Ottmannshausen

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Ottmannshausen
Stadt und Landgemeinde Am Ettersberg
Koordinaten: 51° 2′ 48″ N, 11° 15′ 15″ O
Höhe: 271 m ü. NN
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Berlstedt
Postleitzahl: 99439
Vorwahl: 036452
Dorfkirche
Dorfkirche

Ottmannshausen ist ein Ortsteil der Stadt Am Ettersberg im Landkreis Weimarer Land in Thüringen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Ottmannshausen liegt am Fuß der Nordabdachung des Ettersberges und am Südrand des Thüringer Beckens südlich von Berlstedt an der Kreisstraße 305. Ettersburg ist der südliche Nachbar. Das Wasser der Quelle, das den Dorfteich speist, trägt den Namen Synderbach. Der Teich ist Mitte des Ortes. Er mündet bei Ramsla in die Lache (Scherkonde). Schließlich mündet das Wasser des Synderbaches zusammen mit dem der Lache in die Scherkonde, einen Nebenfluss der Unstrut.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ottmannshausen wurde am 17. Dezember 1313 erstmals urkundlich erwähnt.[1] 1580 wütete ein Brand mit viel Schäden im Dorf. 1640 gab es 39 bewohnte und 35 unbewohnte Häuser infolge des Dreißigjährigen Kriegs. Die meisten Felder lagen brach. Es gab kaum Vieh. Trotzdem sollten noch Fronlasten gebracht werden.

1723 wurde die barocke Dorfkirche gebaut. Die Glocken waren schon 1629 gegossen worden. 1747 vernichtete ein Blitz neun Häuser. 1848 zerstörte ein Orkan die älteren Häuser. Am 11. April 1945 marschierte im Ort die US-amerikanische Armee ein.

1972 wurde das Dorf Ortsteil von Berlstedt.

Nach der Wende fand eine Dorferneuerung statt. Es gab 1995 bis 1998 Fördermittel für die grundhafte Sanierung. Das Freibad konnte auch mitsaniert werden.[2]

→ Siehe auch Dorfkirche Ottmannshausen

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ottmannshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 216.
  2. Private Webseite zu Ottmannshausen. Abgerufen am 4. März 2012.