Pseudo-Apuleius

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Pseudo-Apuleius, Apuleius Platonicus oder Apuleius Barbarus wird der unbekannte Autor eines illustrierten Kräuterbuches (Pseudo-Apuleius Herbarius) genannt, dessen ältestes erhaltenes Manuskript (Leiden, MS. Voss Q. 9) aus dem 6. Jahrhundert stammt und dessen Urtext im 4. Jahrhundert entstand. Er ist nicht identisch mit Apuleius von Madaura, dem römischen Dichter und Philosophen des 2. Jahrhunderts.

Pseudo-Apuleius Herbarius, auch De herbarum virtutibus (medicaminibus)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abbildungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 6. bis ins 15. Jahrhundert bewahrten die Pflanzen-Abbildungen in Pseudo-Apuleius-Herbarius-Ausgaben eine Grundcharakteristik, die sie als Sinnbilder von Pflanzengruppen, nicht als naturstudienhafte Abbildungen von Pflanzen-Arten im heutigen Sinn kennzeichneten. Inhalte des Pseudo-Apuleius fanden bezüglich der Heilpflanze trachontê („Drachenwurz“) Aufnahme in den Parzival des Wolfram von Eschenbach.[2][3][4]

Texte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medizin- und Kunsthistoriker sind sich einig, dass der Urtext (Archetyp) dieses Herbarius im 4. Jahrhundert entstand. Nach Sigerist (1930, S. 200) speiste er sich aus lateinischen, nach Singer (1927, S. 37) aus griechischen Quellen. Ein großer Teil der Rezepte im Pseudo-Apuleius Herbarius stimmt mit Rezepten aus der Naturalis historia des Plinius überein.[5] In – je nach Handschrift – 128 bis 131 Kapiteln wird je eine Pflanze behandelt. Nach der Nennung des Namens der Pflanze werden die Indikationen in Rezeptform abgehandelt. Die Anzahl der Rezepte pro Kapitel schwankt zwischen 1 und 24. Den Abschluss bilden eine Synonymenliste und – bei den Texten der β-Klasse – erweiternde Zusätze (Interpolationen) aus der Materia Medica des Dioskurides.

Beispiel: Kapitel 89, Herba Millefolium (nach der Edition von Howald und Sigerist 1927):

Text nach Howald/Sigerist Übersetzung
Herba millefolium Das Kraut „Tausendblatt“ [Millefolium wurde später meist als Achillea millefolium - Schafgarbe gedeutet.]
1. Ad dentium dolorem. Herbae millefolium radicem ieiunus conmanducet. 1. Zum Zahnschmerz. Die Wurzel des Krautes Millefolium soll nüchtern gekaut werden.
2. Ad uulnera de ferro facta. Herba millefolium cum axungia pistata et inposita uulnera purgat et sanat. 2. Zu Wunden, die durch Eisen zugefügt wurden. Wenn man das mit Fett zerstampfte Kraut Millefolium auflegt, so reinigt und heilt es Wunden.
3. Ad tumores. Herbam millefolium contusam cum butiro inpone. 3. Zu Geschwulsten. Lege das in Butter zerstossene Kraut Millefolium auf.
4. Ad urinae difficultatem. Herbae millefolium sucus cum aceto bibitur, mire sanat. 4. Zu Harnentleerungsstörungen. Der in Weinessig getrunkene Saft des Krautes Millefolium heilt wunderbar.
Nomina herbae. A Graecis dicitur miriofillon, alii ambrosiam, alii ciliofillon, alii crisitis, Galli mulicandos, alii uigentia, Daci diodela, Itali millefolium, alii militaris, alii Achillion, alii supercilium Veneris, alii cereum siluaticum. Hanc herbam Achilles inuenit, unde ferro percussus sanabat, quae ob id Achillea uocatur... Die Namen des Krautes. Die Griechen nennen es miriofillon, andere ambrosia, andere ciliofillon, andere crisitis. Die Gallier (nennen es) mulicandos, andere vigentia. Die Dacer (nennen es) diodela. Die Italer (nennen es) millefolium, andere militaris, andere Achillion, andere supercilium Veneris, andere cereum silvaticum. Dieses Kraut hat Achilles entdeckt, weil es durch Eisen geschlagene Wunden heilte. Es wurde daher Achillea genannt...
[Interpolationes ex Diosc.] Nascitur in palustris locis … [Erweiternde Zusätze aus der Materia Medica des Dioskurides] Es wächst an sumpfigen Stellen …

