Nenngröße 0

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Ausschnitt der Spur 0 Modelleisenbahnanlage des TEA in der Schweiz, 2016
Ausschnitt einer Feldbahnanlage in der Spur 0-14, im Maßstab 1:43,5 mit einem Automodell im Maßstab 1:43, 2015

Die Nenngröße 0 (gesprochen: Nenngröße Null) ist eine in den Normen Europäischer Modellbahnen (NEM), den Normen des British Railway Modelling Standards Bureau (BRMSB) und den Normen der National Model Railroad Association (NMRA) festgelegte Baugröße für Modelleisenbahnen. Die Normalspur mit einer Vorbild-Spurweite von 1435 mm weist dabei eine Modell-Spurweite von 32 mm auf und wird umgangssprachlich als Spur 0 bezeichnet. Der Maßstab unterscheidet sich geschichtlich bedingt in den verschiedenen Regionen: In Kontinentaleuropa beträgt er meist 1:45, in Großbritannien und Frankreich meist 1:43,5 und in Nordamerika 1:48.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nenngröße 0[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff Nenngröße 0, fasst die verschiedenen Spurweiten der Nenngröße zusammen und setzte sich als solcher erst ab den 1960er Jahren durch.

Weltweit bieten zahlreiche Hersteller Rollmaterial, Gleismaterial und Zubehör für die Nenngröße 0 an.

Spur 0[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spur 0 Modell des Schienenzeppelins (Märklin, 1932) im Zürcher Spielzeugmuseum

Die Spur 0 für Modelleisenbahnen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eingeführt. Sie löste die Spur I als meistverwendete Größe ab, weil der Platzbedarf geringer und die Modelle, auch dank der aufkommenden industriellen Großserienfertigung, billiger wurden. Die Spur 0 wurde so zur zweiten dominierenden Spurweite der Modellbahngeschichte. In den 1950er und 1960er Jahren wurde sie von der Spur H0 und Spur 00 aus dieser Rolle verdrängt und erreichte einen vorläufigen Tiefpunkt.

Modelle und Zubehör der Spur 0 wurden in Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg hauptsächlich von Märklin, Bing, Kraus Fandor und Karl Bub hergestellt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bot ab 1946 auch Konrad Dressler einfache Modelle an. 1949 kam Fleischmann hinzu, der als wesentliche Neuerung auf den Mittelleiter des Zweischienen-Mittelleiter-Gleissystem der meisten damaligen Mitbewerber verzichtete und auf das Zweischienen-Zweileiter-Gleissystem setzten. Im Gegensatz zu Märklin hatte Fleischmann auch einen wesentlich kleineren Anteil an Lokomotiven mit Uhrwerkantrieb im Angebot. Modelle und Zubehör der Spur 0 fertigten in der DDR die Metallwarenfabrik Stadtilm und Zeuke & Wegwerth. In der Schweiz waren Buco und HAG bekannte Hersteller in der Spur 0. In Österreich bot von 1948 bis 1955 die Firma Austria Email mit der Marke Ditmar eine Palette an Spur 0 Bahnen an.

Fertigmodell der POLA Maxi Spur 0 E 69 02

Die Formen von Pola waren bei verschiedenen Herstellern sowohl für Bausätze wie auch Fertigmodelle im Einsatz und werden teils heute noch verwendet. Da die Detaillierung den damals von 1969 bis Anfang der 1990er Jahre in großen Stückzahlen produzierten Modellen von Lima und Jouef für die Spur H0 entsprach, waren die Preise im Vergleich zu Produkten von Kleinserienherstellern entsprechend günstig. Zusammen mit den ebenfalls günstigen Spur 0 Fahrzeugmodellen und Gleisen von Lima und Rivarossi verbesserte sich die Marktstellung der Spur 0 vielerorts in Europa.

Ab 2007 begann Lenz Elektronik, Spur 0 Fahrzeugmodelle und Gleise nach deutschen Vorbildern in Großserientechnik herzustellen. Das hat eine Renaissance der Spur 0 in Deutschland und der Schweiz ausgelöst, obschon die Stellung in der Schweiz schon vorangehend verhältnismäßig stark war. Die Spur 0 hat sich inzwischen in Deutschland, wo die Stellung im Vergleich zu anderen Nationen wegen der Verbreitung der Spur 1 (Märklin) jahrzehntelang schwach war, wieder auf ein mit der Spur 1 vergleichbaren Niveau gehoben.

In den letzten Jahren sind diesbezüglich weitere Hersteller dazugekommen: Brawa, Busch, MBW, MTH, Viessmann und andere. Popularität und Marktanteil sind weiter gewachsen haben, aber zwischenzeitlich den Höhepunkt überschritten. Einige dieser bekannten Hersteller stellten jedoch zwischenzeitlich die Produktion von Produkten für die Nenngröße 0 wieder ein. Beispielsweise Brawa. Produkte für die Spur 0 finden sich immer mehr Modelleisenbahnläden und im Onlinehandel. Auch die Fachpresse bringt vermehrt Artikel über Spur 0.

Das Zweischienen-Mittelleiter-Gleissystem hat in Nordamerika insgesamt nach wie vor einen hohen Stellenwert. Vergleichbar mit dem Anteil des Zweischienen-Mittelleiter-Gleissystem von Märklin in der Spur H0. In Großbritannien und in Kontinentaleuropa ist dies nur noch bei den Anhänger historischer Modelleisenbahnen der Fall.

