Nadja Käther

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Nadja Käther Leichtathletik

Nadja Kaether.jpg
Nadja Käther beim DLV-WM-Testwettkampf 2011 in Mannheim

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 29. September 1988 (32 Jahre)
Geburtsort HamburgDeutschland
Größe 178 cm
Gewicht 63 kg
Beruf Referendarin
Karriere
Disziplin Weitsprung
Bestleistung Halle: 6,68 m; Freiluft: 6,70 m
Verein Hamburger SV, 1. Verein: Ahrensburger TSV
Trainer Uwe Florczak, erster Trainer: Heiner Bock
Status zurückgetreten
Medaillenspiegel
Deutsche Meisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Deutsche Hallenmeisterschaften 0 × Gold 2 × Silber 1 × Bronze
Deutsche U23-Meisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Logo des DLV Deutsche Meisterschaften
Gold Braunschweig 2010 6,50 m
Bronze Nürnberg 2015 6,56 m
Logo des DLV Deutsche Hallenmeisterschaften
Bronze Leipzig 2011 6,42 m
Silber Leipzig 2014 6,48 m
Silber Dortmund 2018 6,49 m
Deutsche U23-Meisterschaften
Bronze Recklinghause 2008 6,26 m
Bronze Göttingen 2009 6,37 m
Gold Regensburg 2010 6,44 m
letzte Änderung: 6. November 2019

Nadja Käther (* 29. September 1988 in Hamburg) ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin, die sich auf den Weitsprung spezialisiert hatte.

Berufsweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nadja Käther studierte an der Universität Hamburg Sport und Französisch auf Lehramt.[1][2] Nach dem Lehramtsstudium hatte sie die Wahl zwischen Referendariat und Tartanbahn. Käther entschied sich für den Sport und schloss sich 2015 für zwei Jahre der Sportfördergruppe der Bundeswehr an.[3][2] Danach begann sie im Februar 2018 ein Referendariat an Hamburgs Eliteschule des Sports im Stadtteil Dulsberg.[2]

Sportliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem Käther zum Turnen zu groß geworden war und das Tanzen wegen eines fehlenden Tanzpartners aufgeben musste, begann sie mit der Leichtathletik.[4]

2007 trug Käther bei den Junioreneuropameisterschaften (U20) in Hengelo erstmals das Nationaltrikot und wurde mit 6,24 m Vierte.

2008 und 2009 kam sie bei den Deutschen U23-Meisterschaften jeweils auf den 3. Platz.

2010 konnte Käther die Deutschen U23-Meisterschaften gewinnen. Im Erwachsenenbereich wurde sie Deutsche Vize-Meisterin. International kam sie bei den Europameisterschaften 2010 in Helsinki mit 6,61 m auf den 14. Platz. Es fehlten ihr zwei Zentimeter und sie wäre statt Carolina Klüft ins Finale eingezogen.

2011 wurde Käther bei den Deutschen Hallenmeisterschaften Dritte und erreichte bei den Halleneuropameisterschaften in Paris mit 6,36 m den 17. Platz.

2012 kam sie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften auf den siebten und bei den Deutschen Meisterschaften auf den 6. Platz. International belegte sie mit 6,40 m bei den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul den 13. Platz.

2013 machten langwierige Beugerprobleme zunächst die Hallensaison zunichte, dann war Käther in der Freiluftsaison vom Trainingsrückstand beeinträchtigt.[5]

2014 wurde sie Deutsche Hallen-Vizemeisterin und kam bei den Deutschen Meisterschaften auf den 4. Platz.

2015 ließ Käther die Hallensaison aus[6] und konnte anschließend bei den Deutschen Meisterschaften den 3. Platz erreichten.

2016 startete Käther nicht in der Hallensaison, um sich auf die Freiluftsaison vorzubereiten[7] in der sie bei den Deutschen Meisterschaften den 4. Platz belegte. International holte sie sich bei den Europameisterschaften in Amsterdam mit 6,48 m den 9. Platz.

2017 belegte Käther bei den Deutschen Hallenmeisterschaften den 4. Platz. Von März an hatte sie Probleme mit ihrem linken Fuß, die den ganzen Sommer über große Sprünge unmöglich machten.[2]

2018 wurde sie Deutsche Hallen-Vizemeisterin. Ende Mai verbesserte sie ihre persönliche Bestweite im Freien auf 6,70 m.

Anfang November 2019 gab Käther bekannt, dass sie ihre sportliche Karriere beendet hat.[8]

Vereinszugehörigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Käther startete für den Ahrensburger TSV, bis sie 2010 zum Hamburger SV wechselte.

Persönliche Bestweiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 6. November 2019)

  • Weitsprung: 6,70 Meter (+ 0,4 m/s), 26. Mai 2018 in Weinheim
    • Halle: 6,68 Meter, 26. Januar 2014 in Hamburg

Erfolge (Weitsprung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

national
international

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Görtzen: Auf dem Sprung ins Glück, Welt Online 7. März 2012
  2. a b c d Dietmar Wenk: Nadja Käther ist zum nächsten Sprung bereit, Leichtathletik, auf: abendblatt.de, vom 29. Januar 2018, abgerufen 24. Februar 2018
  3. Nadja Käther im Porträt, auf: sportschau.de, Stand: 8. Juli 2016, abgerufen 2018
  4. Nadja Käther - Hamburg, auf: athletesforall.de, abgerufen 24. Februar 2018
  5. Silke Bernhart: leichtathletik.de-Check – Weitsprung Frauen, auf: leichtathletik.de, vom 16. November 2013, abgerufen 24. Februar 2018
  6. Silke Morrissey: Flash-News des Tages – Abbruch Hallensaison II: Nadja Käther, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 18. Februar 2015, abgerufen 24. Februar 2018, Linkkorrektur 6. November 2019
  7. Markus Tischler (dpa): Nadja Käther setzt auf den Sommer, Leute, auf: leichtathletik.de, vom 4. Februar 2016, abgerufen 24. Februar 2018
  8. Svenja Sapper: Flash-News des Tages – Nadja Käther beendet ihre Karriere, Notizen, auf: leichtathletik.de, vom 5. November 2019, abgerufen 6. November 2019

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Nadja Käther – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien