Portal:COVID-19/Neuigkeiten

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Nach Kanada ist nun auch in den USA die Impfung von Kindern und Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren mit dem Covid-19-Impfstoff des deutschen Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer (Tozinameran) zugelassen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA gab am 10. Mai 2021 an, die bereits bestehende Notfallzulassung entsprechend angepasst und erweitert zu haben zur Verabreichung ab 16 Jahren. FDA Pharmazeutische Zeitung
11. Mai 2021.


Während die Impfkampangne gegen COVID-19 noch läuft, bereitet sich die Sächsische Impfkommission bereits auf Nachimpfungen vor. Ihr Vorsitzenden, Thomas Grünewald, der auch Leiter der Infektionsmedizin in Chemnitz ist, sprach gegenüber der Sächsischen Zeitung (SZ) die Hoffnung aus, dass nicht vor Anfang nächsten Jahres damit begonnen werden müsse. Eine dritte Impfung werde vor allem dann notwendig sein, wenn sich die Viren so verändert haben, dass die durch die aktuellen Impfstoffe erzielte Immunität nicht mehr ausreicht. Der Virus werde sich durch den Druck, der durch Impfungen und Hyigenemaßnahmen gegen ihn ausgeübt werde, so verändern, dass es zu neuen Varianten kommen wird, für die die aktuellen Impfstoffe nicht mehr optimal sind; man wisse nur nicht genau, wann. SäZ (12. Mai 2021, S.1)
11. Mai 2021


Der Impfstoff gegen das Coronavirus hat Biontech in den ersten drei Monaten einen Gewinn von 1,1 Milliarden Euro gebracht. Das Biotech-Unternehmen will seine Produktionskapazitäten weiter ausbauen – und dafür auch eine Niederlassung in Singapur gründen. Welt
10. Mai 2021


Laut Bekanntmachung des Robert Koch-Instituts (RKI) vom 7. Mai 2021 streicht die Bundesregierung am 9. Mai 2021 wegen stark sinkender Infektionszahlen weitere Urlaubsgebiete im Ausland von der SARS-CoV-2-Risikoliste beim RKI, auf der mehr als 40 Länder mit besonders hohen SARS-CoV-2-Infektionszahlen als Hochinzidenzgebiete eingestuft sind. Wer künftig aus Malta oder von der portugiesischen Algarve nach Deutschland einreist, muss nun nicht mehr in Quarantäne. Polen wird vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet heruntergestuft; vor Einreise von Polen nach Deutschland – auf dem Landweg in die angrenzenden Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen – entfällt damit die SARS-CoV-2-Testpflicht. Ein SARS-CoV-2-Test, der spätestens 48 Stunden nach der Einreise erfolgen muss, ist dann wieder ausreichend. Dasselbe gilt für Ungarn, Armenien und Montenegro. SäZ/dpa (8./9. April 2021), ZDF.de
9. Mai 2021


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Weitere Meldungen[Quelltext bearbeiten]

Gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung können vollständig gegen COVID-19 Geimpfte und von einer Infektion Genesene künftig ohne vorherigen SARS-CoV-2-Test Einkäufe tätigen, zum Friseur und zur Fußpflege gehen sowie Zoos und botanische Gärten besuchen. Sie sind rechtlich Personen gleichgestellt, die einen aktuellen, negativen SARS-CoV-2-Test vorweisen können. Vollständig Geimpfte und Genesene zählen künftig bei Kontakt­beschränkungen für private Zusammen­künfte oder bei der Sport­ausübung nicht mehr mit, auch nächtliche Ausgangs­beschränkungen gelten für diesen Personenkreis nicht mehr. Eine Öffnungs­klausel gibt den Ländern die Möglichkeit, weitere Ausnahmen für vollständig geimpfte, genesene und getestete Personen vorzusehen. Die Verordnung tritt am 9. Mai 2021 in Kraft. Juris
8. Mai 2021


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am 6. Mai 2021 zusammen mit der Gesundheitsministerkonferenz beschlossen, die Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff AZD1222 (Vaxzevria) unabhängig von der Priorisierung freizugeben. Nach Aufklärung durch den Arzt und eigener Risikoabwägung soll es jedem möglich sein, sich mit diesem Impfstoff impfen zu lassen. Außerdem soll es dem impfenden Arzt in Absprache mit dem Impfling freistehen, den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung im Rahmen der Zulassung zu verkürzen. BMG
8. Mai 2021.