Spur 0-16,5, Spur 0e und Spur 0n30[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mutmaßlich älteste bekannte Spur 0e Fahrzeuge im MCB kurz nach 1940. Zahnradbahnzug der GN

Weltweit wurden und werden in der Modelleisenbahn-Szene Schmalspurbahnen der Nenngröße 0 mehrheitlich auf Gleisen mit einer Modellspurweite von 16,5 mm betreiben. Diese Gleisen mit einer Modellspurweite von 16,5 mm haben ihren Ursprung in den Gleisen der Spur 00 und Spur H0, die dieselbe Modellspurweite haben.

Aus Gründen einer regional bedingten unterschiedlichen Entwicklung haben Schmalspurbahnen der Nenngröße 0 auf einer Modellspurweite von 16,5 mm unterschiedliche Bezeichnungen.

Die Modelleisenbahner, die britische Vorbilder nachbilden, orientieren sich nach britischen Vorgaben und bezeichnen die Spur mit 0-16,5 oder im britischen Raum mit O-16.5 oder aber auch nur mit O16.5.

Die Modelleisenbahner, die kontinentaleuropäische Vorbilder nachbilden, orientieren sich nach kontinentaleuropäischen Vorgaben und bezeichnen die Spur mit 0e. Verschiedentlich aber zur bessern Unterscheidung, aus dem französischen Sprachraum kommend, auch mit 0-16,5 oder auch nur mit 016,5.

Die Modelleisenbahner, die amerikanische Vorbilder nachbilden, orientieren sich nach amerikanischen Vorgaben und bezeichnen die Spur mit 0n30, oder im amerikanischen Raum mit On30.

Spur 0-16,5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Britische Spur 0-16,5 Modelllokomotive, basierend auf einem Bausatz von Bagnall

In Großbritannien entstanden die ersten Spur 0-16,5 Fahrzeuge und Modelleisenbahn-Anlagen in den 1950er Jahren auf der Grundlage von Bauteilen von Spur-00-Fahrzeugmodellen und -gleisen.

Britische Modelleisenbahner haben auch den Vorteil ohne großen Aufwand auf flexiblen Gleise und Weichen der Englischen Firma Peco zurückgreifen zu können, die weltweit in der Modelleisenbahn-Szene die Schmalspurbahnen der Nenngröße 0 auf Gleisen mit einer Modellspurweite von 16,5 mm betreiben, bekannt geworden sind. Die ersten Teile des PECO 0-16.5 Sortiments von Gleis- und Rollmaterialbausätzen erschienen dabei Anfang 1978. Weitere Teile wurden in den nächsten 2-3 Jahren veröffentlicht und bildeten auch heute noch einen großen Teil des heutigen Sortiments.

Ergänzend zu Peco bietet heute eine Reihe von kleinen Unternehmen vorwiegend Bausätze für Lokomotiven und Wagen aus Materialien wie Messing, Weißmetall, Kunststoff oder gelasertem Holz an.

Spur 0e[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarze Spur 0e Märklin MINEX Dampflokomotive, umgebaut für den Zweischienen-Zweileiter-Digitalbetrieb, an einem FREMO Treff in Stromberg, 2012
Spur 0e, Spur 0-16,5 beziehungsweise Spur O-16,5, Engspur, Zusammenfassung der Vorbildspurweiten von 650 bis < 850 mm

Die mutmaßlich älteste Spur-0e-Schmalspurbahn im Modell ist die Zahnradbahn des Modelleisenbahnclubs Basel (MCB) in der Schweiz und lässt sich bis in das Jahr 1938[1] zurückverfolgen. Nur wenige Jahre nachdem Trix und Märklin unabhängig voneinander die damalige Spur 00, heute Spur H0, mit einer Modellspurweite von 16,5 mm auf den Markt gebracht hatten. 1957 entstand eine frühe Spur-0e-Bahnstrecke auf der Vereinsanlage des Eisenbahnmodellbauklubs St. Pölten in Österreich nach dem Vorbild der Mariazellerbahn[2] auf der Grundlage von Erfahrungen mit in den Jahren nach 1948 gebauten Fahrzeugmodellen. Die Zahnradbahn in Basel, die Schmalspurbahn in St. Pölten, wie auch die nachfolgende Billerbahn wurde anfänglich der Spur 00 zugeordnet. Dies, was Billerbahn betrifft, auch noch im Jahre 1956.[3] Der Begriff Nenngröße 0 wie auch der Begriff Spur 0e existierte damals noch nicht.

Verschiedene Hersteller produzierten in der Folge Produkte für die Spur 0e nach kontinentaleuropäischen Vorbildern über einen längeren Zeitraum. So beispielsweise Billerbahn ab 1948, Märklin mit den Minex-Produkten von 1970 bis 1972, Fleischmann mit den Magic Train-Produkten ab 1992. Während Billerbahn ein eigenes Feldbahngleissystem anbot, vertrieben Märklin und Fleischmann ihre Schmalspurbahnfahrzeuge mit ihrem Gleissystem der Spur H0, das mit 16,5 mm dieselbe Modellspurweite hat wie die Spur 0e. Bei allen drei erwähnten Herstellern waren als Hauptkunden Kinder angedacht. Eine weitere ab 1948 industriell hergestellte Schmalspurbahn auf Gleisen mit einer Modellspurweite von 16,5 mm, ein Teil der Produkte der französischen Firma Allard,[4] wird heute der Spur Sm[5] zugeordnet.

Zusammen mit den ab 1992 produzierten Fleischmann Magic Train-Fahrzeugen für die Spur 0e haben die Produkte von Peco für die Spur 0-16,5 und Bachmann für die Spur 0n30 nicht nur in Deutschland eine größere Verbreitung gefunden (beide auch mit der Modellspurweite von 16,5 mm, entsprechend der Spur H0 und Spur 00). Dies führte dazu, dass bis heute eine Mehrheit der Meterspur- und Schmalspurbahnfahrzeuge in der Nenngröße 0 die Modellspurweite 16,5 mm verwenden, obschon Fleischmann die Produktion der Magic Train-Fahrzeuge für die Spur 0e zwischenzeitlich wieder aufgegeben hat. In Deutschland hat FREMO mit den Anlässen Sommer Sonne Stromberg in der Stadt Stromberg Entscheidendes dazu beigetragen, dass die Spur 0e bei Modell- und Modulbauern, auch dank der Verwendung von Produkten der Spur H0 und Spur 00, eine bis heute andauernde Kontinuität hat.

Spur 0n30, ursprünglich Spur 0n2½[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bachmann Spectrum Schienenlastauto (Rail Truck). Ausschnitt aus einer privaten Modulanlage in der Spur 0n30, 2010

In den Vereinigten Staaten geht der Modellbau in der Spur 0n30, ursprünglich und lange Zeit als Spur 0n2½ bezeichnet, auf die 1950er Jahre zurück, wobei Räder und Fahrgestelle von Lokomotiven der Spur H0 verwendet wurden. In den 1960er und 1970er Jahren wurde die Spur 0n30 durch die Publikationen von Modelleisenbahner wie Gordon North[6] populär. Da es in den Vereinigten Staaten jedoch nur wenige Eisenbahnen mit einer Spurweite von 762 mm (30 Zoll, 2½ Fuß beziehungsweise 2 Fuß 6 Zoll) gibt, blieben die Spur 0n30 Modelleisenbahner im Vergleich zu den Modelleisenbahner in der Spur 0n2 (entsprechend einer Vorbildspurweite von 3 Fuß beziehungsweise 610 mm) und Spur 0n3 (entsprechend einer Vorbildspurweite von 3 Fuß beziehungsweise 914 mm) anfänglich in der Minderheit.

Ende 1998 brachte Bachmann Industries ein Modell einer bunten Schlepptender-Dampflokomotive in der Spur 0n30 für das Weihnachtsgeschäft auf den Markt. Da dieses Modell sehr preiswert war, wurde es schnell auch von den Modellbauern angenommen. Andere Hersteller folgten Bachmann in diesen Markt. Bachmann führte in der Folge auch eine Reihe anderer Fahrzeugmodelle ein. 0n30 galt in der Folge längere Zeit als das am schnellsten wachsende Segment des Modelleisenbahnmarktes in den Vereinigten Staaten.

Weitere Unternehmen lassen nicht nur für den US-amerikanischen Markt Fahrzeugmodelle herstellen. Mountain Model Imports (MMI) stellt Beispielsweise Schlepptender-Dampflokomotiven der Denver & Rio Grande Western Railroad, kurz D&RGW, aus Druckguss der K-Serie her die auch für die Spur 0n3 erhältlich sind.

Viele Modellbauer der Vereinigten Staaten lassen sich grob in eine von zwei Gruppen einteilen:

Die ersten sind Modellbauer, die kein bestimmtes Vorbild nachbauen. Diese Modellbauer sind in der Lage, Beispielsweise Dampflokomotiven der Spur H0 mit neuen größeren Führerständen und anderen Merkmalen in Dampflokomotiven ohne konkretes Vorbild zu verwandeln. Ein gängiges Sprichwort die dieser Gruppe von Modellbauern zugeordnet wird ist Freelance. Dies ist auch eine Reaktion auf die Modellbauer die glauben das Fahrzeugmodelle hochpräzise nachbilden werden müssen und darum verschiedentlich als Nietenzähler bezeichnet werden.

Die zweite Gruppe umfasst Modelleisenbahner die sich amerikanischen Schmalspurbahnen, aber auch Bergbau- und Waldbahngesellschaften widmen. Modelleisenbahner die sich an diesen Vorbildern orientieren, entscheiden sich oft für Spur 0n30 und damit zu einem vertretbaren Kompromiss zur Vorbildspurweite, statt für die, die Vorbildspurweite genauer wiedergebende Spur 0n2 und Spur 0n3, weil die Bauteile dazu kostengünstiger sind und weil es bereits kostengünstige fertige Modelle Beispielsweise von Bachmann Spectrum, Accucraft Trains und Broadway Limited gibt. Zudem können auch Einzelteile und Bausätze von bestimmte Fahrzeugmodelle übernommen werden, die für die Spur 0n3 hergestellt werden.

