Paul Bauwens-Adenauer

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Paul Bauwens-Adenauer (* 19. April 1953 in Köln) ist deutscher Bauunternehmer und Architekt.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paul Adenauer wurde als Enkel des ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer geboren und 1983 vom kinderlosen Paul-Ernst Bauwens im Wege der Erwachsenenadoption adoptiert. Seitdem führt er den Nachnamen "Bauwens-Adenauer". Adenauer studierte nach dem Abitur, das er 1971 am Staatlichen Apostelgymnasium in Köln-Lindenthal ablegte, an der Technischen Universität Braunschweig und an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen Architektur. Danach war er in einem Kölner Architekturbüro tätig. Er arbeitete ab 1982 zunächst als Trainee in der Firma seines Adoptivvaters, bevor er 1986 die Leitung der Firma übernahm.

2005 bis 2015 war er Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Köln und in Gremien der IHK-Organisation auf Landes- und Bundesebene tätig. Er ist mit Ulrich Soénius Vorstand des Unternehmer für die Region Köln e. V., der 2007 den Städtebaulichen Masterplan für die Innenstadt Kölns in Auftrag gab. Mit seinem Bruder und Mitgesellschafter im Unternehmen Bauwens Patrick Adenauer gründete er die Kölner Grün Stiftung, deren Vorstand er angehört. Politisch ist er als Vorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU in NRW tätig.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwens-Adenauer gehörte 2009 als vom Landtag von Nordrhein-Westfalen nominierter Abgeordneter der 13. Bundesversammlung an. Im August 2010 positionierte er sich als einer von 40 prominenten Unterzeichnern des Energiepolitischen Appells, einer Lobbyinitiative der vier großen Stromkonzerne, um die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke voranzubringen.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]