Nejmeddin Daghfous

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Nej Daghfous
FC Red Bull Salzburg gegen Kickers Würzburg (testspiel) 21.jpg
2016 bei den Würzburger Kickers
Personalia
Name Nejmeddin Daghfous
Geburtstag 1. Oktober 1986
Geburtsort KasselDeutschland
Größe 180 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1. FC Oberzwehren
TSV Wolfsanger
2001–2006 KSV Baunatal
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2005–2006 KSV Baunatal 14 0(5)
2006–2009 1. FSV Mainz 05 II 67 (28)
2006–2009 1. FSV Mainz 05 16 0(0)
2009–2011 SC Paderborn 07 33 0(1)
2011–2012 Preußen Münster 15 0(0)
2012–2014 1. FSV Mainz 05 II 44 (15)
2012–2014 1. FSV Mainz 05 1 0(0)
2014–2015 VfR Aalen 29 0(2)
2015–2017 Würzburger Kickers 59 0(5)
2017–2019 SV Sandhausen 37 0(2)
2019–2020 Kickers Offenbach 21 0(6)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2006 Deutschland U20 1 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 27. Februar 2020

2 Stand: 31. August 2012

Nejmeddin „Nej“[1][2][3] Daghfous (* 1. Oktober 1986 in Kassel) ist ein deutscher Fußballspieler. Er besitzt neben der deutschen auch die tunesische Staatsangehörigkeit.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daghfous hatte mit dem Fußballspielen beim 1. FC Oberzwehren begonnen, bevor er zum TSV Wolfsanger in Kassel-Wolfsanger ging. 2001 wechselte er in die Jugend des KSV Baunatal. Dort bestritt er in der Saison 2005/06 auch seine ersten Spiele im Herrenspielbetrieb. 2006 wechselte er zum 1. FSV Mainz 05. Als Torjäger der Mainzer Reservemannschaft empfahl er sich für den Profikader und debütierte in der 2. Bundesliga am 21. Oktober 2007 (10. Spieltag) im Spiel gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Nach der Saison 2008/09 wechselte Daghfous zum Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn 07, bei dem er einen Vertrag für zwei Jahre unterzeichnete. Der im Anschluss an das Engagement in Paderborn vereinslose Daghfous wurde im November 2011 vom Drittligisten Preußen Münster verpflichtet.[4] Bei den Münsteranern machte er in der Saison 2011/12 insgesamt 15 Spiele, kam jedoch in den folgenden sechs Monaten nicht über die Rolle des Einwechselspielers hinaus.

Zur Saison 2012/13 wechselte Daghfous zurück zur zweiten Mannschaft des 1. FSV Mainz 05,[5] für die er fortan in der Regionalliga Südwest spielte. Im Mainzer Bundesligakader kam er einmalig zum Einsatz. Ende Januar 2014 ging Daghfous zum Zweitligisten VfR Aalen, bei dem er einen Eineinhalbjahresvertrag unterzeichnete. Im Juli 2015 wurde er vom Drittligisten Würzburger Kickers verpflichtet.[6] Mit den Kickers stieg er 2016 in die 2. Bundesliga auf.

Nach dem Abstieg der Kickers wechselte Daghfous 2017 auf Basis eines Zweijahresvertrages zum Zweitligisten SV Sandhausen.[7] Im August 2018 zog er sich im Training einen Kreuzbandriss zu und fiel damit bis April 2019 aus.[8]

Seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag verlängerte der Stürmer nicht mehr, stattdessen unterschrieb er im Sommer 2019 einen Zweijahresvertrag bei den Kickers Offenbach.[9] Daghfous wurde am 26. Februar 2020 fristlos entlassen, nachdem es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und seinem Teamkollegen Luigi Campagna im Training gekommen war.[10]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. Dezember 2006 absolvierte Daghfous bei der Partie Italien gegen Deutschland sein einziges Spiel für die deutsche U-20-Nationalmannschaft. Ende September 2016 wurde er für ein WM-Qualifikationsspiel gegen Guinea von Trainer Henryk Kasperczak erstmals in die tunesische Nationalmannschaft berufen,[11] stand bei dem 2:0-Heimsieg aber letztlich nicht im Kader. Im Dezember 2016 wurde er in ein 41 Spieler umfassendes vorläufiges Aufgebot für die Afrikameisterschaft 2017 nominiert,[12] verpasste aber den Sprung in den 23 Spieler umfassenden Turnierkader.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstieg in die 2. Bundesliga 2016 mit den Würzburger Kickers

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Nejmeddin Daghfous – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. VRM GmbH & Co KG: FSV Mainz 05: Fabian Frei darf für Schweiz ran, Yunus Malli muss bei Türkei zuschauen - Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 21. September 2019.
  2. Nej Daghfous: "Das ist nicht fair" im Archiv der Rhein-Zeitung vom 21. August 2008, abgerufen am 21. September 2019
  3. Julian Koch: SV Sandhausen: Marcel Seegert kommt aus Mannheim. In: liga2-online.de. Abgerufen am 21. September 2019 (deutsch).
  4. Münstersche Zeitung: Preußen verpflichten Stürmer Nejmeddin Daghfous (Memento des Originals vom 16. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.muensterlandzeitung.de
  5. Zwei Neue für die U 23 der Nullfünfer mainz05.de, abgerufen am 31. August 2012
  6. Meldung auf der Website der Würzburger Kickers, abgerufen am 29. Juli 2015
  7. SV Sandhausen verpflichtet Daghfous. 29. Mai 2017 (svs1916.de [abgerufen am 29. Mai 2017]).
  8. Guédé und Daghfous verletzt svs1916.de vom 8. August 2018, abgerufen am 9. Februar 2019
  9. Nejmeddin Daghfous wechselt zu den Kickers, ofc.de, abgerufen am 27. Juni 2019
  10. Bester OFC-Torschütze nach „gravierendem Vorfall“ entlassen. 27. Februar 2020, abgerufen am 27. Februar 2020.
  11. infosfoot.net: Equipe de Tunisie: première de Ben Khemis et Daghfous (29. Sep. 2016), abgerufen am 15. Januar 2017
  12. afriquefoot.rfi.fr: CAN 2017: une pré-liste de 41 joueurs pour la Tunisie (20. Dez. 2016), abgerufen am 15. Januar 2017