Spur 0m[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spur 0m (Spur 0-22,5) Modell der Ge 6/6 II 704 der RhB aus Bauteilen der ehemaligen FAMA-Alpenbahn und von Lang Modellbau, 2019
Spur 0m, Spur 0-22,5 beziehungsweise Spur O-22,5, Meterspur, Zusammenfassung der Vorbildspurweiten von 850 bis < 1250 mm.

Spur 0m (Spur 0-22,5)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spur 0m (Spur 0-22,5) fasst die Vorbild-Spurweiten von 850 bis 1250 mm und mit ihr die Meterspur im Modell zusammen. Dies sowohl für Modelleisenbahnen im Maßstab 1:43,5 als auch im Maßstab 1:45. Meterspur-Modellbahner nutzen in der Regel die Spur 0m mit einer Modellspurweite von 22,5 mm. Ausgangslage sind die Ende der 1950er Jahre entstandenen NEM-Normen bezüglich der Spur 0m. Im Frankofonen Raum, wo nach wie vor meist der Maßstab 1:43,5 verwendet wird, gibt es mehrere gängige dazugehörende Modellspurweiten mit 22,0 mm, 22,5 mm,[7][8] 22,8 mm (Stichwort Loco Diffusion) und 23,0 mm. Meist wird aber auch hier die Modell-Spurweite von 22,5 mm verwendet.

Gartenbahn (Modelleisenbahn) Modelle von UTZ und Roco Alpinline in der Spur 0m (Spur 0-22,5), 2022

Ab Mitte der 1980er und bis in die 2010er Jahren war die Spur 0m (Spur 0-22,5) im Alpenraum populär. Dies nachdem die Firma Gebrüder Matter[9] 1985 ein vollständiges Gartenbahn (Modelleisenbahn) taugliches Alpenbahnprogramm anfänglich unter dem Markenname FAMA Alpenbahn zu günstigen Preisen initiierte. 1988[10] verkaufte sie dieses Programm jedoch an die Firma UTZ. Nach weiteren Verkäufen der entsprechenden Produktsparte, verbunden mit der Auslagerung der Produktion, sank der Marktanteil kontinuierlich. Die Spur 0m mit einer Modellspurweite von 22,5 mm ist aber nach wie vor Beispielsweise auf den Anlagen der Schweizerischen Modelleisenbahn-Vereine weit verbreitet.[11]

Spur 0m (0-22,2)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Minderheit an Meterspur-Modellbahner, vorwiegend in Deutschland, sowie eine vorwiegend solvente Kundschaft in der Schweiz und Japan, nutzt die Spur 0m (0-22,2) und dies ausschließlich im Maßstab 1:45. Ausgangslage sind die um 1980 gültig gewesenen NMRA Normen bezüglich der Spur S, die damals noch mit einer Modellspurweite von 22,2 mm[12] festgelegt war. Die Spurweite von 22,2 mm basiert auf dem Narrativ, dass die Meterspur in der Nenngröße 0 zwingend im Maßstab 1:45 und in der Modell-Spurweite 22,2 mm weitergegeben werden muss, da 1000 dividiert durch 45 genau 22,2 mm ergibt. Alle anderen Ansichten, so im Besonderen die seit 1958 bestehende NEM-Norm Bezüglich der Spur 0m, werden von einzelnen Protagonisten als grundsätzlich falsch betrachtet. In entsprechenden Diskussionen stellen sie sich als uneinsichtig und verweigern sich einer konstruktiven Diskussion.[13][14][15] Ausgangslage sind aber die um 1980 gültig gewesenen NMRA Normen bezüglich der Schienen und dem Radprofil der Spur S, die damals noch mit einer Modellspurweite von 22,2 mm festgelegt war und für die Nachbildung von Meterspurmodellen vorwiegend der Rhätischen Bahn (RhB) der damals erschienenen Kleinserien-Hersteller unverändert übernommen wurden.

Marktstellung heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Europa sind heute Modelle der Nenngröße 0 vorwiegend bei Modelleisenbahnbauern und in Ausstellungen zu finden, etwa als Fahrzeugmodelle in Museen, als Dioramen, Modul- oder Vereinsanlagen.

In den USA und Kanada ist die Nenngröße 0 nach wie vor auch bei Privatpersonen weit verbreitet.

Mit Beginn der 1980er Jahre hat die Spur 0 auch bei den Anhängern von historischen Modellen, die vorwiegend aus Weißblech (Tinplate) hergestellt sind, wieder eine gewisse Verbreitung gefunden und zu signifikanten Wertsteigerungen geführt. Modelle und Zubehör werden noch immer hergestellt, sei es als Nachbildungen (Replikate) oder als Neukonstruktionen. Auch hier wurde der Zenit in den 2000er Jahren überschritten und führte in der Folge zu fallenden Preisen bei Liebhaberobjekten.

