Ruediger Dahlke

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Ruediger Dahlke 2014

Ruediger Dahlke (* 24. Juli 1951 in Berlin) ist auf dem Gebiet der Esoterik sowie im psychotherapeutischen Bereich tätig.

Leben[Bearbeiten]

Er wuchs in Freising auf und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität München Humanmedizin. 1978 promovierte er mit der Arbeit Zur Psychosomatik des kindlichen Asthma bronchiale. Mitte der 1970er Jahre begann die Weiterbildung zum Arzt für Naturheilweisen und in verschiedenen Psychotherapie-Richtungen aus dem Bereich der humanistischen Psychotherapie. An Thorwald Dethlefsens Institut für außerordentliche Psychologie machte er eine Ausbildung zum Reinkarnationstherapeuten und wirkte dort von 1977 bis 1989. Wegen inhaltlicher Differenzen trennte er sich 1989 von Dethlefsen und gründete zusammen mit seiner Frau Margit 1990[1] das Heilkundezentrum in Johanniskirchen in Niederbayern. Als Grundlage der therapeutischen Arbeit des Heilkundezentrums wird die Hermetik des Hermes Trismegistos benannt, in Dahlkes Büchern „Schicksalsgesetze“, „Schattenprinzip“ und „Lebensprinzipien“ dargestellt. 2010–2012 baute er mit seiner neuen Partnerin Rita Fasel das Heilkundeinstitut Taman-Ga in der Steiermark (Österreich) auf.

2013 erhielt er den Negativpreis „Goldenes Brett vorm Kopf“ für sein Lebenswerk, insbesondere für seine Praxis der Homöopathie. Zudem hieß es in der Laudatio, es gäbe „ob Homöopathie, Bachblüten, oder die Kunst des Hand- und Fußlesens, ob Erdstrahlen, Astrologie oder Lichtnahrung, kein pseudowissenschaftlich-esoterisches Gebiet der Alternativmedizin, das von ihm noch nicht mit wohlwollender Aufmerksamkeit bedacht worden wäre.“[2]

Esoterische Positionen[Bearbeiten]

Als ein Resultat seiner Krankheitsbilder-Psychotherapie mit Krebspatienten führt Ruediger Dahlke an, häufig sei ein „schockhaft unverarbeitetes Erlebnis in der Vorgeschichte“ anzutreffen, „das offenbar das Immunsystem blockiert und dem Krebs erst die Chance gibt, wirklich auszubrechen“. Er konstatiert der Seele eine zentrale Rolle bei Entstehung und Verlauf von Krebs und stellt fest, dass drei Viertel seiner Deutungen in „Krankheit als Symbol“ bei „gutwilliger Prüfung“ gut mit der Germanischen Neuen Medizin übereinstimmen, die er jedoch auch in Teilen als fanatisch und naiv kritisiert.

Entgegen dem naturwissenschaftlichtlichen Konsens ist Dahlke der Ansicht, eine Ernährung ohne „grobstoffliche“ (feste oder flüssige) Nahrung, beispielsweise durch Lichtnahrung, sei möglich und zu verbreitet um „von intelligenten Menschen noch länger geleugnet zu werden“. Er selbst habe durch den Lichtnahrungsprozess eine „andere Energiequelle“ angezapft. Dabei habe ihm auch seine Erfahrung aus vorangegangenen Reinkarnationstherapien geholfen.[3]

Colin Goldner bezeichnete die in dessen Buch geäußerten Ansichten Dahlkes zur Lichtnahrung als „hochgefährlichen Unsinn“.[4]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Video (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Ehrfurcht vor dem Leben (Ehemaliger Titel "Peace Food"). Neue Weltsicht, Potsdam 2011, EAN 4260155680281.
  • Krankheiten über ihre Symbolebene entschlüsseln. Neue Weltsicht, Potsdam 2011, EAN 4260155681059.
  • Wie Schicksalsgesetze und Schattenprinzip unser Leben bestimmen. Neue Weltsicht, Potsdam 2011, EAN 4260155681042.

Rundfunkberichte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Internetpräsenz des Heilkundezentrums, besucht am 22. Juli 2010.
  2. Auszeichnung für "Homöopathen ohne Grenzen". Standard, 3. Dezember 2013
  3. Dahlke das große Buch vom Fasten. Arkana, 2008, o. Seitenangabe
  4. Mehr Mumpitz als Mystik bei Maischberger. WAZ, 17. November 2010