Bezirk Wandsbek

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Wappen von Wandsbek
Wappen von Hamburg
Wandsbek
Bezirk von Hamburg
Bezirk Harburg Bezirk Altona Bezirk Eimsbüttel Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Wandsbek Bezirk Bergedorf Bezirk Hamburg-Mitte Niedersachsen Schleswig-Holstein Neuwerk (zu Bezirk Hamburg-Mitte)Lage des Bezirks in Hamburg
Über dieses Bild
Koordinaten 53° 34′ 55″ N, 10° 5′ 3″ WKoordinaten: 53° 34′ 55″ N, 10° 5′ 3″ W
Höhe 20 m ü. NHN
Fläche 147,6 km²
Einwohner 424.146 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte 2874 Einwohner/km²
Postleitzahlen 22041, 22043, 22045, 22047, 22049, 22089, 22143, 22145, 22147, 22149, 22159, 22175, 22177, 22179, 22309, 22339, 22359, 22391, 22393, 22395, 22397, 22399, 22415, 22417
Vorwahl 040
Adresse der
Verwaltung
Bezirksamt Wandsbek
Schloßstraße 60
22041 Hamburg
Website www.hamburg.de/bezirk-wandsbek
Politik
Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff (SPD)
Sitzverteilung (Bezirksversammlung)
SPD CDU Grüne Linke AfD FDP LIBERALE
23 17 8 4 3 1 1
Verkehrsanbindung
Autobahn A24
Regionalbahn RB 81
S-Bahn und U-Bahn S1Hamburg S1.svg S11Hamburg S11.svg
U1Hamburg U1.svg U3Hamburg U3.svg
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (Memento vom 31. Januar 2012 im Internet Archive)
Hamburg Schleswig-Holstein Bezirk Hamburg-Mitte Bezirk Hamburg-Nord Bezirk Eimsbüttel Eilbek Marienthal Wandsbek Jenfeld Tonndorf Steilshoop Bramfeld Farmsen-Berne Rahlstedt Wellingbüttel Sasel Volksdorf Bergstedt Wohldorf-Ohlstedt Duvenstedt Lemsahl-Mellingstedt Poppenbüttel HummelsbüttelGliederung des Bezirks Wandsbek
Über dieses Bild
Zeitpunkt der Zugehörigkeit zu Hamburg: Die Walddörfer Wohldorf-Ohlstedt und Volksdorf gehörten schon recht früh, nämlich 1437, zu Hamburg. Das Walddorf Farmsen folgte 1589. Eilbek stieß 1830 hinzu und Berne 1874. Die restlichen 13 Dörfer bzw. Orte, also der weitaus größere Teil des Bezirks, wurden im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes dem Staatsgebiet zugeordnet.
Das Stormarnhaus, Sitz des Bezirksamtes Wandsbek

Wandsbek ist einer von sieben Bezirken in Hamburg.[1] Der mit knapp 420.000 Einwohnern bevölkerungsreichste Bezirk liegt im Nordosten von Hamburg und gliedert sich in 18 Stadtteile.

Der Bezirk Wandsbek wurde durch das Gesetz über die Bezirksverwaltung in der Freien und Hansestadt Hamburg vom 21. September 1949 gebildet, das am 11. Mai 1951 in Kraft trat. Er umfasst das Gebiet der bis 1937 eigenständigen Stadt Wandsbek, weitere ehemals stormarnsche Gemeinden, die ebenfalls durch das Groß-Hamburg-Gesetz an Hamburg gefallen waren, sowie Eilbek und die Walddörfer, die schon seit dem Mittelalter zu Hamburg gehörten.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wahlbeteiligung: 41,3 %
 %
40
30
20
10
0
37,9
29,3
13,2
7,2
5,5
3,9
1,9
0,7
0,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-8,6
+2,3
+2,2
+2,0
+5,5
-3,3
± 0,0
-0,5
+0,4
Expression-Fehler: Unerwartete schließende eckige Klammer
Sitzverteilung in der Bezirksversammlung
4
8
23
1
1
17
3
23 17 
Von 57 Sitzen entfallen auf:

Bezirksamt Wandsbek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bezirksamt Wandsbek ist seit 1949 Sitz der bezirklichen Verwaltung und der Bezirksversammlung des Bezirkes Wandsbek. Seinen Sitz hat das Bezirksamt in dem 1929 von dem bekannten Architekten Fritz Höger erbauten Stormarnhaus. Neben der Bezirksversammlung gliedert sich das Bezirksamt in folgende Dezernate:

  • D1 Dezernat Steuerung und Service
  • D2 Dezernat Bürgerservice
  • D3 Dezernat Soziales, Jugend und Gesundheit
  • D4 Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Bezirksamtsleiter:

Stadtteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtteil Fläche
in km²
Einwohner
(2008)[2]
Karte
Bergstedt 7,1 9.568 Lage von Hamburg-Bergstedt
Bramfeld 10,1 50.397 Lage von Hamburg-Bramfeld
Duvenstedt 6,8 6.238 Lage von Hamburg-Duvenstedt
Eilbek 1,7 20.374 Lage von Hamburg-Eilbek
Farmsen-Berne 8,3 33.501 Lage von Hamburg-Farmsen-Berne
Hummelsbüttel 9,2 17.043 Lage von Hamburg-Hummelsbüttel
Jenfeld 5,0 25.264 Lage von Hamburg-Jenfeld
Lemsahl-Mellingstedt 7,9 6.530 Lage von Hamburg-Lemsahl-Mellingstedt
Marienthal 3,3 11.771 Lage von Hamburg-Marienthal
Poppenbüttel 8,1 22.104 Lage von Hamburg-Poppenbüttel
Rahlstedt 26,6 86.894 Lage von Hamburg-Rahlstedt
Sasel 8,4 22.574 Lage von Hamburg-Sasel
Steilshoop 2,5 19.418 Lage von Hamburg-Steilshoop
Tonndorf 3,9 12.824 Lage von Hamburg-Tonndorf
Volksdorf 11,6 19.893 Lage von Hamburg-Volksdorf
Wandsbek 6,0 32.544 Lage von Hamburg-Wandsbek
Wellingsbüttel 4,1 9.847 Lage von Hamburg-Wellingsbüttel
Wohldorf-Ohlstedt 17,3 4.419 Lage von Hamburg-Wohldorf-Ohlstedt

Seit 2011 gliedert sich der Bezirk in fünf Regionalbereiche, die zum Teil die Aufgaben der früheren Ortsämter übernommen haben:[3]

  • Kerngebiet (bestehend aus Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Tonndorf und Wandsbek, 104.000 Einwohner)
  • Alstertal (Hummelsbüttel, Poppenbüttel, Sasel und Wellingsbüttel, 73.000 Einwohner)
  • Bramfeld (mit Farmsen-Berne und Steilshoop, 105.000 Einwohner)
  • Rahlstedt (86.000 Einwohner) und
  • Walddörfer (Bergstedt, Duvenstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Volksdorf und Wohldorf-Ohlstedt, 46.000 Einwohner)

Wahlkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Wahl zur Bürgerschaft und der Bezirksversammlung Wandsbek wurde der Bezirk Wandsbek in vier Wahlkreise eingeteilt:

Wahlkreis Einwohner Wahlkreis-
nummer
Karte
Wahlkreis Wandsbek 102.279 11 Lage des Wahlkreises Wandsbek
Wahlkreis Bramfeld-Farmsen-Berne 102.979 12 Lage des Wahlkreises Bramfeld-Farmsen-Berne
Wahlkreis Alstertal-Walddörfer 118.100 13 Lage des Wahlkreises Alstertal-Walddörfer
Wahlkreis Rahlstedt 86.413 14 Lage des Wahlkreises Rahlstedt

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Council of Waltham Forest mit Schild über Schwestergemeinden

Der Bezirk Wandsbek ist mit dem Bezirk Waltham Forest in London verschwistert.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste der Kulturdenkmäler im Hamburger Bezirk Wandsbek

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Pommerening: Wandsbek – Ein historischer Rundgang. Mühlenbek-Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-9807460-6-9.
  • Georg-Wilhelm Röpke: Wandsbek – das Buch. Buchverlag Otto Heinevetter, Hamburg 1994, ISBN 3-929171-51-1.
  • Michael Pommerening, Joachim W. Frank: Das Wandsbeker Schloss - Rantzau, Brahe und die Familie Schimmelmann. Mühlenbek-Verlag, Hamburg 2004, ISBN 3-9807460-3-8.
  • Helmuth Fricke, Michael Pommerening, Richard Hölck: Die Kirchen am Wandsbeker Markt. Hamburg 2002, ISBN 3-9807460-2-X.
  • Michael Pommerening, Sebastian Weber: Mit Claudius durch Wandsbek – Eine Zeitreise mit Volker Lechtenbrink. Hamburg 2008, ISBN 978-3-9807460-5-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bezirk Wandsbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) vom 6. Juli 2006. Freie und Hansestadt Hamburg. Abgerufen am 12. Oktober 2014.
  2. Hamburger Stadtteil-Profile 2008 – Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein (Memento vom 31. Januar 2012 im Internet Archive) (PDF)
  3. Der Bezirk Wandsbek. Informationen 2011/12. Bezirksamt Wandsbek, abgerufen am 11. April 2016.