Maßstäbe und Spurweiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kontinentaleuropa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Modell-Spurweiten sind für den Maßstab 1:43,5 und 1:45 in den Normen Europäischer Modellbahnen (NEM) festgelegt, oder sind länderspezifisch und überregional gebräuchlich:

Bild Spur Bezeichnung Modell-Spurweite Vorbild-Spurweite (Auswahl) Verwendung der Vorbild-Spurweiten Bemerkung
Thuner Eisenbahn-Amateure Spur 0 Anlage mit Bietschtalbrücke 2016.jpg 0 Normalspur 32 mm 1435 mm von 1250 mm bis 1700 mm Verwendung finden sowohl das Zweileiter-Gleissystem wie auch das Mittelleiter-Gleissystem
EMCH Lang Spur 0m RhB De 22 151 orange.jpg 0m (0-22,5) Meterspur 22,5 mm[16] 900 mm, 950 mm, 1000 mm und 1067 mm von 850 mm bis < 1250 mm Meterspur-Modellbahner, vorwiegend in Deutschland und der Schweiz, nutzt die Spur 0m (0-22,5). Ausgangslage sind die um 1980 gültig gewesenen NEM-Normen bezüglich der Spur 0m, die im Wesentlichen schon seit 1958 bestanden. Im Frankofonen Raum gibt es mehrere gängige dazugehörende Modellspurweiten mit 22,0 mm, 22,5 mm, 22,8 mm und 23,0 mm. Meist wird aber auch hier die Modell-Spurweite von 22,5 mm verwendet.
Bergün Bahnmuseum Albula 2014 Spur 0m Anlage RhB Ge 46.jpg 0m (0-22,2) Meterspur 22,2 mm[17] ausschließlich 1000 mm ausschließlich 1000 mm Eine Minderheit an Meterspur-Modellbahner, vorwiegend in Deutschland und der Schweiz, nutzt die Spur 0m (0-22,2) und dies ausschließlich im Maßstab 1:45. Ausgangslage sind die um 1980 gültig gewesenen NMRA Normen bezüglich der Spur S, die damals noch mit einer Modellspurweite von 22,2 mm festgelegt war.
EA01wiki.JPG 0e (0-16,5) Schmalspur 16,5 mm 750 mm, 760 mm und 800 mm von 650 mm bis < 850 mm Eine Mehrheit der Feld-, Schmalspur- und Meterspur-Modellbahner in Europa nutzt die Spur 0e (0-16,5). Stichwort Frankreich, Benelux, Deutschland und Osteuropa.
Verwendung finden sowohl das Zweileiter-Gleissystem wie auch das Mittelleiter-Gleissystem (Märklin)
0-14 Feldbahn 14,0 mm 600 mm 600 mm und 610 mm
0f[18] (0-12) Feldbahn 12 mm 500 mm und 600 mm von 400 mm bis < 650 mm
0p (0-9) Parkbahn 9 mm 381 mm von 300 mm bis < 400 mm

Großbritannien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Modell-Spurweiten sind für den Maßstab 1:43,5 in den British Railway Modelling Standards Bureau (BRMSB) festgelegte, oder sind länderspezifisch und überregional gebräuchlich:

Bild Spur Bezeichnung Modell-Spurweite Vorbild-Spurweite
0 Normalspur 32 mm 1435 mm (4 FußZoll)
0-22,5 Kapspur 22,5 mm 1067 mm (3½ Fuß)
0-18 Schmalspur 18 mm 0762 mm (2½ Fuß)
0-16,5 Schmalspur 16,5 mm 0686 mm und 711 mm (2¼ und 2⅓ Fuß)
0-14 Schmalspur 14 mm 0610 mm (2 Fuß)

Nordamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Spurweiten im Maßstab 1:48 wurden durch die National Model Railroad Association (NMRA) festgelegt, oder sind länderspezifisch und überregional gebräuchlich:

Bild Spur Bezeichnung Modell-Spurweite Vorbild-Spurweite
0 Normalspur 32 mm 1435 mm (4 FußZoll)
14thCV02wiki.jpg 0n3 Schmalspur 19,1 mm 0914 mm (3 Fuß)
0n30 (0n2½) Schmalspur 16,5 mm 0762 mm (2½ Fuß bzw. 30 Zoll)
0n2 Schmalspur 12,7 mm 0610 mm (2 Fuß)

Maßstababweichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Automodell im Maßstab 1:43 im Bildzentrum eines Moduls im Maßstab 1:45 an der Spur-0-Expo in Olten im April 2011

Geschichtlich bedingt sind, und dies bis in die heutige Zeit, die Maßstäbe für die Nenngröße 0 regional unterschiedlich. So beträgt der Maßstab in den Ländern Kontinentaleuropas in der Regel 1:45 (errechnet aus der Spur des Vorbildes 1435 mm dividiert durch die 32 mm der Modellspurweite). In Großbritannien, wie auch in einem großen Teil des ehemaligen Britische Weltreich, ist der Maßstab 1:43,5 üblich, errechnet aus der Konvention, dass 7 mm im Modell einem Fuß (304,8 mm) des Vorbildes entsprechen (7 mm scale). Auch in Frankreich, wie auch in weiteren frankophone Ländern, ist nach wie vor der Maßstab 1:43,5 üblich. In Nordamerika ist ein Maßstab von 1:48 üblich, errechnet aus der Konvention, dass 14 Inch (6,35 mm) im Modell einem Fuß (304,8 mm) des Vorbildes entsprechen (quarter inch scale).

Bedeutsam ist heute bei der Nenngröße 0 der Stellenwert von Modellautos im weit verbreiteten Maßstab von 1:43. Es finden sich aber wiederholt auch Automodelle, meist LKW und Baufahrzeuge, im Maßstab von 1:50 und 1:55 auf den entsprechenden Modelleisenbahnanlagen. Die beiden Maßstäbe von 1:50 und 1:55 haben dabei im Britische Weltreich bei den Modelleisenbahnern die Bezeichnung 5,5 mm scale und 6,0 mm scale.[19]

Die Modelle nach gleichen Vorbildern im Maßstab 1:43,5 wirken im direkten Vergleich etwas wuchtiger als die im Maßstab 1:45, 1:48, 1:50 oder 1:55.