Manuskripte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klassifizierung der Apuleius-Hand­schriften nach Howald / Sigerist 1927.
Vereinfachtes Schema nach Singer 1927 (mit Anleh­nung an Howald / Sigerist).

In den Pseudo-Apuleius-Codices des Mittelalters war der „Pseudo-Apuleius Herbarius“ mit anderen Werken kombiniert:

  1. „De herba vettonica“. Abhandlung über die Echte Betonie mit falscher Zuschreibung an Antonius Musa, den Leibarzt des römischen Kaisers Augustus.
  2. Pseudo-Apuleius Herbarius“.
  3. „De taxone liber“. Anonyme Abhandlung über die Verwendung des Dachses in der Medizin.
  4. „Liber medicinae ex animalibus“, basierend auf der Naturalis historia des Plinius.[6]
    • A-Version mit 12 Kapiteln über Vierfüßler.
    • B-Version mit 31Kapiteln über Vierfüßler, Vögel, Reptilien, Spinnen, Insekten und Menschen.
  5. „(Pseudo-)Dioscorides de herbis femininis“. Nach Riddle vor dem 6. Jh. in Südeuropa entstanden.[7][8]
  6. „Precatio terrae matris“ und „Precatio omnium herbarum“. Anrufung der Erdmutter und Anrufung aller Kräuter.[9][10]

Aufgrund der wechselnden Zusammensetzung der Codices aus diesen Einzelwerken teilten Howald und Sigerist (1927, S. V-XVI) die Codices in 3 Klassen (α, β und γ) auf. Danach

  • enthält die α-Klasse die Teile 1, 2, 3, 4a und 5. - Außerdem längere und bessere Synonyme als in den Texten der β-Klasse.
Die α-Klasse gilt als die Klasse mit der besten Textüberlieferung;
Die ß-Klasse gilt als die Klasse mit der reichhaltigsten Illustration. In Bezug auf den Text ist sie der α-Klasse unterlegen;
  • enthält die γ-Klasse die Teile 1, 2 und 6.
Die γ-Klasse enthält die ältesten Handschriften.

Die Codices der β-Klasse und der γ-Klasse stammen nach Howald/Sigerist vom gleichen Urtext (Archetyp) ab. Auf der Grundlage der Illustrationen wies Grape-Albers (1977, S. 164–166) darauf hin, dass die Codices aller Klassen (α, β und γ) vom selben Archetyp abstammen müssen.

