Presberg

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Presberg
Wappen von Presberg
Koordinaten: 50° 3′ 6″ N, 7° 53′ 33″ O
Höhe: 408 m ü. NHN
Einwohner: 853 (30. Jun. 2015)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1977
Postleitzahl: 65385
Vorwahl: 06726
Pfarrkirche St. Laurentius in Presberg
Fachwerkhaus in der Ortsmitte

Presberg ist der nördlichste und mit 410 Metern[2] am höchsten gelegene Stadtteil der Stadt Rüdesheim am Rhein im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Presberg liegt im westlichen Hintertaunus, südlich der Wisper, hoch über deren Seitentälern auf einem Bergrücken in einer Höhe von etwa 360 bis 420 m ü. NN im Naturpark Rhein-Taunus. Während der Bergrücken rings um Presberg Rodungsgebiet ist, ist die weitere Umgebung als Teil des Wispertaunus ein reines Waldgebiet. Dieses Waldgebiet erstreckt sich vom Rhein über den Hinterlandswald bis weit in den Hohen Taunus.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1977 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Presberg in die Stadt Rüdesheim am Rhein eingegliedert.[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 23. Mai 1966 wurde der Gemeinde Presberg im Rheingaukreis, Regierungsbezirk Wiesbaden, ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: Schild gespalten, vorne in Gold ein schwarzer Rost, hinten in Schwarz ein goldener Palmwedel.[4]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die einzige Zufahrtsstraße, die Landesstraße L 3272, führt in westlicher Richtung an den Rhein in die Stadt Lorch und in östlicher Richtung nach Stephanshausen, dem nördlichsten Stadtteil der Stadt Geisenheim. Vor Stephanshausen zweigt die Landesstraße L 3454 nach Rüdesheim ab. Im Umkreis von 5 km liegt lediglich die Ortschaft Stephanshausen. In einer Entfernung von 10 km sind dann Geisenheim, Rüdesheim und Lorch zu erreichen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anton Haust (* 1930; † 1986), Bildhauer. Haust schuf religiöse Skulpturen und Reliefs überwiegend aus Sandstein. Zu seinen Werken zählen u. a. der Doppelbildstock mit St. Urban und St. Nikolaus in der Mittelheimer Weinlage St. Nikolaus (Anfang der 1960er Jahre), der Gedenkstein für Anne Frank auf dem Jüdischen Friedhof in Oestrich (1970), die Figur des heiligen Bernhard von Clairvaux der Klosterbergkapelle in Kiedrich (1981) sowie die Halbreliefs des Kreuzweges der Kreuzkapelle in Lorch (1983).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Rüdesheim am Rhein: Rüdesheim in Zahlen, abgerufen im Juli 2016.
  2. Ortsmittelpunkt laut Topopgrafische Karte 1:25.000
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 376.
  4. Der Hessische Minister des Inneren: Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Presberg, Rheingaukreis, Regierungsbezirk Wiesbaden vom 23. Mai 1966. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1966 Nr. 23, S. 754, Punkt (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,1 MB]).