Schienen- und Gleissysteme der Spur 0[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Märklin-Schlafwagen um 1952 auf Tinplate Schienen
High Rails auf einer Ausstellungsanlage an der Convention der American Railroadfans in Switzerland, 2006
Dreischienen-Dreileiter-Gleis mit isolierenden Holzschwellen auf einer Vereinsanlage mit einem hohen Gleisprofil.

Unterschiedliche Gleissysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ähnlich wie bei Spur H0 existieren auch heute noch aus historischen Gründen für die Spur 0 drei elektrische Gleissysteme: Das Zweischienen-Zweileiter-Gleissystem, das Dreischienen-Zweileiter-Gleissystem (die typischen Tinplate-Gleise mit isoliertem Mittelleiter) und das echte Dreischienen-Dreileiter-Gleissystem. Auch hier werden heute vorwiegend das Zweischienen-Zweileiter-System und das Dreischienen-Zweileiter-System verwendet, mit Wechsel- oder Gleichstrom, zunehmend auch im Digitalbetrieb.

Wie bei der Spur H0 gibt es auch in der Spur 0 Dreischienen-Zweileiter-Gleissystem mit einer durchgehenden Schiene oder aber Punktkontaktgeleise als Mittelleiter. Aus historischen Gründen gibt es aber auch vereinzelt ältere Modelleisenbahnanlage Beispielsweise in der Schweiz, bei denen Wert auf den elektrischen Betrieb über Oberleitung gelegt wird. Bei diesen ist an Stelle des Mittelleiters eine Oberleitung, der Einsatz von Dampf- und Diesellokomotiven nicht möglich.

Beim Betrieb von Uhrwerklokomotiven oder Lokomotiven mit Batterie- oder Akkubetrieb (Batterie integriert in die Lokomotive) können elektrisch nicht getrennte Gleise aus Metall oder solche aus Kunststoff verwende werden. Bei Lokomotiven mit Echtdampfbetrieb werden jedoch aus Sicherheitsgründen ausschließlich Gleise aus Metall verwendet.

Unterschiedliche Schienensysteme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundsätzlich gibt es auch heute noch aus historischen Gründen drei verschiedene Schienensysteme:

Tinplate Schienen

Tinplate Schienen, dies sind Schienen, die meist aus Blech hergestellt sind und ein verhältnismäßig hohes Schienenprofil und runde Schienenköpfe haben. Sie stammen aus der Anfangszeit der Spielzeug- und Modelleisenbahn und werden von Spielzeug- und Modelleisenbahnern verwendet, die sich mit Spielzeug- und Modelleisenbahnen aus dieser Zeit beschäftigen.

High Rails

High rail sinngemäß auf deutsch Gleise mit hohem Schienenprofil. Der Begriff stammt aus den USA. Solche Schienen sind in Nordamerika nach wie vor neu erhältlich und je nach Hersteller systembedingt notwendig, beispielsweise bei Lionel. Lionel hat in den USA nach wie vor eine gewisse Marktstellung[20] und verwendet bis heute einen Mittelleiter in Form einer dritten durchgehenden Schiene. Hergestellt werden diese vergleichsweise mächtig wirkenden Schienensysteme auch durch die Firmen M.T.H. und Atlas aus USA.

Um Modelle verschiedener elektrischer Konstruktion auf einer Anlage betreiben zu können, wird manchmal auch ein umschaltbares Dreischienen-Dreileiter-Gleissystem verwendet. In der Schweiz sind diesbezüglich die Keiser Gleise typisch für diese Anwendung.

Modell Schienen

Modell Schienen beziehungsweise Modell Gleise, feine Gleise, die dem Vorbild bezüglich dem Maßstab sehr ähnlich sind. Solche stellt beispielsweise die britischen Firma Peco her, einerseits mit der Nachbildung britischer Schienenbefestigungen mit Schienenstühlen unter der Marke Peco, aber auch mit Schienenstühlen nach kontinentaleuropäsischem Vorbild unter der Marke Lenz. Das Gleisesystem von Lenz wurde von Lenz Elektronik an Peco verkauft und wird heute von Peco in England hergestellt und bei Lenz unter dem Namen Lenz vertrieben, nachdem es zuvor Lenz selber in China herstellen ließ.

Daneben bieten zahlreiche Kleinserienhersteller Selbstbauschienen und Weichen mit Holzschwellen mit hoher Vorbildtreue an.

Markennamen und Hersteller (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spur-0-Modell der Schnellzuglokomotive Baureihe 18, Eigenbau aus Messing

Spur 0[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste beinhaltet sowohl relevante Markennamen und Hersteller von Fertigprodukten, Bausätzen und Zubehör nach kontinentaleuropäischen Vorbildern.

Aktuelle Markennamen und Hersteller
  • Lenz electronik, 1:45
  • Schnellenkamp 0-Modell,[21] Fahrzeuge und Zubehör nach Deutschen Vorbildern, 1:45
  • Lematec
  • Modelbex
  • Fulgurex, 1:43,5 und 1:45
  • Lombardi
  • Demko
  • Buco, Relaunch, seit 2011, BUCO Spur 0 GmbH Bauma
Ehemalige Markennamen und Hersteller
  • Brawa
  • Bing
  • Märklin
  • Kraus Fandor
  • Karl Bub
  • Keiser
  • Fleischmann
  • Lima
  • Rivarossi
  • Metropolitan, 1967 bis 1994
  • Lemaco, 1985 bis 2005,[22] 1:43,5 und 1:45
  • Herrmann
  • HAG
  • Buco, 1944 bis 1957, A. Bucherer & Co. AG, Diepoldsau

Spur 0-16,5, Spur 0e und Spur 0n30[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spur 0-16,5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste beinhaltet sowohl relevante Markennamen und Hersteller von Fertigprodukten, Bausätzen und Zubehör nach Britischen Vorbildern.

Aktuelle Markennamen und Hersteller
  • Peco, seit 1978

Spur 0e[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste beinhaltet sowohl relevante Markennamen und Hersteller von Fertigprodukten, Bausätzen und Zubehör nach kontinentaleuropäischen Vorbildern.

Aktuelle Markennamen und Hersteller
  • KS-Modelleisenbahnen, in der Nenngröße 0 seit 1994.[23] Primär Bausätze von Fahrzeugmodellen und Zubehör von Wald- und Feldbahnen
  • Märklin Lokomotive Emma aus dem Merchandise-Set zum Kinofilm Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, seit 2018, etwa 1:50
  • Weinert Modellbau[24] Primär Bausätze, Zurüsteile und Zubehör nach deutschem Vorbild
Ehemalige Markennamen und Hersteller
  • Billerbahn, 1948 bis 1977
  • Märklin Minex, 1970 bis 1972, 1:45[25] Ausschließlich Modelle von baden-württembergischen Meterspur-Fahrzeugen
  • Fleischmann Magic Train, 1992 bis 2008

Spur 0n30[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste beinhaltet sowohl relevante Markennamen und Hersteller von Fertigprodukten, Bausätzen und Zubehör nach Amerikanischen Vorbildern.

Aktuelle Markennamen und Hersteller
  • Bachmann, seit 1998, Amerikanische Fahrzeugmodelle und Zubehör
  • Mountain Model Imports (MMI), Amerikanische Fahrzeugmodelle

Spur 0n3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste beinhaltet sowohl relevante Markennamen und Hersteller von Fertigprodukten, Bausätzen und Zubehör nach Amerikanischen Vorbildern.

Aktuelle Markennamen und Hersteller
  • Mountain Model Imports (MMI), Amerikanische Fahrzeugmodelle

Spur 0m (0-22,5)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste beinhaltet sowohl relevante Markennamen und Hersteller von Fertigprodukten, Bausätzen und Zubehör nach kontinentaleuropäischen Vorbildern.

Aktuelle Markennamen und Hersteller
  • Aubertrain,[26] Fahrzeuge von französischen Meterspurbahnen, Maßstab 1:43,5
  • Lang Modellbau,[27] Fahrzeuge nach schweizerischen Meterspurbahnen, Maßstab 1:45
Ehemalige Markennamen und Hersteller
  • FAMA-Alpenbahn und Nachfolger mit den verschiedenen Markennamen wie FAMA/UTZ, Alpine Line in der Ära Roco, Alpine Line. Vollsortimenthersteller von schweizerischen Meterspurbahnen, Maßstab 1:45

Spur 0m (0-22,2)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste beinhaltet sowohl relevante Markennamen und Hersteller von Fertigprodukten, Bausätzen und Zubehör nach kontinentaleuropäischen Vorbildern.

Aktuelle Markennamen und Hersteller
  • Schnellenkamp 0-Modell, Fahrzeuge und Zubehör von deutschen Meterspurbahnen, Maßstab 1:45
  • Ferro-Suisse, Maßstab 1:45
  • Model Rail, Maßstab 1:45
  • AGB Technologiy, Maßstab 1:45

Die hochdetaillierten Fahrzeugmodelle von Ferro-Suisse, Model Rail und AGB Technology haben auch ihren entsprechend hohen Preis. So kostet ein RhB Schiebewandwagen von AGB Technology rund Franken/Euro 2700.-.[28]

Bezeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Nordamerika, teilweise auch in England, wird für die Bezeichnung der Nenngröße oder der Spur vielfach der Buchstabe O statt der Zahl 0 verwendet. In den USA ist auch die Bezeichnung 1/4 inch scale und in Großbritannien der Ausdruck 7 mm gauge üblich.

