Playmobil FunPark

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Playmobil-FunPark
Blick auf den Eingangsbereich (Zirndorf)

Blick auf den Eingangsbereich (Zirndorf)

Ort Zirndorf, Bayern
Eröffnung Mai 2000
Besucher 713.000 (2013)
Fläche 90.000 m²
Personal bis zu 230 (in der Saison)
Website www.playmobil-funpark.de
Playmobil-FunPark (Bayern)
Playmobil-FunPark
Playmobil-FunPark
Lage des Parks

Koordinaten: 49° 25′ 50″ N, 10° 56′ 29″ O

Playmobil FunParks sind Freizeitparks der Firma geobra Brandstätter, dem Hersteller von Playmobil. Der erste Park wurde im Jahr 1991 bei Zirndorf im Landkreis Fürth am Stammsitz von Playmobil eröffnet, die Außenbereiche vom Zirndorfer FunPark wurden im Jahr 2000 eröffnet. Weitere fünf Parks gibt es in Fresnes bei Paris[1], Athen, Palm Beach Gardens[2] und bei Ħal-Far auf Malta. In Orlando in Florida gab es ebenfalls einen Playmobil Funpark, dieser wurde jedoch am 22. Januar 2007 geschlossen.

Die Idee eines Playmobil-Freizeitparks hatte Horst Brandstätter, der damit auch dem Bewegungsmangel der Kinder entgegenwirken wollte. Schwerpunkt sind daher nicht Fahrgeschäfte, sondern Spielstationen, die das Mitwirken der Besucher erfordern. Kinder sollen dort aktiv spielen und sich bewegen und nicht „bespielt“ werden.

Playmobil FunPark Zirndorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Park ist 90.000 m² groß und stellt eine erfolgreiche Nachnutzung einer Brachfläche dar. Große Teile des Parks befinden sich auf dem Gelände einer ehemaligen Mülldeponie. Das austretende Sickerwasser wird regelmäßig beprobt und sämtliche Spielgeräte und Aufbauten wurden zum Schutz der Deponieabdeckung auf selbsttragenden Plattenfundamenten errichtet.[3][4][5]

Playmobil-Spielwelten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Steinbruch (seit 2009)
  • Piraten (seit 2000)
  • Ferienabenteuer (seit 2005)
  • Dinos (seit 2010)
  • Ritterburg (seit 2000, 2004, 2010, 2015)
  • Bauernhof (seit 2003)
  • Goldmine (seit 2002)
  • Westerncity (seit 2001, 2006)
  • Polizeistation (seit 2015)

Wasserspielplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arche Noah mit Wasserkanal (seit 1991, 2000, 2007)
  • Wasserspielplatz (seit 2000, 2017)
  • Sand- und Matschspielplatz (seit 2000)
  • Power-Paddelboote (seit 2012)

Aktivspielplätze[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nicht nur Playmobil-Spielwelten, sondern auch viele Aktivspielplätze gibt es für Kinder bis zwölf Jahren und Erwachsene.

  • Rutschhang (seit 2000)
  • Okta-Kletternetz (seit 2000)
  • Balancier-Parcours (seit 2011)
  • AktivPark (seit 2008)
  • AdventureGolf (seit 2006)

Shops[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lechuza-Outlet (seit 2001)
  • Playmobil-FunStore (seit 1991)

Gastronomie und Bistro[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • SB-Biergarten (seit 2004, 2009, 2014)
  • Wirtsschänke (seit 2005)
  • Burgschänke (seit 2004)
  • Eis-Boutique (seit 2004)
  • Piraten-Bude (seit 2010)
  • Ritter-Bude (seit 2010)
  • Western-Bude (seit 2010)
  • Eis am Paddelsee (seit 2013)
  • Cafe-Bar (seit 2005)
  • Frühstücksrestaurant (seit 2005)

Indoor-Bereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Innenspielbereich (seit 1991)
  • HOB-Erlebniscenter (seit 2005)
    • Ausstellungsfläche „Der Weg zu Playmobil – 135 Jahre geobra Brandstätter“ (seit 2011)
    • Geburtstagsfläche (seit 2005)
  • Überdachter Klettergarten mit Lichterlabyrinth (seit 2004)

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dauerausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Titel Der Weg zu PLAYMOBIL - 135 Jahre geobra Brandstätter werden im 2. Obergeschoss des HOB-Erlebniscenters, die Sammlungen des Firmenarchivs von PLAYMOBIL bzw. geobra Brandstätter gezeigt. Jährlich sind drei neue Sammlerdioramen zu sehen. Im Erdgeschoss befindet sich eine Kunstausstellung.

