Meiendorfer SV

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Meiendorfer SV
Logo des Meiendorfer SV
Basisdaten
Name Meiendorfer Sportverein
Sitz Hamburg-Meiendorf
Gründung 17. Juni 1949
Farben schwarz-gelb
Website msvhamburg.de
Erste Mannschaft
Spielstätte Meiendorfer Flens-Arena (bis 2015 Stadion Meiendorf)
Plätze 2500
Liga Oberliga Hamburg
2017/18 1. Platz (Landesliga Hansa)
Heim
Auswärts

Der Meiendorfer SV ist ein Sportverein aus dem Hamburger Quartier Meiendorf (Stadtteil Rahlstedt). Neben Fußball bietet der Verein auch Badminton, Ballett, Basketball, Fitness, Gesundheitssport, Handball, Hapkido, Judo, Karate, Turnen, Gymnastik, Leichtathletik, Qigong, Hip-Hop, Tanzsport, Tischtennis, Volleyball und Yoga an. Die Fußballer tragen ihre Spiele in der Meiendorfer Flens-Arena (früher Stadion Meiendorf) aus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1949 als Fußballverein gegründet. Interessant war dabei die Wahl der Spieltracht. Diese war komplett schwarz mit einem gelben Wappen. Auf Grund der Verwechslungsgefahr mit dem Schiedsrichtern, die zur damaligen Zeit nur in schwarz auftraten, wurde diese Farbgebung vom Verband verboten. Zu den Farben soll es gekommen sein, weil die Meiendorfer als „swatte Meiendörper“ von den anderen Hamburgern bezeichnet wurden. Ob dieses an den Wahlergebnissen im traditionellen roten Hamburg lag, ist nicht überliefert. Man einigte sich dann auf eine gelbe Tracht mit schwarzen Wappen. In den 60er Jahren war der spätere Deutsche Meistertrainer (1. FC Köln) Georg Knöpfle beim Meiendorfer SV. Anfang der 70er kehrte er nochmals in den Trainerjob beim MSV zurück.

Die ersten Jahrzehnte spielte der Meiendorfer SV in unteren Spielklassen. Erst 1983 gelang erstmals der Aufstieg in die Verbandsliga, die höchste Hamburger Spielklasse. 1995 wurde sogar der Aufstieg in die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein erreicht, die Klasse konnte jedoch nicht gehalten werden und 1999 ging es sogar in die Landesliga zurück. Nach dem Wiederaufstieg in die Verbandsliga 2001 schafften die Meiendorfer den direkten Durchmarsch in die Oberliga.

Dort wurde man als Aufsteiger gleich Sechster. Ein Jahr später sprang sogar Platz vier heraus. Man qualifizierte sich damit für die neue eingleisige Oberliga. Aber in der Saison 2005/06 konnte lediglich der 17. Rang erreicht werden, so dass der Abstieg in die Hamburg-Liga folgte. In den folgenden drei Spielzeiten wurde man jeweils Vizemeister hinter dem Serienmeister SC Victoria Hamburg. Von 2009 bis 2015 hielt man sich im grauen Mittelmaß der Fußball-Oberliga Hamburg, ehe in der Saison 2015/2016 der Abstieg als Tabellensechzehnter in die Fußball-Landesliga Hamburg folgte.

Es erfolgte ein kompletter Umbruch und mit einer runderneuten Mannschaften belegte man in der ersten Saison nach dem Abstieg einen fünften Rang. 2018 gelang der Wiederaufstieg in die Oberliga.

Höhepunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: Aufstiegsspiel zur damaligen 3. Liga gegen den jetzigen Regionalligisten VfB Lübeck vor 3.000 Zuschauern. Ebenfalls gewann der Verein den Hamburger Toto-Pokal und war damit für die 1. Runde des DFB-Pokals qualifiziert, unterlag hier allerdings gegen OT Bremen mit 0:1.
  • 2004: Spiel vor ausverkauftem Haus gegen den FC St. Pauli im Rahmen des Oddset-Pokals. Im selben Jahr wurde der Verein Hamburger Hallenmeister und qualifizierte sich damit für den „Salzbrenner-Cup“, ein international besetztes Hallenturnier.
  • Saison 2006/07 Hamburg-Liga Vizemeister
  • Saison 2007/08 Oberliga Hamburg Vizemeister
  • Saison 2008/09 Oberliga Hamburg Vizemeister
  • Hamburger Hallenmeister 2010 und Teilnahme am Schweinske Cup.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]