Kleinobringen

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Kleinobringen
Stadt und Landgemeinde Am Ettersberg
Koordinaten: 51° 1′ 57″ N, 11° 18′ 39″ O
Höhe: 290 m
Fläche: 3,11 km²
Einwohner: 317 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2019
Postleitzahl: 99439
Vorwahl: 03643

Kleinobringen ist ein Ortsteil der Stadt und Landgemeinde Am Ettersberg im Norden des Landkreises Weimarer Land.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinobringen liegt an der Nordflanke des Ettersberges 5 km von der Stadt Weimar entfernt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kleinobringen wird erstmals am 13. Juni 1342 in einer Verkaufsurkunde namentlich erwähnt. Es gehörte bis 1489 zum Besitz der Herren von Meusebach (Amt Buttelstedt).[1] Nach dem Erwerb durch den ernestinischen Kurfürsten gehörte Kleinobringen zum Amt Weimar. Ab Anfang des 19. Jahrhunderts war der Ort bis 1918 Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Kleinobringen wurde 1877 nach zahllosen Streitigkeiten von Heichelheim getrennt. Der Ort wurde nach 1945 mit dem Land Thüringen Teil der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. Seit 1990 gehört der Ort zum neu gegründeten Bundesland Thüringen.

Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Kleinobringen mit weiteren Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Nordkreis Weimar zur Stadt und Landgemeinde Am Ettersberg zusammengeschlossen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Hetzer (1846–1911), Zimmermeister, Firmengründer und Erfinder des Holzleimbaus
Dorfkirche

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte von Stadt und Amt Buttelstedt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kleinobringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien