Place Monge (Métro Paris)

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Metro-M.svg Place Monge
Jardin des Plantes — Arènes de Lutèce
Metro de Paris - Ligne 7 - Place Monge 03.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) 07Paris m 7 jms.svg
Ort Paris V
Eröffnung 15. Februar 1930
Zugangsbauwerk an der Rue de Navarre
Stationsschild aus Fliesen
Abzweig des Betriebsgleises (links) zur Station Maubert – Mutualité der Linie 10

Der U-Bahnhof Place Monge ist eine unterirdische Station der Linie 7 der Pariser Métro.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station befindet sich längs unterhalb der Rue Monge zwischen der Rue de Navarre und der Place Monge an der Grenze des Quartier Saint-Victor und des Quartier du Jardin des Plantes im 5. Arrondissement von Paris.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namengebend ist die Place Monge. Der Mathematiker Gaspard Monge (1746–1818) unterstützte die Französische Revolution, wurde 1793 Marineminister und zählte 1794 zu den Gründern der École polytechnique.[1]

Geschichte und Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station wurde am 15. Februar 1930 in Betrieb genommen. Da die Seineunterquerung der Linie 7 noch nicht fertiggestellt war, wurde auf der für jene gebauten Trasse unter Nutzung einer Betriebsstrecke vorübergehend die Linie 10 von Odéon bis Place d’Italie verlängert. Am 26. April 1931 wurde deren – mittlerweile bis Porte de Choisy verlängerter – Südabschnitt, und damit die Station Place Monge, dann der von Sully – Morland herangeführten Linie 7 zugeordnet.[2]

Unter einem elliptischen, weiß gefliesten Deckengewölbe weist die Station Seitenbahnsteige an zwei parallelen Streckengleisen auf. Bereits beim Bau wurde sie mit der ungewöhnlichen Länge von 105 m, theoretisch ausreichend für Sieben-Wagen-Züge, angelegt.[3]

Nördlich der Station liegt ein einfacher Gleiswechsel. Dahinter zweigt vom westlichen Streckengleis ein Betriebsgleis in den Tunnel zur Station Maubert – Mutualité ab, diese Strecke wurde 1930/31 von den Zügen der Linie 10 genutzt.

Es existieren zwei Zugänge von der Place Monge, deren südlicher mit einer Rolltreppe ausgestattet ist. Der Nordzugang trägt ein beleuchtetes Stationsschild mit Netzplan und ist mit einem von Adolphe Dervaux im Stil des Art déco entworfenen Kandelaber mit dem Schriftzug METRO markiert. Ein gemauertes Zugangsgebäude liegt an der Rue de Navarre.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Linien 7 verkehren konventionelle Fünf-Wagen-Züge der Baureihe MF 77. Zwischen 1971 und 1979 liefen dort Züge der Baureihe MF 67,[4] davor solche der Bauart Sprague-Thomson.

Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unmittelbarer Nähe der Station befindet sich der Botanische Garten Jardin des Plantes.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gérard Roland: Stations de métro d'Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 166.
  2. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 225.
  3. Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.
  4. Jean Tricoire: op. cit, S. 227 u. 245.
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Jussieu
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Paris m 7 jms.svg Censier – Daubenton
Mairie d’Ivry bzw.
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Koordinaten: 48° 50′ 33,7″ N, 2° 21′ 7,8″ O