Midori (Browser)

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Midori

Midori.svg
Basisdaten

Maintainer Christian Dywan (2007–2015[1]), Astian Foundation (2019–)
Erscheinungsjahr 2007 (WebKit), 2019 (Chromium)
Aktuelle Version 0.5.10[2]
(20. April 2015)
Betriebssystem Unixähnliche (BSD, Linux usw.), Windows, MacOS und Android
Programmiersprache C++
Kategorie Webbrowser
Lizenz GPLv3[3]
astian.org/en/midori-browser/

Midori (, japanisch für ‚grün‘) ist ein freier und plattformübergreifender Webbrowser, der zunächst auf GTK und WebKit basierte. Mit Übernahme des Projekts 2019 in die Astian Foundation[4] wurde Chromium als Basis gewählt. Stand 2022 gibt es Versionen für Android, Windows, MacOS und Linux (.deb und AppImage).[5]

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Xfce[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Version wurde 2007 veröffentlicht.

Bis 2015 wurde Midori (WebKit) von Christian Dywan[6] und Elementary OS Entwicklern gepflegt[1] und war Teil der Xfce-Umgebung, da er als schnell und ressourcenschonend galt.[7] Die Rendering-Engine basierte auf WebKitGTK und die Benutzeroberfläche auf GTK2+3.[8]

Der Browser enthielt einen Adblocker und die Möglichkeit mit Nutzerskripten und -styles die Webseiten nach eigenen Bedürfnissen zu verändern, ähnlich wie mit Greasemonkey.[9]

Vala[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Programm wurde zwischenzeitlich in Vala umgeschrieben.[1]

Astian Foundation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2019 ist Midori Teil der Astian Foundation und hat die im Hintergrund verwendete Technologie auf Electron und React umgestellt.[10]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Debian Bug report logs: RM: midori -- RoQA/RoM; FTBFS, unmaintained and unsupportable. Juni 2017;.
  2. Midori - A lightweight, fast, and free web browser.
  3. https://gitlab.com/midori-web/midori-desktop/-/blob/master/LICENSE
  4. astian.org
  5. https://gitlab.com/midori-web
  6. https://github.com/midori-browser/core
  7. goodies.xfce.org
  8. Erik Bärwaldt: Mit Tempo im Web dank Webbrowser Midori. In: LinuxUser 10/2010. Abgerufen am 10. Dezember 2022 (deutsch).
  9. github.com/midori-browser Readme
  10. Midori kehrt zurück, jetzt basierend auf Chromium und von der Hand von Astian. In: linuxadictos.com. 12. Februar 2022, abgerufen am 10. Dezember 2022.