In England ist die Bezeichnung für die Schmalspurbahnen uneinheitlich. In diesem Artikel wird die Schreibweise einheitlich wie folgt angewendet: 0 für die Nenngröße, Minuszeichen für die Trennung zur Modell-Spurweite, Komma als Trennzeichen der Dezimalstelle in der Zahl der Modellspurweite. Beispiel: 0-16,5.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volker Kutschera: Kleine Bahn auf großer Fahrt: Spielzeugeisenbahnen der Spur 0. Edition Ellert & Richter, Hamburg 1996, ISBN 3-89234-684-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Spur 0 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Spur 0e – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Spur 0-16,5 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Spur 0n3 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: Spur 0m – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die verschiedenen Zahnstangensysteme in Schweizerische Eisenbahn-Amateur und Modellbau-Zeitung Nr. 14 vom Oktober 1938
  2. Geschichte des Eisenbahnmodellbauklubs St. Pölten auf dessen Homepage, abgerufen am 6. November 2021
  3. Billerbahn Katalog aus dem Jahre 1956, auf Conradantiqario, abgerufen am 7. November 1956
  4. Allard, JRA, Jean-Rene Allard, auf der Internetseite der Französischen Groupe d'Amis Amateurs de Trains Jouets Anciens, abgerufen am 6. November 2021
  5. 0m, ein Thread im Forum Spur Null Magazin aus dem Jahre 2021
  6. Gordon North's On30 Denver & Western, zur Erinnerung an den Modelleisenbahn-Pionier Gordon North (1931 bis 2012), abgerufen am 22. Dezember 2021
  7. Tussen Klei en Leuze, un tram à voie métrique en Om, deutschsprachig sinngemäß: Tussen Klei en Leuze, eine Überlandstrassenbahn mit Meterspur in der Spur 0m, ein YouTube Film aus dem Jahre 2018 von Aiguillages, abgerufen am 27. Februar 2022
  8. Tussen Klei en Leuze in der Internetseite der Französischen Modelleisenbahnausstellung Transmania, Maßstab 1:43,5, Nenngröße 0, voie de 22,5 mm, deutschsprachig: Spurweite von 22,5 mm, abgerufen am 27. Februar 2022.
  9. Gebrüder Matter, Firmenbezeichnung nach swisscollections.ch, abgerufen am 5. Mai 2022
  10. Roco Katalog 1996/1997, im Forum Spur Null Magazin, abgerufen am 5. Mai 2022
  11. Modellbahn Meiringen, ehemalige Spur 0m (Spur 0-22,5) Modelleisenbahnanlage von SBB Historic in Interlaken betreibt durch den Bahn-Treff in Interlaken.
  12. NMRA, Official Standards, General, Sheet No S-1, Revised Mar 1983, abgerufen am 21. März 2021
  13. Von der Spur S zur Spur 0m, 22,2 versus 22,5, Diskussion vom Oktober 2021 im Spur Null Forum Magazin, abgerufen am 12. März 2022.
  14. Eine Frage der richtigen Spur, Diskussion vom Februar 2022 im Meterspur und 0m Forum, abgerufen am 12. März 2022.
  15. OOK’s Aussage ... auf das gleiche puristische Qualitaetsniveau zu heben wie man es in der Schweiz seit Jahrzehnten kennt ..., unbelegte, fehlerhafte und aus dem öffentlichen Raum verschwundene aktuelle Diskussion im Deutschen Meterspur und 0m Forum, abgerufen am 5. Mai 2022.
  16. www.morop.org Normen Europäischer Modellbahnen, NEM 010, Maßstäbe, Nenngrößen, Spurweiten, Ausgabe 2011 (PDF; 30 kB) Abruf am 21. Juli 2021. Ausgehend von der Spur S mit einer Modellspurweite von 22,5 mm wie diese Beispielspeise die FAMA-Alpenbahn und deren Nachfolgefirmen für die Meterspurmodelle nutzt.
  17. Verschiedene Deutschland und Schweiz spezifische Hersteller von Meterspur Modelleisenbahnfahrzeugen und Geleisen verwenden für die Spur 0m die Modellspurweite von 22,2 mm, die sich aus dem Maßstab 1:45 ergibt. Auch FREMO 0m-Normen
  18. Es kann nicht nachvollzogen werden, warum eine Spur 0i für Industriebahnen der Spur 0f für Feldbahnen in den einschlägigen NEM-Normen gleichgesetzt wird. Industriebahnstrecken und Anschlussgeleise haben heute in der Regel eine Vorbildspurweite von 1435 mm (Normalspur). In der Vergangenheit waren die verschiedensten Spurweiten bei Industriebahnen anzutreffen und nie nur solche mit einer Vorbildspurweite von 400 mm bis < 650 mm.
  19. 5.5mm Association, The ideal narrow gauge scale, abgerufen am 8. November 2021
  20. Website von Lionel (Modelleisenbahn Hersteller) und Lionel Fan Seite (Memento vom 25. Februar 2011 im Internet Archive)
  21. Schnellenkamp 0-Modell, abgerufen am 8. November 2021
  22. Lemaco, Hochwertige Messing-Eisenbahnmodelle 1985 bis 2006, Spur N, Nm, H0, H0m, 0, 0m (0-22,2), I und IIm, abgerufen am 15. Dezember 2021
  23. KS Modellbahnen, über uns, abgerufen am 6. November 2021
  24. Weinert Modellbau, Spur 0e Talbot-Triebwagen, abgerufen am 7. November 2021
  25. Eine kurze Geschichte: Die Märklin MINEX Schmalspurbahn von Rolf Borkes auf der Online Platform Yumpu, abgerufen am 6. November 2021
  26. Aubertrain, abgerufen am 10. März 2022
  27. Lang Modellbau, abgerufen am 8. November 2021
  28. ABG Technology RhB Haik-v 5121–5135 und ABG Technology Preisliste vom April 2021, abgerufen am 19. April 2022