: Herzog Carl Eugen (1728–1793) nannte die Hochschule „Eberhard Karls Universität Tübingen“.

Nach dem Tod Albrechts 1463 bezog sie – mit 44 Jahren nochmals Witwe geworden – ihren Witwensitz in Rottenburg am Neckar. Sie richtete dort einen Musenhof ein, scharte Dichter, Musiker, Gelehrte und Künstler um sich und ermutigte Übersetzer, das Dekameron ins Deutsche zu übertragen. Eine weitere Ehe ging sie nicht mehr ein. Sie starb am 22. August 1482 im Alter von 63 Jahren in Heidelberg und wurde in der Kartause Güterstein an der Seite ihres ersten Mannes beigesetzt, 1554 wurden beide Särge und Grabmale in den Chor der Stiftskirche in Tübingen überführt.

Würdigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spätere Generationen haben sie verklärt. Hansmartin Decker-Hauff schwärmt:

„Von der Mutter her romanischen Geblüts, Nachfahrin jener überfeinerten, gebildeten Fürstenfamilien, die, aus Frankreich und Italien stammend, in Griechenland jene eleganten kleinen Fürstenhöfe regierten, die wir aus dem ‚Sommernachtstraum‘ kennen …“[5]

Offensichtlich irritierte derlei "Sommernachtstraum" die kühleren Schwaben schon sehr früh. In lobende Worte mischen sich Hinweise, dass ihr guter Ruf schon zu ihren Lebzeiten gefährdet war, und bereits Zeitgenossen sahen sich genötigt, diesen zu verteidigen. So schreibt Nikolaus von Wyle:

„in schwaben, da ein fürstin ist, namlich frow mechilt geborne pfalzgreuin by ryne und ertzhertzogin zu österrich wytwe ain grosse liebhaberin aller künsten, dero guter lümde aller wyshait tugend und menschlichkait so grosz ist, das der mit loben nit mag werden gemeret noch mit schelten gemindert“. [Und etwas später:] „ir gnaud haut mir ain tochter in irem gezimber zuo hofe also gezogen das ich nit wölt die solich zyt dafür in aim closter geformierter schwestern von der observantze gestanden sin.“[6]

Er hatte seine Tochter also lieber in der Obhut Mechtilds als in einem reformierten Kloster. - Im Altwürttemberger Archiv in Stuttgart[7] findet sich eine Ehrenerklärung Herzog Albrechts von Sachsen vom 9. November 1480 für seinen Hofdiener Ritter Lutz Schott, der der üblen Nachrede über die Erzherzogin Mechthild bezichtigt wird:

„… gesaget das er von der genannten fürstynn vnnser lieben Muhmen nichts arges wiße Vnnde wiße von ir liebe nichts annders denn alßo von einer loblichen fromen furstynne zureden“

Etwa hundert Jahre später sieht sich der Chronist der Zimmerischen Chronik genötigt den Ruf seines Urgroßvaters zu verteidigen, da dieser an Mechthilds Hof in Rottenburg verkehrte und an kleineren Turnieren (Gesellenstechen) teilnahm.

