Post Mortem – Beweise sind unsterblich

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Seriendaten
Originaltitel Post Mortem
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Jahr(e) 2007–2008
Länge 45 Minuten
Episoden 17 in 2 Staffeln (Liste)
Genre Kriminalserie
Titelmusik SealCrazy (nur bei TV-Ausstrahlung, nicht bei DVD)
Erstausstrahlung 18. Januar 2007 auf RTL
Besetzung

Post Mortem ist eine deutsche Fernsehserie mit Schwerpunkt Rechtsmedizin, die von der Sony Pictures Film und Fernseh Produktions GmbH für RTL produziert wurde. Sie erinnert an die US-amerikanische CSI-Reihe.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In abgeschlossenen Episoden versucht ein fünfköpfiges Team die Arbeit der Polizei zu unterstützen. Hauptschauplatz ist das Kölner Institut für Rechtsmedizin, wo das Team seinen Arbeitsplatz hat und den Fragen nachgeht, wie die aufgefunden Opfer zu Tode gekommen sind und die Fragen klärt, ob in den jeweiligen Fällen ein Verbrechen vorliegt, ein Unfall, ein Selbstmord oder ein natürlicher Exitus. Chef des Teams, in dem jeder seine speziellen Fähigkeiten hat, ist Dr. Daniel Koch, der zusammen mit Dr. Bergmann die Obduktionen vornimmt. Für eine Rekonstruktion der Tat oder des Unfalls ist der Jüngste, Frederick Peyn, im Team zuständig ist. Spuren aller Art werden von Dr. Moritz analysiert. Hinzu kommt Kommissar Brandt, der die Ermittlungen, für die Polizei, leitet.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund des großen Erfolges der US-amerikanischen Fernsehserie CSI: Den Tätern auf der Spur und deren Spin-Offs entschied sich RTL 2006 dazu, ebenfalls eine Kriminalserie über Gerichtsmediziner zu produzieren. Da RTL bereits 1996 einen ähnlich angelegten Fernsehfilm mit dem Titel Post Mortem – Der Nuttenmörder produzierte, wurde darauf basierend eine Serie entwickelt. Allerdings wurden keinerlei Figuren aus dem Film übernommen, sondern vielmehr nur die CSI-ähnliche Thematik und der Titel entlehnt. Konkurrenzsender Sat.1 traf im Gegensatz dazu die Entscheidung, den aus Italien stammenden und dort sehr erfolgreichen CSI-Klon RIS – delitti imperfetti zu adaptieren. Beide ähnlich angelegten Serien – Post Mortem und R. I. S. – Die Sprache der Toten – gingen im annähernd gleichen Zeitraum das erste Mal auf Sendung. Doch während das Sat.1-Format am sonntäglichen Sendeplatz schwächelte und deshalb nach zwei Staffeln abgesetzt wurde, beabsichtigte RTL trotz der nicht zufriedenstellenden Einschaltquoten weiter an seinem Format festzuhalten, produzierte letztlich aber keine dritte Staffel der Serie.

Für die Montage wurden 1.300 bis 1.500 Schnitte in einer 45-Minuten-Folge erzeugt, was für ein hohes Tempo in der Bildfolge sorgt, wie man es sonst nur aus Werbespots und Musikvideos kennt. Die kompletten VFX-Shots wurden von der Kölner Firma Pixellusion übernommen. Für die Leicheneffekte ist Robert Rebele verantwortlich.

Zweite Staffel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der zweiten Staffel wurde die Kameraführung infolge der Kritik deutlich beruhigt, der Hauptcast blieb unverändert und wurde durch Minh-Khai Phan-Thi als Dr. Yvonne Janus ergänzt. Zu sehen waren die acht neuen Folgen seit dem 17. Januar 2008 auf dem gleichen Sendeplatz.[1]

Einschaltquoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem die Premiere mit über 5,7 Millionen Zuschauern sehr erfolgreich war, sank die Zuschauerzahl bereits in der zweiten Woche um über eine Million. Auch in den Folgewochen ging das Zuschauerinteresse immer weiter zurück bis bei Folge 8 mit nur noch 2,72 Millionen Zuschauern der Tiefpunkt erreicht wurde. Erst die letzte Folge der ersten Staffel verzeichnete wieder einen Anstieg der Quote auf 3,36 Millionen Zuschauer.[2]

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(gesamt)
Nr.
(Staffel)
Titel
(Deutschland)
Erstausstrahlung
(Deutschland)
Regie Drehbuch
1 1 Familiengrab 18. Januar 2007 Thomas Jauch Lorenz Lau-Uhle
2 2 Das Geständnis 25. Januar 2007 Thomas Jauch Lorenz Lau-Uhle,
Clemens Murath
3 3 Amok 1. Februar 2007 Thomas Jauch Lorenz Lau-Uhle
4 4 Hundefutter 8. Februar 2007 Thomas Jauch Wolf Rüdiger Kuhl,
Lorenz Lau-Uhle
5 5 Grenzenlose Liebe 15. Februar 2007 Thomas Jauch Lorenz Lau-Uhle,
Claus Stirzenbecher
6 6 Die Suche 22. Februar 2007 Elmar Fischer Hannes Jaenicke,
Wolf Rüdiger Kuhl,
Lorenz Lau-Uhle
7 7 Notwehr 1. März 2007 Elmar Fischer Lorenz Lau-Uhle,
Andreas Knop
8 8 Tod auf Raten 8. März 2007 Florian Froschmayer Lorenz Lau-Uhle,
Clemens Murath
9 9 Alte Wunden 15. März 2007 Florian Froschmayer Lorenz Lau-Uhle

Staffel 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr.
(gesamt)
Nr.
(Staffel)
Titel Erstausstrahlung
(Deutschland)
Regie Drehbuch
10 1 Körperteile 17. Januar 2008 Thomas Jauch Lorenz Lau-Uhle
11 2 Einsame Herzen 24. Januar 2008 Thomas Jauch Lorenz Lau-Uhle,
Frank Speelmans,
Douglas Wissmann
12 3 Schutzlos 31. Januar 2008 Christoph Stark Lorenz Lau-Uhle,
Ralf Löhnhardt
13 4 Treibgut 7. Februar 2008 Christoph Stark Lorenz Lau-Uhle,
Claus Stirzenbecher
14 5 Tod im OP 14. Februar 2008 Uwe Janson Peter Dommaschk,
Lorenz Lau-Uhle
15 6 Helden 21. Februar 2008 Christoph Stark Stefan Holtz,
Florian Iwersen,
Lorenz Lau-Uhle
16 7 Jenseits vom Paradies 28. Februar 2008 Eoin Moore Peter Dommaschk,
Lorenz Lau-Uhle
17 8 Tödliche Wolke 3. März 2008 Eoin Moore Georg Heinzen,
Lorenz Lau-Uhle

Veröffentlichung auf DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beide Staffeln sind als DVD unter dem Titel „Post Mortem – Beweise sind unsterblich“ erhältlich.[3][4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. DWDL.de: RTL schickt „Post Mortem“ in zweite Staffel
  2. Einschaltquoten bei dwdl.de, abgerufen am 5. Mai 2016.
  3. DVD-Box 1. Staffel
  4. Post Mortem – Beweise sind unsterblich