Patent Ochsner

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Patent Ochsner
Patent Ochsner am Stars of Sounds 2013
Patent Ochsner am Stars of Sounds 2013
Allgemeine Informationen
Herkunft Bern, Schweiz
Genre(s) Mundartrock
Gründung 1990
Website www.patentochsner.ch
Aktuelle Besetzung
Büne Huber
Monic Mathys
Andi Hug
Christian Brantschen
Menk Grossniklaus
Disu Gmünder
Daniel Woodtli
Cello (Liebi, Tod + Tüüfu-Tour)
Katrin Bögli
Daniela Bertschinger
Ehemalige Mitglieder
Gitarre, Cello
Philippe Stalder (bis 1995)
Posaune
Martin Neuhaus (bis 1995)
Carlo Brenni (bis 1998)
Böbu Ehrenzeller (bis 2001)
Resli Burri (bis 2001)
Tinu Frutiger (bis 2001)
Pascal „pazz“ Steiner (bis 2006)

Patent Ochsner ist eine Schweizer Mundart-Band aus Bern.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde 1990 in Bern gegründet. Der Bandname stammt von einer Aufschrift auf Abfalleimern und Müllcontainern der Firma J. Ochsner AG. 1991 schafften sie mit ihrem ersten Album Schlachtplatte und den Hits Scharlachrot und Bälpmoos den Durchbruch und wurden schweizweit bekannt. Nach ihrem dritten Album Gmües und einer Tournee durch Madagaskar trennte sich die Band Ende 1995 von Philippe Stalder (Gitarre und Cello) und Martin Neuhaus (Posaune).

Nachdem 1998 Carlo Brenni und 2001 Böbu Ehrenzeller, Resli Burri und Tinu Frutiger die Band verlassen hatten, veröffentlichte Büne Huber das Soloalbum Honigmelonemond. Im Januar 2003 folgte nach einer längeren Pause mit Trybguet das erste Album der neu zusammengesetzten Band. Die gleichnamige Tournee durch die ganze Schweiz wurde zu einem grossen Erfolg. Am Ende der Tournee zu Liebi, Tod & Tüüfu (05/06) verliess das letzte Gründungsmitglied (ausser Huber), der Multiinstrumentalist Pascal „pazz“ Steiner, nach 16 Jahren die Band.

Am 29. August 2008 erschien das Album The Rimini Flashdown. Ende Oktober 2008 startete die Tour durch die gesamte Schweiz, welche am 31. August 2009 mit einem Konzert in der Mühli Hunziken beendet wurde.

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik von Patent Ochsner zeichnet sich durch eine grosse Vielfältigkeit aus. Schon bei ihren frühen Alben waren neben den üblichen Instrumenten (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang) auch Mandolinen, Celli, Violinen, Saxophone, Posaunen, Akkordeon und eine Blaskapelle zu hören. Auf den ersten drei Alben (Schlachtplatte, Fischer und Gmües) sind viele Einflüsse der Schweizer Volksmusik hörbar.

Auf dem vierten Album Stella Nera wurden erstmals auch zwei Songs auf Italienisch gesungen. Auf Trybguet wurden in Musik und Texten spanische Einflüsse bemerkbar. Allerdings fehlt darauf die spezielle instrumentelle Vielfalt der früheren Alben.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Schlachtplatte
  CH 2 05.01.1992 (… Wo.)
Fischer
  CH 1 14.02.1993 (20 Wo.)
Gmües
  CH 1 04.09.1994 (29 Wo.)
Stella Nera
  CH 1 02.02.1997 (20 Wo.)
Wildbolz & Süsstrunk
  CH 3 04.10.1998 (8 Wo.)
Trybguet
  CH 1 09.02.2003 (33 Wo.)
Liebi, Tod + Tüüfu
  CH 1 09.10.2005 (27 Wo.)
The Rimini Flashdown
  CH 1 14.09.2008 (27 Wo.)
Bundesplatz (mit dem Berner Symphonieorchester)
  CH 5 21.11.2010 (15 Wo.)
Johnny – The Rimini Flashdown Part 2
  CH 1 08.07.2012 (39 Wo.)
Finitolavoro – The Rimini Flashdown Part 3
  CH 2 14.06.2015 (… Wo.)
Gurten 2015 live
  CH 11 15.11.2015 (… Wo.)
Singles[1]
Fischer
  CH 22 31.01.1993 (12 Wo.)
Jänner
  CH 19 28.08.1994 (6 Wo.)
Jacques
  CH 15 22.10.1995 (7 Wo.)
W. Nuss vo Bümpliz
  CH 16 15.12.1996 (22 Wo.)
Brandschtifter
  CH 52 06.10.2002 (6 Wo.)
Trybguet
  CH 47 22.12.2002 (11 Wo.)
Natalina / Hotelsong (mit Mimmo Locasciulli)
  CH 100 27.07.2003 (1 Wo.)
Bälpmoos
  CH 64 25.11.2007 (4 Wo.)
Scharlachrot
  CH 38 25.11.2007 (11 Wo.)
Globetrotter
  CH 25 31.08.2008 (7 Wo.)
Zucker + Zitrone
  CH 73 08.07.2012 (1 Wo.)
Gummiboum
  CH 55 26.08.2012 (4 Wo.)
Ausklaar
  CH 35 14.06.2015 (4 Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Studio-Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schlachtplatte (1991) – Zytglogge Verlag
  • Fischer (1993) – COD Records
  • Gmües (1994) – BMG Ariola
  • Stella Nera (1997) – BMG Ariola
  • Trybguet (2003) – BMG Ariola
  • Liebi, Tod + Tüüfu (2005) – Muve Records
  • The Rimini Flashdown – Part One (2008) – Universal
  • Johnny – The Rimini Flashdown Part 2 (2012) – Universal
  • Finitolavaro - The Rimini Flashdown Part 3 (2015) – Universal

Live-Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wildbolz & Süsstrunk (1998)
  • Bundesplatz (CD & DVD) (2010, zusammen mit dem Berner Symphonieorchester)
  • Gurten 2015 live (2015)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fischer (1993)
  • Jänner (1994)
  • Ludmilla (1994)
  • Varazze (1994)
  • Jacques / Liebgott (1995)
  • W. Nuss Vo Bümpliz (1996 / 2007 wiederveröffentlicht)
  • Brügg (1997)
  • Brandstifter (2002)
  • Trybguet (2002)
  • Natalina / Hotelsong (2003, zusammen mit Mimmo Locasciulli)
  • Scharlachrot (2007 als Single; Erstveröffentlichung 1991)
  • Bälpmoos (2007 als Single; Erstveröffentlichung 1991)
  • Globetrotter (2008)
  • Zucker + Zitrone (2012)
  • Gummiboum (2012)
  • Ausklaar (2015)

Radio-Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vohinger + Vovor (2005)
  • Grüens Liecht (2005)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Patent Ochsner in den Schweizer Charts

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Büne Huber, Martin Albisetti: Patent Ochsner Songbook. Stellanera, Bern 2004. ISBN 3-033-00254-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]