Mechtild Borrmann

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Mechtild Borrmann auf der Frankfurter Buchmesse 2018

Mechtild Borrmann (* 1960 in Köln) ist eine deutsche Kriminalromanautorin, Pädagogin und Gastronomin.[1] Sie lebt in Bielefeld.

Leben und Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borrmann wuchs in Kleve am Niederrhein auf. Sie absolvierte Ausbildungen zur Erzieherin, Gestalttherapeutin sowie Tanz- und Theaterpädagogin. Als Pädagogin war sie unter anderem bei einem Wohlfahrtsverband als Berufsbetreuerin tätig, arbeitete in einer Drogenberatungsstelle sowie in den Bodelschwinghschen Anstalten mit anfallskranken Kindern und in einer Heimvolkshochschule. Nach einer Fortbildung zur Tanztheater-Pädagogin war sie für verschiedene Tanz- und Theaterprojekte als Regieassistentin und Choreographin tätig und übernahm dort auch die Serviceleitung.[2][3] Anschließend verbrachte sie 1994/95 18 Monate auf Korsika. Von 2003 bis August 2008 hat Mechtild Borrmann ein Restaurant in der Bielefelder Altstadt betrieben.[4]

Sie debütierte 2006 als selbständige Autorin mit dem Kriminalroman Wenn das Herz im Kopf schlägt. In den Jahren 2007 und 2009 folgten zwei weitere Kriminalromane sowie einige Erzählungen. Für den Krimi Wer das Schweigen bricht wurde sie im Jahr 2012 mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Im Jahr 2015 erhielt sie als erste deutschsprachige Autorin den Literaturpreis der Zeitschrift Elle für den Roman Der Geiger.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Deutscher Krimi Preis für Wer das Schweigen bricht.
  • 2015: Grand prix des lectrices de Elle für Le Violoniste (Der Geiger).
Nominierung

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriminalromane
Romane
Erzählungen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise, Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Deutschlandradio Kultur vom 20. Juli 2011: Ewige Freundschaft mit tödlichen Folgen
  2. Lexikon der deutschen Krimiautoren: Borrmann, Mechtild
  3. Mechtild Borrmann, Biografie (Memento vom 8. Februar 2014 im Internet Archive)
  4. Heidi Hagen-Pakdemir: Das Restaurant „Der Rabe“ ist wieder geschlossen. In: Neue Westfälische. 24. August 2017, archiviert vom Original am 15. Dezember 2018; abgerufen am 15. Dezember 2018.
  5. Die andere Hälfte der Hoffnung. Droemer Knaur, abgerufen am 20. Dezember 2018.
  6. Morgen ist der Tag nach gestern. Pendragon Verlag, 2007, abgerufen am 9. Mai 2017.
  7. Mitten in der Stadt. Pendragon Verlag, 2009, abgerufen am 9. Mai 2017.
  8. Frankfurter Rundschau Rezension vom 16. Februar 2011: „Arglosigkeit der späten Geburt“