„Herr Wernher freiherr zu Zimbern ist nach absterben der grevin von Kirchberg [seiner Frau] in großen verdacht gewesen mit der herzogin von Österreich, [welche] zu Rotenburg am Necker iren widdumsitz und hofhaltung gehabt. Aber ich hab vor jharen bei den alten, die deren sachen wol gedenken mögen, mich desshalben vil befragt und erkundiget, aber im grundt nie befünden mügen, das er sich über gepüre mit disem überflaischgirigen weib hab wellen einlassen, gleichwol er oft beschriben, auch erschinen ist und mit andern graven und herren, auch denen vom adel vil daselbst gerennt und gestochen, zu zeiten auch in denen gesellenstechen alda gewesen ist. Es sein der andern, so an dem ort den karren ziehen mueßen, so vil gewesen, das ich acht, er hab vor inen nit künden hierzu komen. Dise herzogin ist ihres herkommens ein pfalzgrefin gewesen, hat erstlichs gehapt graf [Ludwig] von Würtemberg; nach desselbigen absterben hat sie herzog Albrecht von Österreich genomen, der kaiser Friderichs des dritten brueder war. Er hat bei ir auch nit lang gelept. Also ist sie hernach ir lebenlang zu Rotenburg bliben. Ir wesen und hofhalten ist aller frewden und wollusts, so man erdenken und gehaben mogt, überflissig vol gewesen; hett auch fraw Venusperg [künden] genennt werden, darin man sprücht sovil frewden sein, daher auch der alt ritter, herr Herman von Sachsenhaim, ein schön gedicht von ihr gemacht, genannt die Mörin, wie sollichs von bemeltem ritter in reimenweis geschriben und auch in druck ist außgangen, ganz lustig zu lesen. Sie hat zu Rotenburg große höf, auch cöstliche vasnachten gehalten, dann sie nach absterben herzog Albrechten von Österreich so mangierig gewesen, das sie der wal sich beflüssen. Da ist kainer, er sei dann sonderlich mit aim langen und starken penicill begabt gewesen, zugelassen worden. Vil gueter gesellen, wie ich von den alten gehört, die auch gern das böst hetten gethon, warden außgemustert, die dorften nit mehr hierzu schmecken … Aber ein ritter, genannt herr Veit von Emmershofen, der war der bößt und angenemest an dem ort, der hett die bössern brief. Das beschaint sich ußer dem. Sie hielt ainsmal ein fasnacht zu Rotenburg, und war ain groß rennen und stechen uf dem Markt. Sie war mit irem frawenzimer in eim haus und sahe zu. Herr Veit von Emmershofen kam in dasselbig haus, und als er sicht, daz die herzogin in eim stüblin allain war und dem ritterspiel zusache, ist er nit unbehendt, beschleußt die thür am stüblin und den nechsten zu der herzogin, die den kopf vorm fenster hett. Der hueb er die klaider dahünden uf und fieng an dem nest zu zu schanzen. Die herzogin wust nit, wer diese gugelfuer anfieng, war zornig, sicht hünder sich und sprücht (gleichwol mit gröbern worten): ‚Wer plagt mich dahinden?‘ So ersicht sie aber, daz es herr Veit von Emmershofen war, derhalben ließ sie iren zorn fallen, sprechende: ‚Sihe, herr Veit, seindt irs? faren für‘, und damit sahe sie wiederum zum fenster hinaus, wie vor, und ließ herrn Veiten machen. Ich hab wol von den alten gehört, das sie ain offenhaiser hab gehabt, genannt der Halberdrein, der ist ir ganz haimlich gewesen, hervorab so der graf von Fürstenberg oder herr Veit von Emmershofen nit bei der handt. Derselbig hat ir zum oftermal im frawenzimmer müeßen retterschen [Rätsel] ufgeben. Uf ain zeit hat sie abermals ein aberteurische rettersch von ime haben wellen, do hat er gesagt: ‚Gnedige fraw, so E. Gnaden nackendt wer uf allen vieren stüende, und sich begebe, das ein kütt hüner derselben zwischen und durch die pain hinliefen, wie wollten sie thuen, das dero keins weder darvonen noch dahünden hinein flüege?‘ Hat sie damit nach irem gefallen rathen lassen. Bei sollichen retterschen ist wol abzunehmen, was das für ain regiment sei gewesen.“[8]

Vor allem im pietistischen Württemberg wurden solche Beschreibungen als haltlose Verleumdungen abgetan. So schreibt Ernst Martin[9]:

„Diese Geschichten scheinen mit der für Kunst und höherer Bildung in seltenem Maße empfängliche Sinne der Fürstin, der allgemeinen Achtung, in der sie stand, und der kindlichen Liebe des trefflichen Eberhard ganz unvereinbar; sie dürfen getrost den ritterlichen Trinkstuben zur Last gelegt werden, die an der Selbständigkeit und geistigen Ueberlegenheit der Erzherzogin die ihnen angemessene Rache nahmen. Jst doch auch sonst die Zimmerische Chronik eine nichts weniger als zuverlässige Quelle; bringt sie doch auch sonst mit Vorliebe schmutzige Witze zusammen … Es bleibt daher noch immer die Annahme als zuläßig bestehen, daß Mechthild durch Freiheit und Ungezwungenheit in ihrem Leben und noch mehr in ihren literarischen Neigungen, welche freilich den Anforderungen jener Zeit an das Verhalten einer Witwe nicht entsprachen, sich jene Verleumdungen zuzog; aber von einer Anna Amalia zu einer Katharina II ist doch gewiß noch ein weiter Schritt.“