Ersten Ergebnissen zufolge aus einer laufenden Phase-2-Studie, in der die Firma Moderna eine Variante ihres SARS-CoV-2-Impfstoffes mRNA-1273 gegen die aufkommenden Virusvarianten erprobt, habe sich der auf die südafrikanische Virusvariante angepasste Impfstoff mRNA-1273.351 als wirksam und gut verträglich gezeigt. Moderna untersucht in drei verschiedenen Ansätzen Auffrischimpfungen mit dem bereits zugelassenen Impfstoff mRNA-1273, mit der Variante mRNA-1273.351 und mit einem Mix aus beiden. DAZ.online
7. Mai 2021


Als eines der ersten Länder weltweit hat am 5. Mai 2021 in Kanada die zuständige Gesundheitsbehörde „Health Canada“ die Verabreichung des SARS-CoV-2-Impfstoffes von Biontech/Pfizer (Tozinameran) auch an 12- bis 15-Jährige genehmigt. Zuvor galt für das Vakzin ein Mindestalter von 16 Jahren. Auch bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA und der US-amerikanischen FDA liegen bereits entsprechende Anträge des Herstellers für eine Zulassungserweiterung für diese Altersgruppe vor. www.tagesspiegel.de, Health Canada
6. Mai 2021


Eine neue Studie zeigt auf, dass das SARS-CoV-2 das Gefäß­system auf zellulärer Ebene schädigt und angreift. COVID-19 sei deshalb keine Atemwegs­erkrankung, sondern eine Gefäßerkrankung. Insbesondere das Spike-Protein schädige die Zellen durch eine Bindung des Angiotensin-konvertierenden Enzyms 2 (ACE2), das hauptsächlich von Zellen der Lunge produziert wird und wo es an der Zelloberfläche als Eintrittsstelle für das Virus dienen kann. Die Bindung stört die molekulare Signalübertragung von ACE2 an die Mitochondrien (Organellen, die Energie für die Zellen erzeugen), wodurch diese beschädigt und fragmentiert werden. Circulation Research
5. Mai 2021.


Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) begann mit einem Rolling-Review-Verfahren („fortlaufende Überprüfung“) für den SARS-CoV-2-Impfstoff CoronaVac des chinesischen Arzneimittel­herstellers Sinovac Biotech. Er wurde 2020 entwickelt und wird bereits in mehreren Ländern produziert und verimpft. In der EU soll er durch das italienische Unternehmen Life’On S.r.l. vermarktet werden. EMA
4. Mai 2021.


Bayern wird bereits ab 6. Mai 2021 vollständig Geimpfte den negativ auf das SARS-CoV-2 Getesteten gleichstellen und ihnen weitere Lockerungen zugestehen. Sie sollen von der Testpflicht und von den Ausgangsbeschränkungen befreit sowie bei der Zahl der maximal erlaubten Kontakte nicht mitgezählt werden. Niedersachsen will mit einem Stufenplan die COVID-19-Beschränkungen lockern. In Städten und Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 soll es vom kommenden Wochenende an mehr Möglichkeiten und Freiheiten für vollständig geimpfte Personen und für solche mit einem tagesaktuellen negativen SARS-CoV-2-Test geben. Als vollständig geimpft gelten alle, die zwei Impfungen mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff erhalten haben; die letzte Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Für diese Gruppen sollen der komplette Einzelhandel sowie in Teilen auch Tourismus und Gastronomie wieder öffnen. Auch Kulturveranstaltungen im Freien sollen wieder möglich werden. Tagesschau
4. Mai 2021.


Das Oktoberfest, das vom 18. September bis zum 3. Oktober 2021 hätte stattfinden sollen, fällt wegen der COVID-19-Pandemie zum zweiten Mal in Folge aus. Das gaben Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) bekannt. Auch für andere Volksfeste sind die Aussichten schlecht. Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt kommen alljährlich zum Oktoberfest nach München. BR
3. Mai 2021.


Moderna gab am 3. Mai 2021 eine Vereinbarung mit Gavi, der Impfallianz, bekannt, wonach an Covid-19 Vaccines Global Access (COVAX) bis zu 500 Millionen Dosen des mRNA-1273-SARS-CoV-2-Impfstoffs an 92 Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen geliefert werden. Die ersten 34 Millionen Dosen werden im vierten Quartal 2021, 466 Millionen Dosen im Jahr 2022 zu einem besonders niedrigen Preis geliefert. Moderna
3. Mai 2021.


In Indien forderte die Pandemie bisher die meisten Todesopfer. Nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums vom 2. Mai 2021 starben dort 3.689 Menschen an nur einem Tag mit COVID-19. Das Gesundheitssystem des Staates mit über 1,3 Milliarden Einwohnern ist z. Z. völlig überlastet, in den überfüllten Krankenhäusern mangelt es an Sauerstoff, Medikamenten und Impfstoff. Zur Unterstützung hat Deutschland auf dem Luftweg bereits 120 Beatmungsgeräte in die indische Hauptstadt Neu-Delhi geschickt. 13 Bundeswehrsanitäter sollen dort eine mobile Sauerstoffgewinnungsanlage aufbauen. Russland lieferte eine erste Charge des kürzlich in Indien zugelassenen SARS-CoV-2-Impfstoffs Sputnik V. Auch die USA, Großbritannien und Japan haben ihre Unterstützung zugesagt. In: SäZ/dpa (3. Mai 2021, S.4.)
3. Mai. 2021.


