Preußische T 8

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Preußische T 8
DR-Baureihe 89.0, 89.10
DR-Baureihe 89.64, 65
PKP Tkh3
preuß. T8 Berlin 7001 in Potsdam
preuß. T8 Berlin 7001 in Potsdam
Nummerierung: DR 89 001–078
DR 89 1001–1004
DR 89 6476, 6576
Anzahl: 100
Hersteller: MBG Breslau, O&K, Hanomag
Baujahr(e): 1906–1909
Ausmusterung: 1965
Bauart: C h2t
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 9.460 mm
Dienstmasse: 45,6 t
Reibungsmasse: 45,6 t
Radsatzfahrmasse: 15,5 t
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Indizierte Leistung: 210 kW
Treibraddurchmesser: 1.350 mm
Zylinderdurchmesser: 500 mm
Kolbenhub: 600 mm
Kesselüberdruck: 12 bar
Rostfläche: 1,51 m²
Überhitzerfläche: 17,90 m²
Verdampfungsheizfläche: 68,50 m²
Bremse: Handbremse, später Druckluftbremse auf alle Radsätze einseitig von vorne

Die T 8 der Preußischen Staatseisenbahnen waren Heißdampf-Güterzugtenderlokomotiven. Ursprünglich waren sie auch für den Personenverkehr in Berlin und auf Nebenbahnstrecken vorgesehen. Aufgrund der schlechten Laufeigenschaften wurden sie nur im Rangier- und Nahgüterzugdienst eingesetzt. In den Jahren von 1906 bis 1908 wurden 100 Exemplare gebaut, davon waren 1923 noch 80 und 1925 noch 78 Maschinen bei der Deutschen Reichsbahn vorhanden, die sie als Baureihe 89.0 mit den Betriebsnummern 89 001 – 078 in ihren Umzeichnungsplan aufnahm. Sie wurden aber aufgrund der schlechten Laufeigenschaften bald an Privatbahnen verkauft.

Nach dem Ersten Weltkrieg kamen zehn Maschinen nach Polen, die bei der PKP als Tkh3 eingereiht wurden.

Im Jahr 1938 kamen durch die Verstaatlichung der Lokalbahn AG München zwei Exemplare als 89 1001 und 1002 wieder in Besitz der Reichsbahn. Nach der Verstaatlichung der Mecklenburgischen Friedrich-Wilhelm-Eisenbahn-Gesellschaft 1941 kamen zwei weitere T 8 als 89 1003 und 1004 zur Reichsbahn. Zwei weitere Fahrzeuge kamen durch die Verstaatlichung der Privatbahnen am 1. April 1949 als 89 6476 und 6576 zur Deutschen Reichsbahn, wo die letzte bis 1965 im Einsatz blieb. Ein Fahrzeug hatte die Deutsche Bundesbahn als Werklok im Bestand, welches bis 1964 im Ausbesserungswerk Schwerte beheimatet war.

Die 89 1004 ist als Museumslokomotive im DB Museum Halle (Saale) erhalten geblieben.

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