Die Wahrheit liegt wie so oft in der Geschichtsschreibung zwischen den Zeilen. Susanne Dieterich[10] fasst dies wunderbar zusammen:

„Die freisinnige, charmante und schöne Mechthild scharte an ihrem Hof Dichter und Denker um sich und bewegte sie dazu(,) große Werke klassischer französischer und italienischer Literatur ins Deutsche zu übersetzen, um den Menschen ihrer Umgebung den Zugang zur romanischen Kultur des 14. und 15. Jahrhunderts zu ermöglichen. Als einer inspirierenden Persönlichkeit, die andere Menschen begeistern konnte, gelang es ihr, der Kultur der Antike eine geistige Heimat in Württemberg zu bieten. Als Wegbereiterin des Humanismus spielte sie eine bedeutende Rolle. Als strahlender Mittelpunkt eines fröhlichen Kreises von Künstlern, Malern, Bildhauern, Musikern und Wissenschaftlern ließ sie die Menschen im Land eine heitere Welt erahnen, die den Württembergern immer wieder fremd werden und doch Gegenstand ihrer Sehnsüchte bleiben sollte.“

In Böblingen, dem Standort ihrer Witwenresidenz, wurde das Böblinger "Mechthild" Comedy Festival nach ihr benannt.

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Konstantin Moritz A. Langmaier: Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich (= Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Bd. 38). Böhlau, Köln u. a. 2015, ISBN 978-3-412-50139-6 (teilweise zugleich: München, Ludwig-Maximilians-Universität, Dissertation, 2013), S. 326–334 und S. 418–424.
  2. Konstantin Moritz A. Langmaier: Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich. Köln u. a. 2015, S. 24f.
  3. Konstantin Moritz A. Langmaier: Erzherzog Albrecht VI. von Österreich (1418–1463). Ein Fürst im Spannungsfeld von Dynastie, Regionen und Reich. Köln u. a. 2015, S. 424ff.
  4. Dieter Speck: Landesherrschaft und Universität – Zum Aufbau einer vorderösterreichischen Landesuniversität in Freiburg. In: Franz Quarthal und Gerhard Faix (Hrsg.): Die Habsburger im deutschen Südwesten. Neue Forschungen zur Geschichte Vorderösterreichs, Stuttgart: 2000, S. 217–271, gibt eine ausführliche, quellenfundierte Beschreibung der Gründung der Universität Freiburg im Breisgau, wobei er sehr überzeugend mit Blick auf die dazu erhaltenen Dokumente belegt, dass Mechthilds Rolle als die tatsächliche Gründerin dieser Universität doch als Legende einzustufen ist.
  5. Hansmartin Decker-Hauff: Geschichte der Stadt Stuttgart. I: Von der Frühzeit bis zur Reformation. Stuttgart 1966. Zitiert nach Gerhard Raff: Hie gut Wirtemberg allewege. Band 1: Das Haus Württemberg von Graf Ulrich dem Stifter bis Herzog Ludwig. 6. Auflage. Landhege, Schwaigern 2014, ISBN 978-3-943066-34-0, S. 279.
  6. Nikolaus von Wyle: Translationen, in: Bibliothek Litterarischer Verein Stuttgart 57, 1861, 333. Zitiert nach Gerhard Raff: Hie gut Wirtemberg allewege. Band 1, S. 276 und 294.
  7. Altwürttemberger Archiv in Stuttgart (A 602, U 153). Zitiert nach Gerhard Raff: Hie gut Wirtemberg allewege. Band 1, S. 294.
  8. Zimmerische Chronik HS B, 1199ff; Hermann (Hrsg.) I, S. 453ff.
  9. Ernst Martin: Erzherzogin Mechtild, Gemahlin Albrechts VI von Österreich. Freiburg/Brsg. 1871, S. 35f. Zitiert nach Gerhard Raff: Hie gut Wirtemberg allewege. Band 1, S. 293 f.
  10. Susanne Dieterich: Württembergische Landesgeschichte für neugierige Leute. Teil 1: Von den Kelten zu den Württembergern bis zur Reformation. DRW, Leinfelden-Echterdingen 2002, ISBN 3-87181-468-7, S. 96.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mechthild von der Pfalz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien