Nick Cannon

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Nick Cannon (Mai 2010)

Nicholas Scott „Nick“ Cannon (* 8. Oktober 1980 in San Diego, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Comedian, Schauspieler, Regisseur und Rapper.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cannon begann seine Karriere als Stand-Up-Comedian. Beim Fernsehen wurde er bekannt durch die Nickelodeon-Comedysendung All That. Später erhielt er mit The Nick Cannon Show seine eigene Sendung. Auf MTV moderierte er Wild ’N Out (seit Staffel 5 auf MTV2) und auf NBC America’s Got Talent. Zu seinen bekanntesten Filmen als Schauspieler gehören: Experiment Killing Room (2009), Drumline, Love Don’t Cost A Thing, Teen Cop, Day of the Dead und außerdem sprach er Officer Lister in Monster House.

Als Rapper brachte er 2003 ein selbstbetiteltes Album heraus, auf dem mit Gigolo ein Duett mit R. Kelly war. Sein zweites Album White People Party Music erschien im Jahr 2014.

Nick Cannon war mit der Sängerin Mariah Carey von 2008 bis 2015 verheiratet. Die beiden sind seit dem 30. April 2011 Eltern von Zwillingen, einem Mädchen und einem Jungen. Am 21. Februar 2017 wurde Cannon erneut Vater eines Jungen.

Kontroverse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2019 setzte Cannon seine mehr als zehnjährige Auseinandersetzung mit Eminem fort, nachdem Eminem ihn erneut auf einem Fat Joe-Track erwähnte. Beide gerieten bereits mehrfach wegen Bemerkungen Eminems zu Mariah Carey aneinander. Kurz hintereinander veröffentlichte Cannon nun gleich drei Disstracks, auf denen neben ihm auch der wegen Mordes inhaftierte Suge Knight mit Audio-Botschaften zu hören ist. Die Diss-Tracks The invitation (9. Dezember 2019), Pray for him (10. Dezember 2019) und The invitation canceled (19. Dezember 2019) wurden jeweils als Worldstarhiphop Exclusive publiziert und erreichten so schnell millionenfache Aufrufe. Im dritten Track warf Cannon Eminem vor, ein Rassist zu sein, da dieser 31 Jahre zuvor (1988) zwei Tracks mit abfälligen Bemerkungen über afroamerikanische Frauen veröffentlicht hatte. Für diese Tracks hatte sich Eminem bereits mehr als zehn Jahre zuvor im Rahmen seiner Kontroverse mit Benzino entschuldigt, da sie infolge einer Trennung als Teenager entstanden seien. Zudem bezeichnete Cannon Eminem als Gast im Haus des Hip Hop, weshalb nun wiederum Cannon in zahlreichen Tracks anderer Rapper (u. a. mehrfach von Obie Trice und Mesus) gedisst wurde, die ihm Rassismus vorwarfen.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
US US
2003 Nick Cannon US83
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 9. Dezember 2003
  • 2014: White People Party Music

Weitere Veröffentlichungen

  • 2011: Mr. Showbiz (Comedy-Album)
  • 2011: Child of the Corn (Mixtape)
  • 2014: Nick Cannon Presents Wild ’N Out: Compilation Vol. 1
  • 2016: The Gospel of Ike Turn Up: My Side of the Story (Mixtape)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[1]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
US US
2003 Feelin’ Freaky
Nick Cannon
US92
(3 Wo.)US
Erstveröffentlichung: August 2003
(feat. B2K)
Gigolo
Nick Cannon
US24
(20 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Oktober 2003
(feat. R. Kelly)

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Nick Cannon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: US