Klasse Kürzel (Howald/Sigerist) Bezeichnung des Kodex Jahrhundert
α Ca Montecassino, Archivo de la Badia, Cod. 97[11] 09. Jh.
α M München, Bayrische Staatsbibliothek, Fragmenta Emeranensia, Clm 14672, 14766 und 15028, insgesamt 8 Blätter.[12][13] 07. Jh.
α L Lucca, Bibliotheka Governativa, MS. 236[14] 09. Jh.
α Hal Halberstadt, Domschatz (Bibliothek des Domgymnasiums), Inv.-Nr. 465–466 fol. Ir-IIv, Palimpsest (Obere Schrift). 07. Jh.
α Be Berlin, Staatsbibliothek Fragmentum Berolinense Ms. Lat. fol. 381 no. 1 08. Jh.
α Ha London, British Museum, MS Harley 4986[15] 12. Jh.
α V Wien, Codex Vindobonensis 187 (nach Grape-Albers 1977, S. 3: Eton College MS. 204)[16] 12. Jh.
α A London, British Library, MS Cotton Vitellius C. iii[17] 11. Jh.
β Hil Hildesheim, Beverinsche Bibliothek, MS. 658[18] 08. Jh.
β Vr Wrocław (Breslau), Codex Vratislaviensis Bibl. univ. III F 19 09. Jh.
β Bodley 130 Oxford, Bodleian Library, MS. Bodley 130[19][20] 11. Jh.
β He Herten, Codicis medici Hertensis, verbrannt[21] 09. Jh.
β B Bamberg, Codex Bambergensis med 8 (L III.15) 13. Jh.
β Laur. 7341 Florenz, Bibliotheca Laurenziana, MS. 73,41 09. Jh.
β Va Vatican, Codex Vaticanus Barberinus 160 11. Jh.
β Vat. Lat. 6337 Codex Vaticanus lat. 6337 15. Jh.
β Laur. 7316 Florenz, Bibliotheca Laurenziana, MS. 73,16 13. Jh.
β Vi Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Codex Vindobonensis 93[22] 13. Jh.
β Arsenal 1031 Paris, Bibliothèque de l’Arsenal, Codex 1031 15. Jh.
β Paris 6862 Paris, Bibliothèque Nationale, MS. lat. 6862 10. Jh.
β Ber Codex Berolinensis Hamil. 307 15. Jh.
γ E Fragmentum Epporigiense 07. Jh.
γ Vo Leiden, Universitätsbibliothek, MS. Voss. Q. 9 06. Jh.
γ C Kassel, Landesbibliothek, 2° MS. phys. et hist. nat. 10[23] 09. Jh.

Singer (1927), Grape-Albers (1977, S. 2–5) und Collins (2000) erwähnten noch weitere Manuskripte (Auswahl):

  • St. Gallen, Stiftsbibliothek, Cod. 217, 9. Jh.[24][25]
  • London, British Museum, MS. Harley 585, 11. – 12. Jh.[26]
  • London, British Museum, MS. Harley 1585, 12. Jh.[27]
  • London, British Museum, MS. Harley 5294, 12. Jh.[28]
  • London, British Museum, MS. Harley 6258 B, 12. Jh.[29]
  • London, British Museum, MS. Sloane 1975, 12. Jh.[30]
  • Oxford, Bodleian Library, MS. Ashmole 1431, 11. Jh.[31]
  • Oxford, Bodleian Library, MS. Ashmole 1462, 12. Jh.[32]
  • Turin, Bibliotheca Universitaria, MS. K IV 3, 11. Jh., verbrannt

Precatio terrae matris – Precatio omnium herbarum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einige Texte der β-Klasse und der γ-Klasse sind Anrufungstexte antik-heidnischen Ursprungs eingefügt: 1) eine „Anrufung der terra mater (der mütterlichen Erde)“ bzw. der „dea sancta Tellus“ und 2) eine „Anrufung aller Kräuter“. Christliche Glaubenseiferer haben in der Wiener Ausgabe des 13. Jh. Teile des Textes der Anrufung der terra mater abgekratzt und neu überschrieben. So wurde aus „Dea sancta Tellus…“ „Deo sancto …“[33][34][35][36][37][38][39]

Anrufungstexte sind enthalten in den folgenden Codices der

  • γ-Klasse:
    • Leiden. Universitätsbibliothek. MS. Voss. Q. 9 (6. Jh.)
  • β-Klasse:
    • Wroclaw (Breslau), Codex Vratislaviensis Bibl. univ. III F 19 (9. Jh.)
    • London. British Museum, MS. Harley 1585 (Drittes Viertel 12. Jh.)
    • Florenz. Bibliotheca Laurenziana, MS. Plut. 73,16 (13. Jh.)
    • Wien. Österreichische Nationalbibliothek, Cod. 93 (13. Jh.)
    • New Haven. Yale Medical Library. MS. 18 (Erstes Drittel 15. Jh.)