„Geobra-Produkte aus Metall“

In einer Vitrine werden Telefone aus der Zeit von 1926 bis 1952 gezeigt.

„Geobra - neue Kunststoffprodukte“

Sie zeigt Kaufladenartikel aus Kunststoff, die ab 1952 eingeführt wurden.

„Geobra - Produkte mit neuen Kunststofftechnik“

Im Jahre 1958 hatte Geobra Brandstätter mit Hula-Hoop-Reifen Erfolg. Danach wurden auch andere Artikel aus Kunststoff wie Lenktraktoren, Boote, Sparschweine, Tennisschläger, hergestellt.

„Geobra-Telefonanlagen“

Mit der Gründung von HOB electronic GmbH & Co. KG im Jahre 1964, wurden auch Funkgeräte, Wechselsprechanlagen und Haustelefone produziert.

„Geobra - Fliegerspiele von gestern und heute“

In den 1930er Jahren wurden die Fliegerspiele zum ersten Mal produziert. In den 1960er Jahren entwarf der Entwicklungsleiter Hans Beck, auch Modellflugzeuge. Im Jahre 2010 kamen mit leichten Materialien die Modellflugzeuge in die Sortimente von PLAYMOBIL.

„Geobra-Spardosen - Ein Verkaufsschlager“

Von den 1920er bis 1950er Jahre waren Blechspardosen ein Verkaufsschlager.

„PLAYMOBIL - Evolution der Figur“

In einer Vitrine, werden Originalfiguren von Ritter, Bauarbeiter und Indianer aus dem Jahre 1974 bis zu Babys mit Windeln aus dem Jahre 2014 gezeigt.

„PLAYMOBIL-Autos“

Im Jahre 1972 entwarf der PLAYMOBIL-Erfinder Hans Beck die ersten Autos. Weil damals die Spritzformen noch keine komplizierten Teile spritzen konnte, wurden die Autos in vier Farben dargestellt: grün für Polizei-, blau für Reise-, rot für Feuerwehr- und weiß- für Notarztwagen. Außerdem wird der Unterschied von den PLAYMOBIL-Autos zwischen damals und heute gezeigt.

„Marktführung PLAYMOBIL“

Im Jahr 1974 wurden die PLAYMOBIL-Figuren zum ersten Mal auf der Nürnberger Spielwarenmesse präsentiert. Am Anfang bestand wenig Interesse an diesen Figuren, doch der Großunternehmer Hermann Otto Simon kaufte eine Million Figuren für 3 Mio. D-Mark, damit hatte die Firma geobra Brandstätter seinen ersten Erfolg mit PLAYMOBIL. Auch die ersten Verpackungen werden gezeigt, die in Faltschachtel und Blisterkarten verpackt sind.

„Geobra präsentiert die ersten PLAYMOBIL-Figuren“

Die ersten Skizzen wurden von geobra- Chefentwickler Hans Beck um 1970 gezeichnet, noch mit Nase. Es werden die Kataloge und ersten Prototypen von Hans Beck aus dem Jahre 1974 gezeigt.

„40 Jahre PLAYMOBIL“

Auf einer Chroniktafel zum 40. Jubiläum wird die Entwicklung des PLAYMOBILs vorgestellt, zum Beispiel die Wandel der Piratenschiffe, der Tiere.

PLAYMOBIL-Kunstausstellung von Richard Unglik

Im Jahre 2014 eröffnete der PLAYMOBIL, zusammen mit Richard Unglik eine neue Ausstellung mit dreizehn Bildern von PLAYMOBIL-Künstler Richard Unglik.

Sonderausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Red-Mountain-City, Opernhaus, Piratenschlacht (2011)

Der PLAYMOBIL-Sammler Jörg Rottenberg (1960–2015) aus Luhe-Wittenau, zur gleichen Zeit auch Organisator von bayerischen PLAYMOBIL-Sammlertreffen „Die Mantel-Börse“, zeigte das Diorama „Red-Mountain-City“-Szenen aus dem Jahre von 1870 bis 1880. Das Diorama von Nürnberger PLAYMOBIL-Sammlerin Daniela Schabenstiel zeigte ein „Opernhaus“ mit Szenen wie VIP-Bereich, Umkleideraum, Proberaum, außerdem wurde dieses Diorama auch davor bei Ausstellung „30 Jahre Playmobil – Entdecke die Welt“ in Historischen Museum der Pfalz Speyer im Jahre 2003/2004 gezeigt. Dirk Espeter, der Leiter des deutschen PLAYMOBIL-Forum „funtastic plastic“, aus Dülmen zeigte das Piraten-Diorama „Seeschlacht zwischen Piraten und britischen Marine“ mit Szenen, auch dieses Diorama wurde in den Jahren seit 2013/2014 im Historischen Museum der Pfalz Speyer bei der Wanderausstellung "40 Jahre Playmobil – Eine Abenteuerreise durch die Zeit" danach gezeigt.

FunPark in Miniuatur (2012)

Die Familie Hengel aus Luxemburg, die auch seit 2006 die Organisatoren von den internationalen Sammlertreffen und -verein „LuxPlaymoDays“ sind, zeigten die PLAYMOBIL-FunPark in Miniatur. Zu sehen waren Piratenwelt und Dinosaurier bis zur LECHUZA-Outlet und PLAYMOBIL-Shop.

Feenwelt, Mittelalter, Arche Noah (2013)

Bei dem Feenwelt-Diorama von Ute Espendiller-Timmerkamp aus Dülmen wurde eine Feenwelt gezeigt, wo dies danach in den Jahren 2013/2014 bei der Ausstellung „40 Jahre Playmobil - Eine Abenteuerreise durch die Zeit“ im Historischen Museum der Pfalz Speyer nochmal gezeigt wurde. Mariano Garcia Gomez zeigte ein Mittelalter-Diorama mit Szenen wie Kirchenpastor, Ritterturnier. Der belgische PLAYMOBIL-Sammler Bruno Peeters mit den Sammlernamen „Brubil“, zeigte ein Arche-Noah-Diorama mit Tiere und Szenen.

Urlaub, Safari, Piraten (2014)

Der Dioramenbauer Ralf von der Marwitz aus Löhne zeigte ein Urlaub-Diorama, auch mit Strand, Hotel, Shoppingcenter. Die niederbayerischen Sammler Didier Fessard und Manfred Fuchs zeigten zum 40. Jubiläum von PLAYMOBIL ein Diorama: Ngorongoro Safari-Welt. Die spanischen Geschwister Esther Barrio Guiu und David Alvarez präsentierten eine Piraten-Diorama.

„Manege Frei“ mit Oliver Schaffer (2015)

Der Organisator des PLAYMOBIL-Ausstellungsverbandes „Circus Oliver“ Oliver Schaffer zeigte drei Dioramen: Zirkus-, Zoo- und Drachenwelt.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Playmobil FunPark – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.playmobil.fr/on/demandware.store/Sites-FR-Site/fr_FR/Page-Show?cid=DIRECTION_PARIS
  2. http://www.playmobil.de/on/demandware.store/Sites-US-Site/en_US/Page-Show?cid=START_PALMBEACH
  3. Bebauungspläne Gewerbepark Leichendorf siehe § 11 im Bebauungsplan vom 27. November 1998; geladen am 7. März 2017
  4. Stief, Klaus: Gedanken zur Nutzung stillgelegter Deponien in: Schriftreihe der TU Dresden Band 17, Seite 6, ISBN 3-93425307-5, 2001, 1. Auflage, geladen am 6. Dezember 2016
  5. Fachexkursion Playmobil FunPark und Parkanlagen in Fürth in: Zeitschrift des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, Ausgabe November 2004, Seite 6, geladen am 8. Dezember 2016