Die offizielle Corona-Warn-App kann seit 3. Mai 2021 auch die Ergebnisse von Schnelltests anzeigen. Das Update auf Version 2.1 steht im App-Store von Apple für das iPhone bereit. Die Version für Android-Smartphones soll im Google Play Store spätestens am 4. Mai 2021 zur Verfügung stehen. Mit dem Update können die Anwender nach dem Schnelltest einen QR-Code scannen und erhalten kurze Zeit später das Testresultat. Ein negatives Ergebnis wird 48 Stunden lang in der App angezeigt und kann beim Einkaufen oder beim Friseurbesuch vorgelegt werden. Tagesschau
3. Mai. 2021.


Bei jüngeren Menschen ist das Nutzen-Risiko-Verhältnis einer Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin AZD1222 schwer einzuschätzen. In welchem Verhältnis das Risiko, eine Sinusthrombose zu entwickeln, zu einem schweren COVID-19-Verlauf bei ausbleibender Impfung steht, wurde an der University of Cambridge genauer untersucht. Die dort entwickelten Grafiken stellen die Risiken für ein niedriges, mittleres und hohes Infektionsszenario in verschiedenen Altersgruppen gegenüber. In: forschung-und-lehre.de, Winton Centre Cambridge
2. Mai 2021.


Am 27. April 2021 beschlossen Bayern, Berlin, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern, dass die Vorlage eines Tests für vollständig Geimpfte beim neuen Shopping-Konzept Click & Meet nicht mehr notwendig sei. Update: Ab 3. Mai 2021 gilt dies auch für Nordrhein-Westfalen. Es erlaubt das Einkaufen in Läden mit einem zuvor vereinbarten Termin. Der Impfnachweis kann durch einen Impfpass erbracht werden, der belegt, dass die zweite Impfung gegen das SARS-CoV-2 mindestens 14 Tage zurückliegt. Gleiches gilt bei Personen, die in den letzten sechs Monaten an COVID-19 erkrankt waren und genesen sind. Bei Genesenen genügt ein positiver PCR-Test, der eine Infektion im letzten halben Jahr belegt. In: rbb24.de, berlin.de, StMGP, WDR
1. Mai 2021.


Der bekannte kenianische Arzt und Vorsitzende der katholischen Ärztevereinigung, Stephen Karanja, der seit März 2021 wiederholt dazu aufgerufen hatte, sich nicht gegen das SARS-CoV-2 impfen zu lassen, ist nach einer Erkrankung an COVID-19 gestorben. Die Katholische Bischofskonferenz in Kenia hatte sich von den Äußerungen des Arztes distanziert und sich für Impfungen ausgesprochen. tonight/RP-online
30. April 2021.


Das Pharmaunternehmen BioNTech hat am 30. April 2021 die Zulassung für den Impfstoff Tozinameran (BNT162b2) für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur beantragt. Laut Biontech-Gründer Uğur Şahin sei der Impfstoff in dieser Altersgruppe zu 100 Prozent wirksam und gut verträglich. Damit könnten Kinder ab Juni geimpft werden. Die Studiendaten für die 12- bis 15-Jährigen wurden bereits in den USA für die Notfallzulassung eingereicht. WDR
30. April 2021.


Die US-Regierung sieht vorerst keinen Bedarf an dem in den USA nicht zugelassenen Vakzin AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) und kündigte daher an, bis zu 60 Millionen Impfstoffdosen anderen Staaten überlassen zu wollen. Bisher wurden bereits zehn Millionen Dosen dieses SARS-CoV-2-Impfstoffs in den USA produziert. Rund 50 Millionen weitere Dosen sollen sich noch in verschiedenen Produktionsstadien befinden. Nach einer Sicherheitsüberprüfung des AstraZeneca-Vakzins durch die FDA könnte der Export bereits im Mai und Juni dieses Jahres erfolgen. In: tagesschau.de, AP
27. April 2021.


Gavi, die Impfallianz, gab am 21. April 2021 bekannt, dass es weltweit 91 experimentelle SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten in klinischen Studien gebe und 184 Impfstoffe, die sich in vorklinischen Prüfungen befinden. Diese SARS-CoV-2-Impfstoffe umfassen neue Plattformen wie DNS, mRNS, virusähnliche Partikel, viralen Vektor, rekombinantes Protein, abgeschwächtes Lebendvirus und inaktiviertes Virus. GAVI
24. April 2021.


Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat am 22. April 2021 die Novelle des Infektions­schutz­gesetzes, das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite, gebilligt. Das auch als (bundeseinheitliche) „Corona-Notbremse“ bezeichnete Gesetz soll das Infektionsschutzgesetz ergänzen. Mit der Unterschrift des Bundespräsidenten wird es voraussichtlich ab 26. April 2021 in Kraft treten. Es gilt jedoch längstens bis Ende Juni 2021. Die Regeln sind daran geknüpft, dass der Bundestag eine epidemische Lage von nationaler Tragweite feststellt. Einzelne Bundesländer können die Vorgaben verschärfen, jedoch nicht aufweichen. Beim Bundesverfassungsgericht wurde umgehend ein Eilantrag gegen das Gesetz eingereicht. In: Die Zeit, BR
22. April 2021.


Update: Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Bayern haben die Priorisierung der COVID-19-Impfmaßnahmen für den Impfstoff AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) aufgehoben. Ab Juni rechne Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit der Aufhebung der festgelegten Impfreihenfolge für ganz Deutschland. In: taz
23. April 2021.


In seiner Sitzung vom 20. April 2021 kam der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der Europäischen Arzneimittel-Agentur zu dem Schluss, dass in die Produktinformationen für den SARS-CoV-2-Impfstoff Ad26.COV2.S (Johnson & Johnson) eine Warnung über ungewöhnliche Blutgerinnsel mit erniedrigter Blutplättchenanzahl aufgenommen werden sollte. Es seien jedoch nur sehr seltene Nebenwirkungen. Die Beobachtungen entsprächen den Nebenwirkungen, die beim Impfstoff AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) aufgetreten seien. In: EMA
21. April 2021.


Aerosol-Forscher, wie der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung, Christof Asbach, sehen in der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Freien sowie in nächtlichen Ausgangssperren eine „wenig sinnvolle Symbolpolitik“. Stattdessen müssten in Wohnungen, Büros, Klassenräumen, Wohnanlagen und Betreuungseinrichtungen sinnvolle Infektionsschutz-Maßnahmen ergriffen werden. Für eine Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 sei es in schlecht belüfteten Räumen schon ausreichend, wenn sich vor dem Aufenthalt dort ein SARS-CoV-2-Infizierter aufgehalten habe. In: GAeF, aerztezeitung.de
19. April 2021.


Mitte April wurde bekannt, dass ein reger Handel mit gefälschten Impfpässen stattfindet, wonach man SARS-CoV-2-geimpft sei. Berichte sind aus Deutschland, den USA und England bekannt. Ein Impfpass würde 150,– € bzw. 150,– US-$ kosten. Der Vertrieb erfolge sowohl über Internetplattformen als auch über das Darknet. Die Käufer versprechen sich Vorteile im Reiseverkehr und Privatleben. Seit Jahren sei bekannt, dass insbesondere in Afrika gefälschte Impfpässe gegen das Gelbfieber im Umlauf seien. In: Precision Vaccinations, Welt.
18. April 2021.


Am 14. April 2021 ergänzte die deutsche Bundesregierung die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung um die Verpflichtung für Arbeitgeber ihren Beschäftigten nun SARS-CoV-2-Tests anzubieten. Die Arbeitgeber sind jetzt verpflichtet Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten können, einmal pro Woche einen SARS-CoV-2-Test anzubieten. Beschäftigtengruppen mit erhöhtem Infektionsrisiko sollen zweimal pro Woche ein Testangebot erhalten. Bisher in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung angeordnete Maßnahmen gelten weiterhin. Diese wurde bis zum 30. Juni 2021 verlängert. In: bundesregierung.de
16. April 2021


Am 14. April 2021 stellte Dänemark als erstes europäisches Land die Verimpfung des Impfstoffs AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) nach Berichten über das Auftreten von sehr seltenen Hirnvenenthrombosen und dem Kapillarlecksyndrom dauerhaft ein, da ein möglicher Zusammenhang mit der Verimpfung bestehe. Die Impfkampagne werde deshalb für alle Altersgruppen einige Wochen länger als geplant dauern.In: ZDFheute
14. April 2021


Update: Die deutsche Bundesregierung brachte am 13. April 2021 das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite auf den Weg. Das auch als (bundeseinheitliche) „Corona-Notbremse“ bezeichnete Gesetz soll das Infektionsschutzgesetz ergänzen. Der Bundestag hat dem Gesetz am 21. April 2021 zugestimmt. Am 22. April 2021 hat es den Bundesrat passiert, muss jetzt noch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden und kann dann frühestens am 24. April 2021 in Kraft treten. In: ZDFheute, MDR.DE, Die Zeit
23. April 2021


Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich einstimmig der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) vom 1. April 2021 angeschlossen, wonach Unter-60-Jährige nach einer Erstimpfung mit dem Impfstoff AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) bei der Zweitimpfung den mRNS-Impfstoff Tozinameran (Biontech/Pfizer) oder mRNA-1273 (Moderna) erhalten sollten. Die Zweitimpfung sollte nach 9–12 Wochen stattfinden. Die Einschränkung der AstraZeneca-Impfung auf die Altersgruppe ≥ 60 Jahre bleibt bestehen. In:FAZ, RKI/STIKO-Empfehlungen, Stand 13. April 2021
14. April 2021


Der Impfstoff Ad26.COV2.S (Johnson & Johnson) ist neben AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) bereits der zweite SARS-CoV-2-Impfstoff, bei dem ein Zusammenhang mit dem Auftreten von Sinusvenenthrombosen vermutet wird. Am 9. April 2021 gab der Pharmakovigilanzausschuss der europäischen Arzneimittelagentur bekannt, dass er diese Fälle untersuche und entscheiden werde, ob Maßnahmen erforderlich sind, was aus einem Update der Produktinformation bestehen dürfte. Die CDC und die FDA haben am 13. April 2021 in den USA einen vorläufigen Stopp des Impfstoffs verfügt, die Auslieferung des Vakzins in die Europäische Union wird verschoben. In: EMA/PRAC Precision Vaccinations aerzteblatt.de
13. April 2021


Am 9. April 2021 wurde eine Studie der Canadian Medical Association veröffentlicht, wonach der Nasopharynx-Abstrich bei Kindern, die auf SARS-CoV-2 positiv getestet worden sind, im Vergleich zu Erwachsenen weniger Viruslast enthielt, was darauf hindeutet, dass Kinder nicht zu den Hauptüberträgern gehören. Diese neuen Erkenntnisse seien für Entscheidungen zu Einschränkungen in den Kindertagesstätten, beim Präsenzunterricht in den Schulen, bei außerschulischen Aktivitäten und hinsichtlich der Ansteckungsgefahr für das Personal von großer Bedeutung. In: CMAJ.
13. April 2021.


Die am 12. April 2021 veröffentlichte Phase-3-Studie (2069B) zu kürzlich mit dem SARS-CoV-2 infizierten COVID-19-Patienten, die keine Symtome zeigen und mittels subkutaner Injektion das Kombinationspräparat Casirivimab/Imdevimab (Regen-COV) verabreicht bekommen haben, zeigte, dass das Gesamtrisiko an symptomatischem COVID-19 zu erkranken, um 31 % bis zum 29. Tag (primärer Endpunkt) und um 76 % nach dem dritten Tag verringert wird. Die Studie zeigte auch, dass Regen-COV die Dauer des Auftretens von Symtomen verkürzt und die Viruslast um mehr als 90 % reduziert. In:Regeneron
13. April 2021.


Laut einer neuen Studie aus Israel scheint der SARS-CoV-2-Impfstoff Tozinameran (BioNTech/Pfizer) weniger wirksam gegen die aus Südafrika bekannte Variante 501.V2 (alias B.1.351) des SARS-CoV-2 zu sein. Ob die Impfung den Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit der Variante abmildert, lässt sich bisher jedoch auf Grund der geringen Zahl von 501.V2-Infizierten nicht sagen. Der Impfstoff lässt sich an neue Varianten anpassen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat bereits angekündigt, neue Formen der Vakzine könnten deutlich schneller zugelassen werden als der Vorgänger. In: Der Spiegel
12. April 2021.


Am 11. April 2021 wandte sich die Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) mit einem offenen Brief an die Bundesregierung, wonach die Übertragung der SARS-CoV-2-Partikel durch Aerosole fast ausnahmslos in Innenräumen stattfindet. Im Freien werde das Virus nur „äußerst selten“ übertragen und führe nie zu sogenannten Clusterinfektionen, breitgefächerten Ansteckungen. Die COVID-19-Maßnahmen würden an der falschen Stelle ansetzen. Stattdessen müsse der Schutz in Innenräumen verstärkt werden.
In:GAeF
11. April 2021.


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) informierte am 9. April 2021, dass sie die kombinierte Verimpfung unterschiedlicher Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2 nicht empfehlen könne. Zu den Risiken und für eine möglicherweise bessere Immunisierung der Geimpften durch derartige sogenannte Kreuzimpfungen lägen der WHO derzeit noch nicht genügend Daten vor, weitere Forschungsarbeiten seien erforderlich.In:Pharmazeutische Zeitung
12. April 2021.