Inkunabeln und Frühdrucke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1481 (bis 1483) wurde in Rom auf Veranlassung von Johannes Philippus de Lignamine ein Erstdruck des Pseudo-Apuleius (-Komplex) nach einer Handschrift des Klosters Montecassino aus dem 9. Jahrhundert herausgegeben.[41][42] Dieser Druck ist die erste bebilderte Kräuterbuch-Inkunabel.[43] Den ersten Druck in Nordeuropa besorgte Gabriel Humelberg 1537 in Zürich.[44]

Edition des Textes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oswald Cockayne. Leechdoms Wortcunning, and Starcraft of Early England Being a Collection of Documents, for the Most Part Never Before Printed Illustrating the History of Science in this Country Before the Norman Conquest. London: Rerum Britannicarum Medii Ævi Scriptores (Rolls Series) Vol. I. 1864. London, British Library, MS Cotton Vitellius C. iii (11. Jh.) als Leithandschrift.[45]
  • Ernst Howald und Henry E. Sigerist. Antonii Musae De herba vettonica, Liber Pseudo-Apulei herbarius, Anonymi De taxone liber, Sexti Placiti Liber medicinae ex animalibus., Teubner, Leipzig 1927 (= Corpus medicorum latinorum, Bd. IV)[46]
  • F.W.T. Hunger. The Herbal of Pseudo-Apuleius. From the ninth-century manuscript in the abbey of Monte Cassino (Codex Casinensis 97) together with the first printed edition of Joh. Philippus de Lignamine (Edition princeps Romae 1481) both in facsimile, described and annotated. Brill, Leyden 1935.
  • Kai Brodersen. Apuleius, Heilkräuterbuch / Herbarius, lateinisch und deutsch. Marix, Wiesbaden 2015. ISBN 978-3-7374-0999-5

