Orthocoronavirinae

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fairytale Trash Questionmark-05.svg

Dieser Artikel wurde wegen inhaltlicher Mängel auf der Qualitätssicherung Biologie zur Löschung vorgeschlagen. Dies geschieht, um die Qualität der Biologieartikel auf ein akzeptables Niveau zu bringen.

Innerhalb von 7 bzw. 14 Tagen kann über die Löschung auf der Qualitätssicherung diskutiert werden, dies sollte allerdings auch mit einer deutlichen Verbesserung des Artikels einhergehen. Eine Schnelllöschung im Sonderfall ist damit jedoch nicht ausgeschlossen.

Lies dazu auch die näheren Informationen in den Mindestanforderungen an Biologie-Artikel.


Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Der ganze Artikel ist in einer seltsamen Sprache abgefasst. Beispiele:
  • „Ihr Vorkommen nimmt rapide zu, wobei kürzlich mehrere neuartige Coronaviren entdeckt wurden ...“ – das Vorkommen nimmt keineswegs „rapide zu“, sondern diese Viren gab es großenteils schon lange; sie werden jetzt erst entdeckt
  • „... die Proteine sind, die die Oberfläche des Virus besiedeln ...“ – Proteine „besiedeln“ nichts
  • „Vermehrung“ – Viren „vermehren“ sich nicht. So eine Wortwahl ist unüblich.
  • „... wird das RNA-Genom der Zelle im Cytoplasma abgelagert“ – inadäquat und falsch
  • „Dies ist eine Form der genetischen Ökonomie für das Virus, die es ihm ermöglicht, die größte Anzahl von Genen in eine kleine Anzahl von Nukleotide zu teilen.“ – eine günstigstenfalls unbeholfen zu nennende Formulierung

etc. etc.
Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Orthocoronavirinae
Novel Coronavirus SARS-CoV-2 (cropped).jpg

SARS-CoV-2-Virionen mit den namensgebenden „Kronen“

Systematik
Klassifikation: Viren
Bereich: Riboviria
Phylum: nicht klassifiziert
Ordnung: Nidovirales
Familie: Coronaviridae
Unterfamilie: Orthocoronavirinae

Die Orthocoronavirinae ist eine Virusunterfamilie der Coronaviridae. Sie ist in die Gattungen Alphacoronavirus, Betacoronavirus, Gammacoronavirus und Deltacoronavirus unterteilt. Dazu gehören phylogenetisch kompakte Genogruppen von umhüllter einzelsträngiger RNA mit positivem Sinn und einem Nukleokapsid mit helikaler Symmetrie. Die genomische Größe von Coronaviren reicht von ungefähr 26 bis 32 Kilobasen, was für ein RNA-Virus außerordentlich groß ist. Es wurden kürzlich mehrere neuartige Coronaviren entdeckt, darunter das 2012 im Nahen Osten entdeckte MERS-CoV-Coronavirus, das Atemwegserkrankungen verursacht.

Zu den Alphacoronaviren zählen das Human Coronavirus 229E und NL63, zu den Betacoranoviren das Human Coronavirus OC43 und HKU 1.[1] Sie verursachen harmlose Infektionen der Atemwege.

Entdeckung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Coronaviren wurden bereits in den 1960er Jahren entdeckt, die als erstes entdeckten Coronaviren waren das infektiöse Bronchitis-Virus bei Hühnern und 2 Viren in den Nasenhöhlen von Patienten mit einer Erkältung, die später als Human coronavirus 229E und Human coronavirus OC43 bezeichnet wurden.[2]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name "Coronavirus" leitet sich von dem lateinischen Wort "Corona" für Krone oder Heiligenschein ab. Dies bezieht sich auf das charakteristische Erscheinungsbild der Viren, das an eine Königskrone oder an die Sonnenkorona erinnert. Diese Morphologie wird durch die viralen Spike (S) -Peplomere erzeugt, die Proteine sind, die an der Oberfläche des Virus binden und den Wirtstropismus bestimmen.[3]

Replikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Infektionszyklus des Coronavirus

Coronaviren haben ein Protein, das als RNA-Replikase bekannt ist, wodurch die Virus-RNA in die Wirtszelle übertragen werden kann. Die Replikase ist dann das erste Protein, das dort hergestellt wird.[4]

Die RNA wird reproduziert und ein langes Polyprotein wird gebildet, an das alle Proteine gebunden sind. Coronaviren haben eine Protease, die in der Lage ist, die Proteine aus der Kette zu trennen.[5]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Till von Bracht: Coronaviren: Meist harmlos, manchmal gefährlich. In: Onmeda. 3. März 2020, abgerufen am 2. April 2020.
  2. Geller C, Varbanov M, Duval RE: Human coronaviruses: insights into environmental resistance and its influence on the development of new antiseptic strategies. In: Viruses. 4, Nr. 11, November 2012, S. 3044–3068. doi:10.3390/v4113044. PMID 23202515. PMC 3509683 (freier Volltext).
  3. Li F, Li W, Farzan M, Harrison SC: Structure of SARS coronavirus spike receptor-binding domain complexed with receptor. In: Science. 309, Nr. 5742, September 2005, S. 1864–1868. bibcode:2005Sci...309.1864L. doi:10.1126/science.1116480. PMID 16166518.
  4. Sexton NR, Smith EC, Blanc H, Vignuzzi M, Peersen OB, Denison MR: Homology-Based Identification of a Mutation in the Coronavirus RNA-Dependent RNA Polymerase That Confers Resistance to Multiple Mutagens. In: Journal of Virology. 90, Nr. 16, August 2016, S. 7415–7428. doi:10.1128/JVI.00080-16. PMID 27279608. PMC 4984655 (freier Volltext).
  5. Fehr AR, Perlman S: Coronaviruses: an overview of their replication and pathogenesis. In: Coronaviruses (=  Methods in Molecular Biology), Band 1282 2015, ISBN 978-1-4939-2437-0, S. 1–23, doi:10.1007/978-1-4939-2438-7_1.