Am 9. April 2021 berichtete die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) über eine weitere, in zeitlichem Zusammenhang mit der Verimpfung des AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) aufgetretene Komplikation; bei fünf Personen sei ein Kapillarlecksyndrom aufgetreten.
In: EMA
10. April 2021.


Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin hat zusammen mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft am 9. April 2021 eindringlich einen sofortigen, harten, bundesweiten Lockdown von mindestens zwei bis drei Wochen gefordert. Es gebe eine massive Zunahme der 40- bis 60-jährigen Patienten auf den Intensivstationen. Beim aktuellen Anstieg der Infektionszahlen seien in zehn Tagen dort keine Kapazitäten mehr vorhanden und man müsse auf die – unzulängliche – Notfallreserve zurückgreifen.
In: aend
9. April 2021.


Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft warnt, dass Handekzeme während der COVID-19-Pandemie durch häufiges Händewaschen mit Seife zugenommen haben. Stattdessen sollten Händedesinfektionsmittel zur Vermeidung einerSchmierinfektion mit Krankheitserregern verwendet werden. Notwendig sei das Händewaschen mit Seife lediglich vor dem Essen, nach der Toilette, oder wenn die Hände stark verschmutzt sind.
In: Berliner Zeitung
8. April 2021.


Während die Europäische Arzneimittel-Agentur ihre Empfehlung für die Verimpfung des Vakzins AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) trotz mehr als 60 Berichten zu Fällen von Hirnvenenthrombosen bekräftigte hat, erklärte die britische Impfkommission, dass bei 18- bis 29-Jährigen nach Möglichkeit ein anderer Impfstoff gespritzt werden solle. Deutschland bleibt vorerst bei der Empfehlung der Ständigen Impfkommission, den Astra-Zeneca-Impfstoff für Personen im Alter ab 60 Jahren zu verwenden. Bei Auftreten folgender Symptome soll umgehend ein Arzt aufgesucht werden: Kurzatmigkeit • Brustschmerzen • Schwellung im Bein • anhaltende Bauchschmerzen und neurologische Symptome, einschließlich schwerer, anhaltender Kopfschmerzen oder verschwommener Sicht • winzige Blutflecken unter der Haut jenseits der Injektionsstelle.
In:EMA, Tagesschau
8. April 2021.


Nach einem Rückgang am Anfang des Jahres steigen aktuell die SARS-CoV-2-Fallzahlen in Deutschland und dementsprechend auch die 7-Tage-Inzidenz rasant an, dies betrifft insbesondere die Altersgruppen unter 65 Jahren; ein besonders rascher Anstieg wird auch bei Kindern und Jugendlichen beobachtet. Seit Mitte März 2021 wird eine deutlich steigende Zahl schwerwiegend an COVID-19 erkrankter Patienten auf den Intensivstationen der Krankenhäuser betreut.
In:Aktuelle Risikobewertung des RKI
5. April 2021.


Mit Geltung ab 1. April 2021 trat eine aktualisierte Fassung der SARS-CoV-2-Impfstoffverordnung in Kraft, in der auch die Priorisierung der COVID-19-Impfmaßnahmen geändert wurde. Ab dem 7. April starten die Schutzimpfungen gegen das SARS-CoV-2 in Hausarztpraxen. Wegen einer begrenzten Liefermenge von etwa einer Million Dosen pro Woche sollen zunächst die Hausärzte impfen. Vom 7. bis 18. April steht der mRNS-Impfstoff Tozinameran (BioNTech/Pfizer) zur Verfügung. Danach sollen die Vektorimpfstoffe AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) und Ad26.COV2.S (Johnson & Johnson) hinzukommen.
In: Buzer, KBV
4. April 2021.

Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) gaben am 2. April 2021 neue Zwischenergebnisse bekannt, wonach die mRNS-Impfstoffe Tozinameran (BioNTech/Pfizer) und mRNA-1273 (Moderna) eine Wirksamkeit bei vollständiger Immunisierung (≥ 14 Tage nach der zweiten Dosis) von 90 % gegen das SARS-CoV-2 habe. Die Wirksamkeit des Impfstoffs bei teilweiser Immunisierung (≥ 14 Tage nach der ersten Dosis und vor der zweiten Dosis) betrug 80 %.
CDC
3. April 2021.


Nach einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) sollten die bereits mit einer ersten Dosis des Vakzins AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) geimpften Personen, die jünger als 60 Jahre sind, bei der zur Immunisierung gegen die COVID-19-Erkrankung notwendigen Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff geimpft werden. Am 15. April 2021 will Bundesgesundheitsminister Spahn mit den zuständigen Ministern der Bundesländer über die Empfehlung der STIKO sprechen.
Sächsische Zeitung
3. April 2021.