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Minta Collins. Medieval Herbals. The Illustrative Traditions. The British Library, London 2000. S. 165–220.
  • Heide Grape-Albers. Spätantike Bilder aus der Welt des Arztes. Medizinische Bilderhandschriften der Spätantike und ihre mittelalterliche Überlieferung. G. Pressler, Wiesbaden 1977.
  • Paul Diepgen. Zur Tradition des Pseudoapuleius. In: Janus Bd. 29 (1925), S. 55–70.
  • Günther Goldschmidt. Ein Pseudo-Apuleiusfragment in einer Zürcher Handschrift. In: Gesnerus 1 (1943) Heft 2, S. 59–63[47]
  • Irmgard Müller. Pseudo-Apuleius. In: Lexikon des Mittelalters, Bd. VII, Sp. 306. Stuttgart 1999.
  • Henry E. Sigerist. Zum Herbarius Pseudo-Apuleius. In: Sudhoffs Archiv. Bd. 23 (1930), S. 197–204.
  • Charles Singer. The Herbal in the Antiquity. In: The journal of hellenic studies. Bd. XLVII (1927) S. 1–52, hier: S. 37–48.
  • Karl Sudhoff. Szenen aus der Sprechstunde und bei Krankenbesuchen des Arztes in mittelalterlichen Handschriften. In: Sudhoffs Archiv, Bd. 10 (1916), S. 71–90.
  • Georg Swarzenski. Mittelalterliche Kopien einer antiken medizinischen Bilderhandschrift. In: Jahrbuch des kaiserlichen deutschen archäologischen Instituts. Bd. XVII (1902), S. 45–53.[48]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In Frage kommen Dracunculus- oder Arum-Spezies wie Gemeine Drachenwurz und Schlangen-KnöterichBernhard Dietrich Haage: Prolegomena zu Anfortas' Leiden im ‚Parzival‘ Wolframs von Eschenbach. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 3, 1985, S. 101–126, hier: S. 115–117.
  2. Bernhard D. Haage: Zu „Mars oder Jupiter“ (789,5) im ‘Parzival’ Wolframs von Eschenbach. In: Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen. Band 8/9, 2012/13, S. 189–205, hier: S. 191 f.
  3. Arthur Groos: Wolframs Schlangenliste (‘Parzival’ 481) und Pseudo-Apuleius. In: Josef Domes u. a. (Hrsg.): Licht der Natur. Medizin in Fachliteratur und Dichtung. Festschrift für Gundolf Keil zum 60. Geburtstag (= Göppinger Arbeiten zur Germanistik. Band 585). Kümmerle, Göppingen 1994, ISBN 3-87452-829-4, S. 129–148.
  4. Howald/Sigerist (1927), S. 48.
  5. Kai Brodersen. Apuleius, Heilkräuterbuch / Herbarius, lateinisch und deutsch. Marix, Wiesbaden 2015, S. 111: Konkordanz zu Plinius‘ Naturalis Historia.
  6. Druck: Sexti Placiti Papyriensis, de medicamentis ex animalibus, libellus. Johann Petri, Nürnberg 1538. (Digitalisat)
  7. Edition: H. F. Kästner. Pseudo-Dioscorides de herbis feminis. In: Hermes, Bd. 31 (1896), S. 578–636 (Digitalisat)
  8. J. M. Riddle. „Dioscorides“, in F. Q. Cranz, P. O. Kristeller, Catalogus trasnlationum et commentatorium, 4, Medieval and Renaissance Latin translations and commentaries. Washington DC 1980, S. 125–126.
  9. In englischer Übersetzung nach dem Manuskript Harley 1585 (London, British Museum, 12. Jh.) in: Singer 1927, S. 48.
  10. Dazu auch: Georg Swarzenski. Mittelalterliche Kopien einer antiken medizinischen Bilderhandschrift. In: Jahrbuch des kaiserlichen deutschen archäologischen Instituts. Bd. XVII (1902), S. 45–53. (Digitalisat)
  11. F. W. T. Hunger. The Herbal of Pseudo-Apuleius. From the ninth-century manuscript in the abbey of Monte Cassino (Codex Casinensis 97) together with the first printed edition of Joh. Philippus de Lignamine (Edition princeps Romae 1481) both in facsimile, described and annotated. Brill, Leyden 1935.
  12. Leonhard v. Spengel (1803–1880). Codex Monac. Emer. E XLIII. In: Philologus, Göttingen, Bd. XXI (1864), S. 119ff.
  13. Karl Sudhoff. Die Fragmenta Emmeranensia des Pseudo-Apuleius in München und der Leidener Sammelkodex Cod. Voss. Lat. Q. 9. In: Sudhoffs Archiv, Bd. 8 (1915), S. 446–450.
