Michael Minkenberg

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Michael W. Minkenberg (* 27. März 1959 in Bebra) ist ein deutscher Politikwissenschaftler und Inhaber des Lehrstuhls für vergleichende Politikwissenschaft an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Mittleren und Neuen Geschichte sowie Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Heidelberg, Freiburg/Br., Bonn, Köln und der Georgetown University in Washington DC (USA) promovierte Minkenberg 1989 an der Universität Heidelberg zum Thema „Neokonservatismus und Neue Rechte in den USA“.

Von 1989 bis 1997 war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen, von 1991 bis 1995 DAAD-Gastdozent am Department of Government der Cornell University in Ithaca, NY. 1997 habilitierte er an der Universität Göttingen zum Thema Rechtsradikalismus („Die neue radikale Rechte im Vergleich. USA, Frankreich, Deutschland“).

Im akademischen Jahr 1997/98 nahm er eine Lehrstuhlvertretung am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg wahr, seit dem Wintersemester 1998/99 lehrt er an der Europa-Universität Viadrina. 2003 war er Gastprofessor an der Columbia University und der New York University in New York. Darüber hinaus hatte Michael Minkenberg in den Jahren 2007 bis 2010 den Max Weber Chair for German and European Studies an der New York University inne.

Von 1999 bis 2002 und von 2004 bis 2007 war Minkenberg Vizepräsident für Internationale Angelegenheiten an der Europa-Universität Viadrina. Von Oktober 2000 bis zum Jahre 2007 war er zudem Sprecher der DVPW-Sektion „Vergleichende Politikwissenschaft“. Er ist Mitglied in der Standing Group „Extremism and Democracy“ im European Consortium for Political Research (ECPR) und der American Political Science Association (APSA).

Zu seinen Herausgebertätigkeiten gehört die Mitgliedschaft im Editorial Board der Zeitschrift „Comparative European Studies“.

Werke (Auszug)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]