Laut SäZ/dpa starten in der Woche nach Ostern in den Hausartztpraxen bundesweit Impfungen mit dem Vakzin Tozinameran (BionTech/Pfizer).
Sächsische Zeitung
3. April 2021


Die Pharmauntrrnehmen BioNTech und Pfizer gaben am 31. März 2021 bekannt, dass in einer Phase-3-Studie an 2.260 Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren mit oder ohne vorherigen Nachweis einer SARS-CoV-2-Infektion der Impfstoff Tozinameran (BioNTech/Pfizer) eine 100-prozentige Wirksamkeit, robuste Antikörperreaktionen und gute Verträglichkeit zeigte. Das Unternehmen will deshalb bei der FDA und EMA die Erweiterung der Zulassungen für diese Altersgruppe beantragen.
Precision Vaccinations
1. April 2021.


Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Altersempfehlungen für den Impfstoff AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) geändert. Er wird nur noch bei über-60-jährigen Frauen und Männer eingesetzt, so die Ländergesundheitsministerkonferenz, da inzwischen weitere Hirnvenenthrombosen bei Frauen bekannt geworden sind. „Unterhalb dieser Altersgrenze bleibe sein Einsatz nach ärztlichem Ermessen und individueller Risikoakzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung möglich.“ Hinsichtlich der zweiten Impfstoffdosis für Jüngere werde die STIKO bis Ende April Stellung nehmen.
tagesschau
30. März 2021.


Die Pharmaunternehmen BioNTech und Pfizer gaben am 25. März 2021 den Beginn einer Wirksamkeits- und Sicherheitsstudie des SARS-CoV-2-Impfstoffs Tozinameran bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren – in drei Alterskohorten – bekannt. Die Wirksamkeit des Impfstoffs wird durch Immunobridging (Übertragbarkeit der Immunogenität) an die 16- bis 25-jährige Bevölkerung aus der zentralen Phase-3-Studie abgeleitet. Pfizer erwartet, bis Anfang 2022 eine Zulassung für die Impfung dieser Altersgruppen zu erhalten.
In:Precision Vaccinations
26. März 2021.


In einer Studie wurde die Neutralisationsstärke des Impfstoffs Tozinameran (BioNTech/Pfizer) an einem künstlich hergestellten Virus (Pseudovirus), das dem SARS-CoV-2 ähnelt, experimentell überprüft. Im Vergleich zu Rekonvaleszentenseren induzierte die Impfung mit Tozinameran hohe Titer neutralisierender Antikörper, die gegen die verwendeten Pseudoviren hoch wirksam waren. Pseudoviren mit den Mutationen SA-N501Y/​K417N/​E484K im Genom, wie bei der südafrikanischen Variante, neutralisierte Tozinameran jedoch nur mäßig.
In: doi:10.1016/j.chom.2021.03.008
25. März 2021.


Am 24. März 2021 hat die Bundeskanzlerin Angela Merkel die geplante Verordnung, wonach zusätzlich der Gründonnerstag und der Karsamstag als einmalige Ruhetage bestimmt werden sollten, revidiert. Die Verordnung sei in der Kürze der Zeit nicht umsetzbar.
In: WDR24. März 2021.


In der Nacht zum 23. März 2021 hat die Bund-Länder-Konferenz für Deutschland eine Verlängerung des Shutdowns bis 18. April 2021 beschlossen. Die Anfang März vereinbarte „Notbremse“ müsse ab einer 7-Tage-Inzidenz > 100 umgesetzt werden. Vom 1. bis 5. April 2021 gelten weitgehende Kontaktbeschränkungen. Private Zusammenkünfte sind auf den eigenen Haushalt und einen weiteren Hausstand (maximal fünf Personen) beschränkt. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Paare gelten als ein Haushalt.
Die Zeit
23. März 2021.


Die Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) gab am 19. März 2021 eine Stellungnahme bezüglich der sehr selten aufgetretenen Thrombosen in Kombination mit Thrombozytopenien im Zusammenhang mit einer Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff AZD1222 heraus. Die GTH beschreibt mögliche Ursachen und gibt Therapieempfehlungen.
GTH
20. März 2021.


GER Bundesverdienstkreuz 5 GrVK Stern.svg Die beiden Entwickler des Impfstoffes Tozinameran, die Pharmaunternehmen BioNTech und Pfizer, und die Gründer von BioNTech, Uğur Şahin und Özlem Türeci, wurden am 19. März 2021 durch den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland im Beisein der Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet.
Bundespräsident
19. März 2021.


Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben sich nach der Stellungnahme der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA Bund, Länder und das zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) darauf verständigt, dass der Impfstoff AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) ab dem 19. März 2021 weiter eingesetzt wird.
Tagesschau
18. März 2021.


Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) gab am 18. März 2021 bekannt, dass die bedingte Zulassung und damit die Weiterverwendung des Impfstoff AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) nach einer weiteren Prüfung durch den Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) aufrecht erhalten wird. Es wurden keine Chargenprobleme festgestellt. Es gäbe kein erhöhtes Risiko für die Bildung von Thrombosen (Blutgerinnseln) gegenüber der Normalbevölkerung. Die Produktinformationstexte (Fachinformation, Packungsbeilage) sollen jedoch einen Warnhinweis aufnehmen. Auch sei es noch zu früh, Bewertungen zu eventuellen Risikogruppen abzugeben.
Pressekonferenz EMA, Pressemitteilung EMA
18. März 2021.


Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) bei der EMA prüft seit 15. März 2021, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse über den Impfstoff AZD1222 (AstraZeneca/Oxford) auf dessen Nutzen-Risiko-Profil und die „bedingte Zulassung“ des Impfstoffs auswirken werden.
PEI (FAQ)
16. März 2021.


Die Bundesregierung hat die Impfungen mit dem SARS-CoV-2-Impfstoff AZD1222 ((BioNTech/Pfizer) nach einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) vorsorglich ausgesetzt. Die Impfungen wurden bereits in mehreren europäischen Ländern aus Sicherheitsgründen ausgesetzt. Ob von der Vakzine eine Gefahr wegen der Bildung von Thrombosen (Blutgerinnseln) ausgeht, ist bislang unklar. Der Ausschuss für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) wird am 18. März 2021 Schlussfolgerungen aus weiteren Prüfungen bekannt geben.
EMA
15. März 2021.


Gemäß einer Stellungnahme des Ausschusses für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) bei der EMA gibt es derzeit keine Hinweise, dass Thrombosen durch die Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff AZD1222 verursacht worden seien. Unverändert überwiegt der Nutzen des Impfstoffs weiterhin die Risiken. Der Impfstoff kann weiterhin verabreicht werden. Die Anzahl der thromboembolischen Ereignisse bei geimpften Personen ist nicht höher als die Anzahl in der Allgemeinbevölkerung. Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) vertritt die gleiche Meinung.
EMA
11. März 2021.


Die Europäische Kommission hat den vierten SARS-CoV-2-Impfstoff in der EU, Ad26.COV2.S (Johnson & Johnson), nach der Bewertung durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Es soll die Gabe einer einzelnen Dosis bereits ausreichenden Impfschutz erreichen.
EMA
11. März 2021.


Das Bundeskabinett hat am 10. März 2021 die am 15. März 2021 auslaufende SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung bis einschließlich 30. April 2021 verlängert. Damit bleiben die bisherigen Bestimmungen zur Reduzierung betriebsbedingter Personenkontakte weitgehend unverändert in Kraft.
Bundesregierung
11. März 2021.


Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) gab bekannt, dass die monoklonalen Antikörper Bamlanivimab und Etesevimab in Kombination als Therapeutika zur Behandlung von solchen COVID-19-Patienten, die keine Sauerstoffzufuhr benötigen und ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf aufweisen, verwendet werden können.
EMA
5. März 2021.


Die Pharmaunternehmen Curevac und Novartis gaben bekannt, das sie eine erste Vereinbarung zur Herstellung des von ihnen entwickelten SARS-CoV-2-Impfstoffs CVnCoV unterzeichnet haben. Die Lieferungen des Vakzins aus der Produktionstätte in Österreich wird voraussichtlich im Sommer 2021 beginnen.
Precision Vaccinations, 4. März 2021).


Der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA hat das Rolling-Review-Verfahren des SARS-CoV-2-Impfstoffs Sputnik V, der vom russischen Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie entwickelt wurde, eingeleitet.
(EMA, 4. März 2021).


Bund und Länder haben einen Plan für die Lockerung der Infektionsschutzmaßnahmen gegen COVID-19 in Deutschland beschlossen. Dazu gehört auch die verstärkte Nutzung von Antigen-Schnelltests im Rahmen der Nationalen Teststrategie.
(Bundesregierung, 3. März 2021).


Wie die Pharmanehmen BioNTech und Pfizer Mitte Februar 2021 bekannt gaben, bleibt die Stabilität des von ihnen entwickelten SARS-CoV-2-Impfstoffs Tozinameran nach neueren Erkenntnissen auch bei Temperaturen zwischen −25 °C und −15 °C über zwei Wochen erhalten. Nach dem Auftauen kann das unverdünnte Konzentrat im Kühlschrank bis zu fünf Tage bei 2 °C bis 8 °C aufbewahrt werden sowie bis zu zwei Stunden bis 30 °C.
(investors.biontech.de).