Paracelsus-Kliniken

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Paracelsus-Kliniken Deutschland GmbH & Co. KGaA
Paracelsus-Kliniken-Logo.svg
Rechtsform GmbH & Co. KGaA
Gründung 1968
Sitz Osnabrück DeutschlandDeutschland Deutschland
Leitung Gero Skowronek, Peter Schnitzler (Geschäftsführung)
Mitarbeiter 4.866 (2012)[1]
Umsatz 344,83 Mio. EUR (2012)[1]
Branche Gesundheitswesen
Website www.paracelsus-kliniken.de

Die Paracelsus-Kliniken sind ein deutscher Klinikbetreiber mit Hauptsitz in Osnabrück.

Paracelsus-Klinik in Hemer

Unternehmensprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Paracelsus-Kliniken zählen mit rund 40 Einrichtungen an insgesamt 25 Standorten zu den großen privaten Klinikträgern in Deutschland. Bundesweit betreuen insgesamt ca. 5.000 Mitarbeiter jährlich mehr als 100.000 stationäre Patienten. Sitz der Gesellschaft ist Osnabrück. Bereits in der zweiten Generation sind die Paracelsus-Kliniken inhabergeführt. Die Paracelsus-Kliniken sind an keiner Börse notiert und somit keinen Aktionären im klassischen Sinne verpflichtet.

Konzernhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ursprünge des Klinikkonzerns gehen auf die Grundsteinlegung der Paracelsus-Klinik Osnabrück im Jahr 1968 zurück, die von Hartmut Krukemeyer gegründet wurde.

Mit dem Konzept der Praxiskliniken wurde bereits Ende der 1960er Jahre eine Integration zwischen stationärer und ambulanter Versorgung nicht nur durch den behandelnden Arzt, sondern auch räumlich realisiert.

In den 1970er und 1980er Jahren wurden zunächst weitere Akut-Krankenhäuser in ganz Deutschland in die private Trägerschaft übernommen. Mit dem Betrieb der ersten Rehabilitationsklinik hat sich das Unternehmen gegen Ende der 1980er Jahre ein weiteres wirtschaftliches Standbein aufgebaut.

Paracelsus-Kliniken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paracelsus-Akut-Krankenhäuser

  • Paracelsus-Klinik Adorf
  • Paracelsus-Klinik Bremen
  • Paracelsus-Klinik Düsseldorf-Golzheim
  • Paracelsus-Klinik am Silbersee Hannover-Langenhagen
  • Paracelsus-Klinik Helgoland
  • Paracelsus-Klinik Hemer
  • Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg
  • Paracelsus-Klinik Karlsruhe
  • Paracelsus-Elena-Klinik Kassel
  • Paracelsus-Klinik München
  • Paracelsus-Klinik Osnabrück
  • Paracelsus-Klinik Reichenbach
  • Paracelsus-Klinik Schöneck
  • Paracelsus-Klinik Zwickau
  • Berit Paracelsus-Klinik Teufen (Schweiz)
  • Paracelsus-Klinik Speicher (Schweiz)

Paracelsus-Rehabilitations-Kliniken

  • Paracelsus-Klinik am Schillergarten Bad Elster
  • Paracelsus-Berghofklinik Bad Essen (4 Standorte)
  • Paracelsus-Klinik Bad Gandersheim (4 Standorte)
  • Paracelsus-Klinik Bad Münster am Stein
  • Paracelsus-Klinik Scheidegg

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2015 wurde der Paracelsus-Klinik Karlsruhe zweimal von der zuständigen Aufsichtsbehörde der Operationsbetrieb untersagt, da wiederholt bei Kontrollen Probleme mit der Einhaltung der Hygienevorschriften für das Operationsbesteck festgestellt wurden. Die Verträge mit den externen Dienstleistern, die das OP-Besteck aufbereiteten, wurden daraufhin gekündigt. Erneute Kontrollen liefen beanstandungslos. [2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jahresbericht 2012 (PDF; 5,3 MB)
  2. Ka-news.de: Hygiene-Mängel in Paracelsus Klinik: Wann darf wieder operiert werden?, Abruf am 27. November 2015

Koordinaten: 52° 17′ 18″ N, 8° 0′ 45″ O