  14. Augustus Mancini. Pseudo Apulei Libellum de medicaminibus herbarum ex codice Lucensi 296 [236], descripsit, prolegomenis auxit Augustus Mancini. In: Atti della Reale Accademia Lucchese di Science, Lettere ed Arti. Bd. XXII (1904), S. 251–301.
  15. Harley MS 4986 (Digitalisat)
  16. Rainer Reiche. Deutsche Pflanzenglossen aus Codex Vindobonensis 187 und Codex Stuttgart HB XI 46. In: Sudhoffs Archiv. Bd. 57 (1973), Heft 1, S. 1–14.
  17. Oswald Cockayne. Leechdoms Wortcunning, and Starcraft of Early England … 1864. Darin London, British Library, MS Cotton Vitellius C. iii (11. Jh.) als Leithandschrift. (Digitalisat)
  18. Paul Lehmann. Apuleiusfragmente. In: Hermes, Bd. 49 (1914), S. 612–620, hier. S. 616.
  19. R. T. Gunther. The herbal of Apuleius Barbarus, from the 12th century manuscript formerly in the abbey of Bury St. Edmunds (Oxford, MS. Bodl. 130). The Roxburgh Club, Oxford 1925.
  20. MS Bodley 130 (Digitalisat)
  21. Karl Sudhoff. Codex medicus Hertensis (Nr. 192). Handschriftenstudie. In: Sudhoffs Archiv, Bd. X (1917), H. 6, S. 265–313.
  22. Hans Zotter. Kommentar zur Faksimileausgabe des Codex Vindobonensis 93. Akad. Dr.- und Verl.-Anstalt, Graz 1996. ISBN 3-201-01659-4
  23. 2° Ms. phys. et hist. nat. 10, Kassel. (Digitalisat)
  24. E. Landgraf. Ein frühmittelalterlicher Botanikus. Diss. med. Leipzig. In: Kyklos. Jahrbuch des Instituts für Geschichte der Medizin der Universitäts Leipzig, Bd. 1 (1928), S. 1–35.
  25. Monica Niederer. Der St. Galler Botanicus. Ein frühmittelalterliches Herbar. Kritische Edition, Übersetzung und Kommentar. P. Lang, Bern 2005.
  26. MS Harley 585 (Digitalisat)
  27. MS Harley 1585 (Digitalisat)
  28. MS Harley 5294 (Digitalisat)
  29. MS Harley 6258 B (Digitalisat)
  30. MS. Sloane 1975 (Digitalisat)
  31. MS Ashmole 1431 (Digitalisat)
  32. MS Ashmole 1462 (Digitalisat)
  33. L. Müller. Zu den scriptores rei medicae. In: Rheinisches Museum für Philologie. J. D. Sauerländer, Frankfurt am Main Band 23 (1868), S. 187-190 (Digitalisat)
  34. Emil Baehrens. Miscellanea Critica. Groningen 1878, S. 107-113 (Digitalisat) - Precatio terrae. Precatio omnium herbarum. In: Poetae Latini Minores. Teubner, Leipzig 1879-83 S. 136-141 (Digitalisat)
  35. Alexander Riese. Anthologia Latina. Teubner, Leipzig 1894 p. xif (Digitalisat)
  36. Georg Swarzenski. Mittelalterliche Kopien einer antiken medizinischen Bilderhandschrift. In: Jahrbuch des kaiserlichen deutschen archäologischen Instituts. Bd. XVII (1902), S. 45–53, hier S. 51 (Digitalisat)
  37. Charles Singer. The Herbal in the Antiquity. In: The journal of hellenic studies. Bd. XLVII (1927) S. 1–52, hier: S. 37–48.
  38. Heide Grape-Albers. Spätantike Bilder aus der Welt des Arztes. Medizinische Bilderhandschriften der Spätantike und ihre mittelalterliche Überlieferung. G. Pressler, Wiesbaden 1977, S. 146-150
  39. John I. McEnerney. Precatio terrae and Precatio omnium herbarum. In: Rheinisches Museum für Philologie. Köln, Band 126 (1983), S. 175-187 (pdf)
  40. London. British Museum, MS. Harley 1585 (Drittes Viertel 12. Jh.)
  41. Franzesco Gonzaga. Herbarium Apulei Platonici. Rom 1481/82. (Digitalisat)
  42. F. W. T. Hunger. The Herbal of Pseudo-Apuleius. From the ninth-century manuscript in the abbey of Monte Cassino (Codex Casinensis 97) together with the first printed edition of Joh. Philippus de Lignamine (Edition princeps Romae 1481) both in facsimile, described and annotated. Brill, Leyden 1935.
  43. Gundolf Keil: ‘Gart der Gesundheit’. In: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, 2. Aufl., Band 2, Berlin/ New York 1980, ISBN 3-11-007699-3, Sp. 1072–1092; hier: Sp. 1073.
  44. Pseudo-Apuleius-Druck Gabriel Humelberg 1537 (Digitalisat)
  45. Oswald Cockayne. Leechdoms Wortcunning, and Starcraft ... (Digitalisat)
  46. Howald - Sigerist 1927 (Digitalisat)
  47. Goldschmidt 1943 (Digitalisat)
  48. Swarzenski 1902 (Digitalisat)